Argenta Cerámica präsentierte auf der Cersaie 2026 eine seiner wichtigsten Innovationen: Vecta, ein modulares Keramiksystem, das unterschiedliche Formate in einer einheitlichen Materialsprache verbindet und zugleich einen effizienteren Einsatz von Rohstoffen ermöglicht.
Vecta ist mehr als eine neue Kollektion. Das System folgt einer gemeinsamen konstruktiven Logik, die Bodenbeläge und Wandverkleidungen gestalterisch miteinander verbindet. Das Ergebnis: harmonische Raumkonzepte mit hoher Präzision und mehr Freiheit in der Planung.
Ein Ursprung. Vielfältige Möglichkeiten.
Ausgangspunkt ist ein Grundformat von 120 × 120 cm bei 8 mm Stärke, auf dem die gesamte Formatfamilie basiert. Die abgestimmten Abmessungen sorgen für ein harmonisches Zusammenspiel von Farben und grafischen Strukturen. Sechs Formate stehen zur Auswahl: 120 × 120, 60 × 120, 60 × 60, 30 × 120, 30 × 60 und 15 × 120 cm. Sie lassen sich flexibel kombinieren und eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten bei ausgewogenen Proportionen.
So entsteht ein vielseitiges Baukastensystem für unterschiedliche Raumgrößen und architektonische Anforderungen. Vecta verbindet gestalterische Freiheit mit einer einheitlichen Materialwirkung – ohne Brüche zwischen den einzelnen Flächen.
Ein Material. Ein durchgängiges Gestaltungskonzept.
Vecta entfaltet sein Potenzial, wenn Keramik nicht als Abfolge einzelner Elemente, sondern als integraler Bestandteil der Architektur eingesetzt wird. Die aufeinander abgestimmten Formate ermöglichen fließende Übergänge zwischen Boden- und Wandflächen und schaffen großzügige, elegante Raumwirkungen. Für ein präzises Verlegebild und die optimale Funktion des Systems ist eine technische Fugenbreite von 2 mm erforderlich, wie Enrique Klocke, Area Manager, im Gespräch mit 1200Grad erklärt.
Die technologische Grundlage für Vecta bildet die jüngste Generation der Fertigungstechnologie der Argenta-Gruppe, zwei Continua+ Anlagen, die kürzlich in der Factoría 1 in Vall d’Alba installiert wurden.
Video-Interview mit Enrique Klocke, Area Manager, zur Cersaie 2026






