Produktion und Lieferung aus Italien laufen weiter

Trotz Corona-Virus wird weiter normal gearbeitet

Der Verband der italienischen Keramikhersteller Confindustria Ceramica bestätigt in einer Pressemeldung vom 10.3.2020 ausdrückllich, dass die Produktion, der Warenverkehr und die Auslieferung von keramischen Produkten aus dem stark von der Corona-Virus betroffenen Land normal weiterlaufen.

Hintergrund der Mitteilung war eine erneute Verschärfung der von der italienischen Regierung beschlossenen Einschränkungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus. Am 8.3.2020 waren zunächst unter anderem die Provinz Modena einschlieβlich des Produktionsdistrikts Sassuolo neben der gesamten Lombardei und 14 weiteren Provinzen betroffen. Am Abend des 9.3.2020 hatte Ministerpräsident Giuseppe Conte die Beschränkungen auf ganz Italien bis zum 3.4.2020 ausgedehnt.

Die eingeführten Bestimmungen haben nach Auskunft des Verbands keine Auswirkungen auf die Produktionstätigkeit der italienischen Fliesenindustrie.

Insbesondere sei kein Verbot für den Verkehr von für den Warentransport bestimmten Fahrzeugen verhängt worden. Die im Regierungsdekret vom 8. bzw. 10. März in Kraft getretenen Regierungsdekret werden ausdrücklich „nachgewiesene Arbeitsbedürfnisse“ ausgenommen.

Die italienische Regierung (siehe www.esteri.it) hat bereits die Aufhebung der eingeschränkten Bewegungsfreiheit im Zusammenhang mit dem Warentransport definiert:

„WARENTRANSPORT: Waren können in die im heutigen Dekret genannten Bereiche gelangen und diese verlassen. Der Transport von Waren wird als zwingender arbeitsbedingter Grund für die Bewegung angesehen: Beförderer dürfen daher in den betroffenen Gebieten ein- und aussteigen sowie sich bewegen, jedoch nur zu Liefer- und / oder Abholzwecken. “

2019 produzierten in Italien ca. 137 Unternehmen mit knapp 19.700 Mitarbeitern rund 409 Millionen Quadratmetern Fliesen. Weitere Informationen zum italienischen Fliesenmarkt hier auf 1200GRAD.

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