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Keynote-Vortrag von Richard Rogers auf der Cersaie 2018

Dienstag steht der Vortrag des britischen Pritzker-Preisträgers auf dem Messe-Kalender

Am Dienstag, 25. September, hält der vielfach ausgezeichnete britische Architekt und Designer, Lord Richard Rogers, dem 2007 der Pritzker-Preis verliehen wurde seinen Keynote-Vortrag im Kongresspalast des Messegeländes BolognaFiere. Moderator ist der Architekturhistoriker Francesco Dal Co.

Lord Rogers, 1933 in Florenz geboren, wurde 1991 von der englischen Königin Elisabeth II als Baron Rogers von Riverside in den Adelsstand gehoben. Seine Studien schloss er an der Architectural Association School of Architecture in London sowie der Yale University ab. Gemeinsam mit seiner ersten Frau, Su Rogers und dem Ehepaar Wendy und Norma Foster gründete er das Studio Team 4. 1969 trifft er auf Renzo Piano, mit dem er eine Zusammenarbeit startet, die ihn 1971 gemeinsam mit Peter Rice, Gianfranco Franchini und Su Rogers zum Gewinner der internationalen Ausschreibung für das Centre Georges Pompidou in Paris, dem bekannten Beaubourg, macht, einer Ikone der zeitgenössischen Museumsbauten.

Im Jahr 1977 gründet er die Richard Rogers Partnership, die 2007 in Rogers Stirk Harbour + Partners (RSHP) umbenannt wird, um die herausragenden Beiträge von Graham Stirk und Ivan Harbour zum Erfolg des Büros zu unterstreichen. In den vergangenen 40 Jahren hat das Büro zahlreiche Preise und Auszeichnungen für Projekte in Europa, Amerika, Asien und Australien erhalten.

Zu den bekanntesten Werken von Lord Rogers zählen neben dem Centre Pompidou das Gebäude der Lloyds of London Insurance in London, der Palast des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte in Straßburg, der Daimler Komplex am Potsdamer Platz Berlin, der Gerichtspalast in Antwerpen, das walisische Parlamentsgebäude Sennedd in Cardiff, der Millenium Dome in London, das Terminal 4 im Flughaften von Madrid Barajas und das Terminal 5 von Heathrow.

In den 80ger und 90ger Jahren war er als Berater im Programm Grands Projects de Paris des damaligen Präsidenten François Mitterand involviert. Von 2000 bis 2003 bestellte ihn der Bürgermeister von Barcelona als Berater für den Urban Strategies Council. Kevin Livingstone, Bürgermeister von London, berief ihn anschließend als Berater für die Arbeitsgruppe Architektur und Urbanismus. Diese entstand als Redevelopment Projekt von stillgelegten Industrieflächen und öffentlichen Anlagen.

 

 

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