Mirage präsentierte zur diesjährigen Cersaie gleich vier neue Kollektionen, zwei davon entworfen von und entwickelt mit renommierten Designstudios. Zusätzlich launchte der für seine VHF-Fassadenlösungen bekannte italienische Keramikhersteller ein innovatives WDVS-System.
Die neue Feinsteinzeugserie ‚Elèrn‘ stammt aus der Feder des bekannten italienischen Studios Monica Armani und gliedert sich in drei Produktfamilien: ‚Skin‘ interpretiert das Material für den Innenbereich, ‚Open‘ setzt diese Kontinuität im Außenbereich fort, und ‚Screen‘ verwandelt es in ein architektonisches Element, das den Raum strukturiert und filtert. Dabei bleibt die gestalterische Sprache über alle Produkte bestehen – mit einem Effekt, der von handgespachteltem Harz inspiriert ist.
Drei unterschiedliche Anwendungen, vereint durch eine gemeinsame Designvision
Diese Vision spiegelt den Ansatz von Monica Armani und ihre „Gleichung der Details“ wider: Sie soll ‚Elèrn‘ zu einem Instrument für zeitgenössisches Design machen, das die Architektur begleitet – vom Boden bis zur Wand, vom Innen- in den Außenbereich und von der Fläche bis zum Raumvolumen.
Neben den fünfzehn Farbtönen der ‚Skin‘-Fliesen für den Innenbereich und den zwei Zentimeter starken Außenbereichsfliesen ‚Open‘ stellen die modularen Formsteine der Produktfamilie ‚Screen‘ eine besondere Facette der Kollektion dar. Es handelt sich um eine Art Legostein-System aus sechs Formaten in fünf Farben, welches besonders auf den GaLa-Bau zielt, aber auf der gleichnamigen Nürnberger Messe in diesem Jahr von Mirage noch nicht gezeigt wurde, sondern erst zur Cersaie.

Die ‚Screen‘-Formsteine kommen als räumliche Trennelemente, Sichtschutz oder architektonische Raumfilter in Betracht und ermöglichen auch geschwungene, farbenfrohe sowie dynamische Wandgestaltungen.
Tatami-Optik Shiki und Fassadenplatte mit Wärmedämmung Mefis
Die zweite Designkollektion hat Mirage vom Studio Hasuike entwerfen lassen. Der japanische Designer Makio Hasuike studierte in Mailand und gründete dort 1968 sein Studio, in dem seit 1999 auch seine Tochter, die Architektin Naomi Hasuike arbeitet und dem experimentellen Produktdesign ihres Vaters einen architektonischen Ansatz hinzugefügt hat. Bei der Kollektion ‚Shiki‘ interpretieren die beiden die Tatamimatte als Feinsteinzeug neu. Optisch erinnert die Oberfläche an jene geflochtene Matte aus Binsen und Reisstroh, bei der Berührung jedoch wird der keramische Grundstoff erkennbar.

Wenn Tatami zur Keramik wird: Zeitgenössische keramische Formensprache mit japanischer Textur in der Einrichtung mit Fliesen der neuen Mirage-Kollektion ‚Shiki‘.
Hinzu kommen mit ‚Palmira‘ noch eine weitere Feinsteinzeug-Kollektion in einer fiktiven Steinoptik sowie mit ‚Glint‘ eine kleinteilige glasierte Wandfliesen-Serie. Und dann erhielten wir am Mirage-Messestand auf der Cersaie noch den Hinweis auf ein neues Fassadensystem. Hatte Mirage bisher vornehmlich den Markt für vorgehängte hinterlüftete Fassaden – auch mit seinen Megaformaten – bedient, bietet der Hersteller aus der Atlas Concorde-Gruppe nun ein besonders consumiges, ETA-zertifiziertes WDVS-System unter dem Namen ‚Mefis‘ an, bei dem die Wärmedämmung bereits integriert ist. Im Unterschied zu herkömmlichen WDVS-Systemen, bei denen beim Einsatz von keramischen Fliesen keine größeren Formate als 60 x 60 cm (0,36 m²) eingesetzt werden können, ermöglicht Mirage hier das Format 120 x 60 cm, mit einem werkseitig untergeklebten EPS-Paneel als Wärmedämmung

Mit integrierter Wärmedämmung: WDVS-Fassadensystem ‚Mefis‘ von Mirage.





