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Lagertipp 7: Reste definieren schafft Ordnung

Ein allseits bekannter Zustand: Restelager laufen über, aber das Meiste davon könnte eigentlich weg, weil es nicht mehr benötigt wird. Außerdem weiß kaum jemand, was dort alles gehortet wird. Dieser Zustand ist unwirtschaftlich, kann aber schnell und einfach behoben werden.

Ein übervolles Restelager raubt Platz, Zeit und Nerven. Deshalb sollte klar geregelt sein, was nach Abschluss des Auftrags an Überbleibseln tatsächlich zu gut für die Tonne ist und was sofort entsorgt werden kann.

Eine klare Beschreibung der Reste ist unerlässlich.

Was sind Reste?

Reste sind Verschnitt-Reste, die nicht zurückgegeben werden können. Also Materialien, bei denen Verschnitt anfällt, wenn sie verarbeitet werden. Beispielsweise Platten, Stangen, Rohre, Isolierungen. Diese werden in Standardmaterial- und Kommissionsmaterialreste unterteilt:

·      Kommissionsmaterial wird in regelmäßigen Zeitabständen automatisch durch den Zuständigen entsorgt.

·      Standardmaterial hat keinen Entsorgungszeitpunkt, denn es wird kontinuierlich verbraucht und erst, wenn es zu kurz und deshalb unbrauchbar ist, entsorgt. Dafür gibt es eine Restedefinition über Maßvorgaben. Etwa: „Rohrreste unter einem Meter sind Abfall, bitte sofort entsorgen.“

Kommissionsreste dürfen keinesfalls bei den Standardmaterialresten eingelagert werden, sonst sind die Mengen des Standardmaterials nicht mehr ablesbar und das System bricht zusammen.

Wichtig ist, die Zuordnung und Handlungsanweisungen schriftlich festzuhalten und im Betrieb gut lesbar auszuhängen. So wissen alle im Team, was zu tun ist und neue Mitarbeiter sind schnell eingearbeitet.

 

 

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