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WeGo verlässt die hagebau

Unternehmen will auf mehr Eigenständigkeit setzen

Die WeGo Systembaustoffe GmbH und die hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe beenden ihre Zusammenarbeit. Der Hanauer Multispezialist hat beschlossen die Kooperation mit Sitz in Soltau zum 31. Dezember 2018 zu verlassen.

Christian Horn, Vorsitzender der WeGo-Geschäftsführung: „Die Gespräche zwischen den Partnern erfolgten in positiver Atmosphäre. Beide Seiten haben die konstruktive Zusammenarbeit in den Jahren unserer Mitgliedschaft bei der hagebau stets geschätzt.“

Vor allem die nachhaltige Entwicklung bei den Spezialsortimenten der WeGo und VTI haben zu einer strategischen Planung im Einkauf und bei der operativen Marktbearbeitung geführt, die nicht mehr zu 100 Prozent deckungsgleich mit den Aktivitäten der Kooperation ist. So verfolgt die WeGo beispielsweise im Trockenbau-Segment künftig einen Kurs mit mehr Eigenständigkeit und höherer Flexibilität in der Marktabwicklung mit den Partnern der Industrie und des Fachhandwerks. Als Spezialgroßhandel mit marktführender Position im Trockenbau lassen sich so die Ziele der WeGo besser verwirklichen. Das nationale Niederlassungs-Netzwerk bildet für die WeGo als Fachhändler auch segmentübergreifend die optimale Basis für selbstständiges Agieren, heißt es in einer Presseinformation der WeGo.

Nils Gagzow, Geschäftsführer Vertrieb: „Die Kunden stehen bei der WeGo/VTI im Mittelpunkt aller operativen Aktivitäten. Wir konzentrieren uns dabei ausschließlich auf die Fachunternehmer in unseren Spezial-Segmenten. Deren Betreuung können wir als unabhängiges Unternehmen deutlich flexibler und effektiver gestalten. Die hagebau arbeitet mit einer viel weiter gefassten Zielgruppe, insbesondere bei den mittelständischen regionalen Händlern hat diese Kooperationsform absolut ihre Berechtigung.“

Die WeGo/VTI setzt parallel ihren Investitionskurs konsequent fort. So soll beispielsweise die Speziallogistik an den über 60 Standorten in Deutschland zielgerichtet weiter ausgebaut werden. Seit Jahresanfang wurde in der Hanauer Zentrale ein neues Category Management für die Eigenmarkenprodukte etabliert, um diesen Bereich im Markt stärker zu forcieren. Ein weiterer Fokus liegt auf den Bereichen Marketing und Digitalisierung.

„Wir arbeiten intensiv daran, diese Prozesse noch weiter zu optimieren“, erläutert Nils Gagzow.

 

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