Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige
Fotos: Fliesen-Zentrum Deutschland
Fotos: Fliesen-Zentrum Deutschland

Rettung des Fliesen-Zentrums gescheitert

Die Rettung des Großhandelsunternehmens Fliesen-Zentrum ist, wie wir aus mehreren Quellen erfahren haben, gescheitert. Erst Ende Juli hatte das Amtsgericht Wittlich ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH eröffnet.

Vor ein paar Tagen ist der Investor, der einen Großteil der Standorte – nämlich Großbeeren, Leipzig, Erfurt und Hamburg – übernehmen wollte, abgesprungen. Bis auf zwei Standorte, deren Zukunft noch offen ist, werden deshalb nun alle Filialen des Unternehmens geschlossen und die Mitarbeiter entlassen. Für die Filiale Magdeburg ist ein Investor gefunden, sodass die Weiterführung gesichert scheint. Für den Standort Erfurt gibt es einen Interessenten, mit dem noch Gespräche geführt werden. Dresden, City Shop Berlin, München, Wiesbaden und Münster sind bereits abgewickelt – die Standorte Großbeeren, Leipzig und Hamburg folgen. Die Zentrale in Trier soll dann der letzte Standort werden, der abgewickelt wird.

Der Insolvenzverwalter wollte gemeinsam mit der Geschäftsführung eigentlich die notwendigen Maßnahmen zur Stabilisierung des Geschäftsbetriebs einleiten. Vorrangiges Ziel des Verfahrens war die schnellstmögliche Suche nach einem geeigneten Investor für den Geschäftsbetrieb oder wesentliche Teile davon.

Die Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH mit Hauptsitz in Föhren bei Trier war ein familiengeführtes Traditionsunternehmen und zählte zu den führenden Anbietern von Fliesen, Baustoffen und Natursteinen in Deutschland. Das Unternehmen verfügte u. a. über Standorte in Leipzig, Berlin und Magdeburg, gefolgt von weiteren Niederlassungen deutschlandweit. Seit 2023/24 betrieb das Unternehmen ein neues Hauptlager im Industriepark Region Trier und unterhielt weitere elf Standorte in Deutschland mit insgesamt rund 500 Beschäftigten.

Bereits zweiter Rettungsversuch

Das Fliesen-Zentrum hatte bereits Anfang November 2024 ein Insolvenzantragsverfahren gestellt. Damals betonte die Inhaber-Familie Friedrich, dass es „ihr Ziel ist, das Unternehmen durch Eigenverwaltung und gezielte Restrukturierungsmaßnahmen langfristig zu stabilisieren und zukunftsfähig zu machen.“ Die Gläubiger hatten dann Ende Juli 2025 dem vom Unternehmen vorgelegten Insolvenzplan vor dem Amtsgericht Wittlich zugestimmt. Damit schien es, als sei es gelungen, den Geschäftsbetrieb zu stabilisieren und eine tragfähige Zukunftsperspektive für das traditionsreiche Familienunternehmen zu entwickeln. Wir haben darüber ausführlich berichtet (siehe unser Bericht hier).

1200Grad bietet den Mitarbeitern kostenlose Anzeigen für Stellengesuche an! Interessenten wenden sich bitte an anzeigen@1200grad.com.

Anzeige

Anzeige:

Beliebteste Beiträge

Stellenangebote

Logo mit quadratsichen Hintergrund
Logo-Sopro-1200Grad-Stellenanzeigen-1320x743px

Stellengesuche

Bildschirmfoto 2026-09-02 um 07.26
ChatGPT Image 26

Nachfolgerbörse

Bildschirmfoto 2026-06-23 um 09.47
Anzeige: