Der demografische Wandel erfordert ein Umdenken in Bezug auf Architektur und Produkte. Hewi bietet passende Sanitär- und Baubeschlagslösungen in den Bereichen Home, Public und Care, die generationenübergreifend und unabhängig von physischen Einschränkungen nutzbar sind. Das Unternehmen vermittelt sein Wissen über Produkte und deren Anwendung in einem eigenen Schulungszentrum.
Zudem besteht die Möglichkeit, individuelle Seminare zu vereinbaren. Die Seminare sind durch zahlreiche Fachorgane in verschiedenen Bundesländern als Fortbildungsveranstaltung anerkannt: In Sachsen durch die Akademie der Architektenkammer Sachsen, die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erkennt Hewi Seminare ebenfalls als Fortbildungsveranstaltung an, ebenso wie die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern und die Architektenkammer sowie Ingenieurkammer-Bau in Nordrhein-Westfalen.
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Alterssimulationsanzüge: So fühlt sich das Alter an
Ein besonderes Highlight der Hewi Seminare ist der Alterssimulationsanzug. Mit dem Anzug ist es den Seminarteilnehmern möglich innerhalb von wenigen Minuten nachzuvollziehen, welche Schwierigkeiten ältere Menschen aufgrund von körperlichen Einschränkungen im Alltag haben.
Brillen simulieren zum Beispiel typische Augenerkrankungen und verdeutlichen so wie wichtig eine kontrastreiche Gestaltung ist, damit Betroffene sich trotz eingeschränkter Sehkraft zurechtfinden. Im Gegensatz zu den meisten Anzügen wird bei den Hewi Alterssimulationsanzügen die Einschränkung der Beweglichkeit nicht durch Gewichte erzielt. Hierauf kann der Körper sich schnell einstellen, sodass letztendlich nur reduzierte Kraft und Ausdauer simuliert werden. Der Hewi Alterssimulationsanzug schränkt dagegen durch ein ausgeklügeltes Gurtsystem die Beweglichkeit ein, je nach Einstellung muss der Nutzer zudem mehr Kraft aufwenden.
Entwickelt wurde der Anzug „adit“ von der Ruby & Steltner GbR. Die Produktdesigner Nadja Ruby und Elisa Steltner betrieben umfangreiche Studien. So wurden in Seniorenresidenzen Bewegungsstudien mittels Videoanalyse durchgeführt und eine Physiotherapeutin zu Rate gezogen. Zudem flossen Forschungsergebnisse aus den Bereichen Gerontologie, Ergonomie und Physiologie mit in die Entwicklungsarbeit ein.





