Foto: Sopro

Sopro Planer- und Sachverständigenseminar erstmals „live“ von der Baustelle

O-Live Show von der Baustelle Schwaketenbad in Konstanz

Aus der Not eine Tugend zu machen – das ist die Devise bei der Sopro Bauchemie. Wenn die Bauverantwortlichen eines großen Schwimmbad-Neubaus ihr Projekt nicht wie sonst üblich beim traditionellen Planer- und Sachverständigenseminar in Wiesbaden präsentieren können, dann geht Sopro eben direkt vor Ort auf die Schwimmbad-Großbaustelle und überträgt dies live im Videostream. So geschehen Mitte November dieses Jahres beim Schwaketenbad in Konstanz.

„Live von der Baustelle Schwaketenbad Konstanz“ – so lautete der Titel einer im Rahmen der Sopro O-LIVE Shows bislang einzigartigen Veranstaltung. Auf der Baustelle begrüßt wurden die Zuschauer von Mario Sommer, dem Leiter der Sopro Technik. Um über das Projekt, die Besonderheiten des Schwimmbadbaus und die hier erforderlichen komplexen Systemlösungen zu informieren, hatte die Sopro eine ganze Reihe objektbeteiligter und kompetenter Gesprächspartner auf die Konstanzer Großbaustelle eingeladen. Den Anfang machte der Projektleiter Alexander Seib von Benisch Architekten aus Stuttgart, die sich für den Entwurf und die Gestaltung des Schwaketenbad verantwortlich zeichnen. Unterstützt von einem spektakulären Drohnenflug über das rund 5.000 Quadratmeter große Areal konnte er zeigen, wie sich der ringsum verglaste Rundbau harmonisch in das natürliche Umfeld einfügt. Ziel der Planer war es, über die Dachstruktur das Gebäudeinnere zu entwickeln und die Räume zu gliedern. Ein klarer Grundriss sowie die verbindenden Wasserflächen sorgen dabei für ein zusammenhängendes, besonders natürliches und angenehmes Raumgefüge.

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Für Robert Grammelspacher, Geschäftsführer der Bädergesellschaft Konstanz hingegen war es oberstes Ziel, bei dem Neubau vor allem die Stärken des alten, aus dem Jahr 1980 stammenden und 2015 durch einen Großbrand völlig zerstörten Schwaketenbades zu übernehmen. So sollte trotz einer grundlegenden Neukonzeption der Schwerpunkt auf den Bereichen Sport und Bewegung und weniger auf Wellness und Entspannung liegen. Dafür stehen die beiden 25-Meter-Sportbecken und das Nichtschwimmer-Becken ebenso wie die Sprunganlage, der Rutschenturm und der große Wasserspielplatz.

Livestream aus dem Schwimmbecken

In einem der Schwimmbecken startete auch der (verlege-) technische Teil des Livestreams. Björn Rosenau, Leiter der Sopro Planer- und Objektberatung, legte dabei den Fokus insbesondere auf die zahlreichen Durchdringungen, denen man speziell im Rahmen der Abdichtungsarbeiten eine ganz besondere Beachtung schenken sollte. Gemeinsam mit Ronny Kühne, dem Geschäftsführer der mit den umfangreichen Fliesenarbeiten im Schwaketenbad betrauten Fa. Fliesen Graf aus Immendigen und unterstützt von den Sopro Vorführmeistern demonstrierte er den Zuschauern die heute hier möglichen Lösungswege für eine perfekte Abdichtung im System – auch bei schwierigsten Durchdringungen und Anschlüssen. Detailliert wurden alle Arbeitsschritte gezeigt: Von der richtigen Untergrundvorbereitung bis hin zur abschließenden Schichtdickenmessung. In einem weiteren Becken wurde die Verlegung der von der Fa. Agrob Buchtal gelieferten Schwimmbadkeramik gezeigt. Im Fokus standen dabei die Verwendung des Dünnbettmörtels Sopro’s No. 1, eines im Schwimmbadbau überaus bewährten Flexklebers, und die fachgerechte Ausführung im Buttering-Floating-Verfahren, das für eine besonders hohlraumarme Bettung und somit für einen optimalen Haftverbund sorgt. Bei der Verfugung der Beläge kamen neben dem zementären Fugenmörtel Sopro TitecFuge mit dem Sopro FugenEpoxi plus auch Produkte auf Epoxidharzbasis zum Einsatz. Ausführlich widmete man sich im Video-Stream aus Konstanz auch den unterschiedlichen, beim Schwimmbadbau einsetzbaren Rinnensystemen. Ihre Eigenarten und Unterschiede beim Einbau und beim Abdichten wurden dabei von den Experten anhand verschiedener Beckenkopf-Modelle diskutiert und erläutert.

Bei einem Rundgang durch das Bad gab der bauleitenden Architekt Franz Stinner von Stinner Architekten aus Stockach zu verstehen, dass das Schwaketenbad für ihn mehr als nur ein neues Schwimmbad ist. Mit seiner ins Auge fallenden Leichtigkeit, sei es für ihn eigentlich schon ein „Kunstwerk“. Dafür sorgt nicht zuletzt auch die optimale Materialkombination aus Holz, Glas, Stahl und Sichtbeton. So freuen sich alle am Bau Beteiligten auf ein Weiterbauen an diesem besonderen Schwimmbad-Projekt. Und bei Sopro freute man sich am Ende über ein gelungenes Planer- und Sachverständigenseminar der „ganz anderen Art“, das zeigte, dass man auch in Corona-Zeiten auf aktuelle und hautnahe Informationen aus der Welt des Schwimmbadbaus nicht verzichten muss. Ein Video des O-Live Seminars gibt es auf der Sopro Homepage.

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