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PCI Baustoffe für seniorengerechtes und barrierefreies Wohnen

Traumhaft gelegen inmitten des Naturparks Saar-Hunsrück und dem Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg befindet sich die „Residenz Losheim am See“. In unmittelbarer Nähe zum Stausee Losheim hat die Victor´s Bau und Wert AG eine moderne Senioren- und Pflegeresidenz erbaut. Der Komplex wartet mit einem Appartement-Bereich, dem modern ausgestatteten Medicus Gesundheitszentrum sowie Restaurant, Stüberl und Café auf.

Baustoffpartner für die großflächige Fliesenverlegung in Bädern, Eingangsbereich, Treppenhaus, Fluren und in der Großküche war die PCI Augsburg. Die beauftragte Firma Reis & Wilhelm GmbH & Co. KG verfügt über das erforderliche Know-how und die Praxiserfahrung mit der Verarbeitung der Produkte. Das Familienunternehmen in dritter Generation arbeitet seit fast 20 Jahren mit dem Augsburger Baustoffhersteller zusammen.

Auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern wurden Treppenhaus, Eingangsbereich und Empfang in der Bauernstube sowie Teilbereiche der Flure und im Keller gefliest.

Alles dicht im barrierefreien Bad

Auf insgesamt 4.000 Quadratmetern verlegten die Verarbeiter Fliesenbeläge in den senioren- und behindertengerecht gestalteten Bädern. „Barrierefreie Bäder stellen hinsichtlich der Abdichtung eine besondere Herausforderung dar“, erklärt Bernd Jolly, Fachberater Referenzobjekt sowie Gebiets- und Handlungsbevollmächtigter der PCI. „Ein Fliesenbelag ist nie dicht. Über die Fugen gerät Feuchtigkeit in den Untergrund. Eine darunterliegende wasserdichte Schutzschicht ist deshalb so entscheidend.“

Aus diesem Grund brachten die Verarbeiter Lastogum an den Wänden an. Die wasserdichte, flexible Schutzschicht gleicht Spannungen aus und überbrückt nachträglich auftretende Risse im Untergrund zuverlässig. Für die Abdichtung der Böden kam Pecilastic W zum Einsatz. Die chemisch beständige und beidseitig vlieskaschierte Polyethylenfolie dichtet unter keramischen Belägen einfach und sicher ab. Für die Fliesenverlegungverwendeten die Handwerker den flexibilisierten Fliesenkleber FT Extra. Dank seiner geschmeidigen Konsistenz lässt er sich  einfach und schnell verarbeiten, er besitzt eine hohe Standfestigkeit und bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit zur Korrektur der verlegten Fliesen.

Verfugt wurde mit Nanofug: Der Fugenmörtel bietet aufgrund der speziellen Nanotechnologie erhöhte Festigkeit und steht neben hohem Verarbeitungskomfort für optisch ansprechende und zugleich wasser- und schmutzabweisende Oberflächen. Die Fliesenbeläge aus dem Hause Villeroy & Boch lieferte der Baustoffhändler Niederer aus dem nahen Völklingen. Geschäftsführer Uwe Scherer kümmerte sich selbst um Auswahl und Belieferung.

Abschließende Begutachtung: Die Fliesenverlegearbeiten wurden zur vollsten Zufriedenheit des Bauherrn erstellt. (Von links: Uwe Scherer, Aloisius Wilhelm, Markus Walther, Bernd Jolly)

Verlegung auf frischem Zementestrich

Neben den Bädern wurden auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern Treppenhaus, Eingangsbereich und Empfang in der Bauernstube sowie Teilbereiche der Flure und im Keller gefliest. Zeitdruck herrschte vor allem bei der Fliesenverlegung im Referenzobjekt Eingangsbereich: Hier war der Zementestrich noch frisch. Für diese Anforderung hat PCI den Flexmörtel S2 entwickelt. Der hochverformungsfähige Fliesenkleber eignet sich für die Belegung von Zementestrichen bereits ab drei Tagen.

Eine weitere Herausforderung stellte die Fliesenverlegung in der Großküche dar. Die Beläge müssen Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Hochdruckreinigern und Dampfstrahlern standhalten, die Böden über eine direkte Entwässerung verfügen. Die Einbauteile sind entsprechend sicher und absolut dicht in die Verbundabdichtung zu integrieren. Eine verlässliche Ausführung bietet das System Industrie von PCI mit gut aufeinander abgestimmten
Produkten. Sie sind speziell für Fliesenbeläge in gewerblich und industriell genutzten Bereichen ausgelegt. Die Wahl der Verbundabdichtung ist immer abhängig von der Beanspruchungsart, den Baustellengegebenheiten und von wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Außerdem hat der Verarbeiter die Wahl zwischen flüssigen und bahnenförmigen Abdichtungsarten. „Wir haben uns für die Abdichtungsbahn Pecilastic W entschieden“, erzählt Aloisius
Wilhelm vom Fliesenfachbetrieb. „Die Abdichtungsbahn ist wasserdicht, chemisch beständig und leicht zu verarbeiten.

Zusammen mit einem schnell abbindenden Dünnbettmörtel lässt sich darauf innerhalb kürzester Zeit die Keramik verlegen.“ Die Stöße der Bahnen verklebten die Verarbeiter wasserundurchlässig mit  Durapox NT, für die Verfugung wurde der Spezial-Fugenmörtel Durafug NT verwendet. Im Vergleich zu herkömmlichen zementärenReferenzobjekt Fugenmörteln weist er eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber sauren Reinigern auf und bewirkt mit seinem dichten Mörtelgefüge, dass Schadstoffe nur oberflächlich eindringen können. Die Bewegungsfugen wurden mit Elritan 140 versiegelt.

Die Böden müssen über eine direkte Bodenentwässerung verfügen, die Einbauteile entsprechend sicher und absolut dicht in die Verbundabdichtung integriert sein. (Von links: Uwe Scherer, Bernd Jolly, Aloisius Wilhelm, Markus Walther).

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