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Parkett: Shutdown würgt moderaten Aufschwung ab

Der Markt für Bodenbeläge und Parkett wuchs in Deutschland im Jahr 2019 konstant. Der Shutdown würgt den positiven Trend aber ab, zeigen aktuelle Daten einer Marktstudie zu Bodenbelägen und Parkett des Marktforschungsinstituts Branchenradar.com Marktanalyse

Der moderate Aufschwung am Markt für Bodenbeläge und Parkett setzte sich im vergangenen Jahr fort. Laut aktuellem Branchenradar Bodenbeläge und Parkett in Deutschland 2020 wuchsen die Herstellererlöse um 1,5 Prozent gegenüber Vorjahr auf rund 2,75 Milliarden Euro. Wachstumsbeiträge lieferte jedoch nur der Wohnbau. Zuwächse gab es in der Mehrzahl der Warengruppen, insbesondere bei Designbelägen und Vinylparkett. Gegenüber 2018 stieg der Herstellerumsatz um fünf Prozent. Zudem erhöhten sich die Erlöse mit Parkett um 2,8 Prozent gegenüber Vorjahr. Klassische elastische Bodenbeläge wuchsen annähernd mit dem Markt. Textile Bodenbeläge entwickelten sich indessen seitwärts, Laminat einmal mehr rückläufig.

Die positive Entwicklung der letzten Jahre dreht heuer allerdings voraussichtlich signifikant ins Minus. Als Folge des erzwungenen Shutdown weiter Teile der wirtschaftlichen Infrastruktur rechnet Branchenradar.com Marktanalyse am Gesamtmarkt mit einem Erlösrückgang um 3,6 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Kontraktion zieht sich vermutlich durch alle Warengruppen, trifft jedoch objektlastige Produktsegmente – wie textile Bodenbeläge, Laminat und klassische elastische Bodenbeläge – härter als Parkett, Designbeläge und Vinylparkett.

Foto: Branchenradar

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