Sopro baut Umsatzrekord aus

Beim Sopro Pressemeeting 2016 Anfang Juni in Potsdam gab die Sopro Geschäftsführung wieder einen Überblick über das abgelaufene Geschäftsjahr. Daneben stellte der Kleberspezialist aus Wiesbaden den Journalisten zwei interessante Objekte in der Nähe der Hauptstadt vor.

1200 Grad Video über die Sopro Pressekonferenz

Das Statement von Dipl.-Ing. Andreas Wilbrand, Geschäftsführer der Sopro Deutschland GmbH, fiel wie schon in den letzten Jahren auch für 2015 sehr positiv aus. Im mittlerweile 14. Jahr der Zugehörigkeit zur internationalen Mapei Gruppe konnte die Sopro Bauchemie GmbH ihren Umsatzrekord aus dem Jahr 2014 weiter ausbauen und ein Umsatzwachstum von nahezu 5 % auf insgesamt ca. 128 Mio. € erzielen.
In der gesamten europäischen „Sopro Gruppe“, kumuliert mit allen Umsätzen der Sopro Auslandsaktivitäten, erreichten man ein aggregiertes Wachstum auf insgesamt nahezu 190 Mio. €. Wenn die Umsätze der Schwestergesellschaften aus dem Mapei Konzernkreis landesbezogen jeweils dazu addiert werden, wird deutlich, dass das Unternehmen im Gruppenumsatz im bauchemischen Kerngeschäft in vielen europäischen Ländern Spitzenpositionen eingenommen hat und zu den Marktführern gehört.
Wilbrand: „Wir haben in den letzten Jahren in den Marktpositionierungen erheblich aufgeholt, weil wir den Anspruch haben, zu Gestaltern unseres Geschäftes zu gehören und mit allen unseren Möglichkeiten daran arbeiten, immer nach der für uns und unsere Abnehmerkunden besten Lösung zu suchen, um möglichst immer attraktiver und leistungsfähiger zu sein, als wettbewerbende Angebote.“

Sopro-Geschäftsführer Andreas Wilbrand.
Sopro-Geschäftsführer Andreas Wilbrand.

Produktsortiment „Fliesentechnik“ dominiert

In 2015 hat sich Sopro erneut mit den Produkten aus dem Bereich „Fliesentechnik“ besser entwickelt, als der Markt, den man aus den Statistiken zum Gesamtfliesenverbrauch in Deutschland ableitet Nach wie vor dominiert im Produktportfolio das Produktsortiment „Fliesentechnik“ mit ca. 75-80 % des Gesamtumsatz. Die „Fliesentechnik Produkte“ der Sopro konnten auch in 2015 mengenseitig deutlich zulegen. Wilbrand: „Es zeigt sich vor diesem Hintergrund, dass wir in Deutschland die sortimentsbezogene Marktposition entgegen der Markt- und Wettbewerbsentwicklung weiter ausbauen und festigen konnte. Unsere Marktanteile im „Fachhandelsmarkt“, der nach unserer Einschätzung etwa 60 % des Gesamtmarktes repräsentiert und den wir stringent mit den Profi-Produkten in einer klaren Vertriebsstrategie bearbeiten, liegen in dem Sortimentsbereich der „Fliesentechnik“ nach unseren Berechnungen bei etwa 25 %.

„Wir sind auch davon überzeugt, dass man Unternehmen nie nur alleine über Zahlen, über Profite und Auszeichnungen führen darf. Ganz wichtig für ein führendes Unternehmen ist für uns auch die „Produktion von Emotionalität“.“*

Der Fachhandel bleibt für Sopro der dominierende Distributionskanal für Bauchemie im deutschen Fliesenmarkt. Als wichtige neue Zielgruppe sieht Wilbrand aktuell den meist werkstattlosen, mobilen Generalisten oder umgangssprachlich „WhiteVanMan“, dessen Kaufverhalten und Anbindung an die Distributionsstrukturen des Fachhandels noch genauer analysiert werden muss. Im Bau- und Heimwerker-Markt mit etwa 25 bis 30 % Gesamtmarktanteil liegen die Marktanteile des Unternehmens bei ca. 3 %.

Grundsätzlich bleibt die Entwicklung und Vermarktung neuer Produkte mit nachvollziehbaren Anwendungsvorteilen für das Unternehmen eine beständige Notwendigkeit für das Gelingen von weiterem Wachstum – auch in besetzten Märkten. Darüber hinaus nimmt man für sein Marktwachstum auch Mitbewerbern kräftig Anteile vom Markt weg. Wie das funktioniert kann auch Wilbrand nur begrenzt erklären. „Das ist ein Mosaik aus vielen kleinen Vorteilen, die sich unter dem Strich dann summieren.“ Entscheidenen Anteil für den guten Ruf des Unternehmens bei Handel, Planern und Verarbeitern dürfte dabei z.B. das weiter wachsende Ausbildungspaket mit der hauseigenen Profi-Akademie sein. Allein im vergangenen Jahr konnten auf insgesamt 768 Veranstaltungen knapp 27.000 Teilnehmer geschult werden. Auch im zweiten Halbjahr 2016 hat Sopro sein umfangreiches Seminarprogramm erneut um weitere Themen und Veranstaltungen ergänzt – zunehmend auch in Zusammenarbeit mit namhaften Systempartnern.

Gut besucht sind auch die Vorträge in der Objektberatung. Foto: Sopro
Gut besucht sind auch die Vorträge in der Objektberatung. Foto: Sopro

„Wir bedauern dabei die Abstinenz vieler Fliesenhersteller auf dieser europaweit bedeutendsten Baumesse im europaweit stärksten Baumarkt und wünschen uns für die Zukunft eine Rückkehr der großen „Keramiker“ bei künftigen BAU Messen in München.“*

Der Aspekt der Nachhaltigkeit im Sinne von umweltgerechtem Bauen nach den Kriterien der unterschiedlichen Nachhaltigkeitskonzepte (DGNB, LEED, etc.) erhält bei vielen institutionellen Investoren nach Ansicht von Wilbrand eine zunehmende Bedeutung, die mittelfristig auch auf den privaten Wohnungsbau übertragen werden. Sopro ist hier mit der Qualifikation eines technischen Spezialisten zum „DGNB Consultant“ schon darauf eingestellt und berücksichtigt ökologische Aspekte in der gesamten Kette der Entwicklungs- und Unternehmensprozesse. Neben technischen Merkblättern und Sicherheitsdatenblättern hat man bereits eine Vielzahl von sogenannten „Nachhaltigkeitsdatenblättern“ für seine Produkte entwickelt.

Kompetenz im Objektgeschäft

Aktuell zeigt das dominierende Inlandsgeschäft für die Wiesbadener weiterhin ein starkes Wachstum. Das Unternehmen geht jedoch in 2016 von einem im Vergleich zum letzten Jahr etwas schwächeren 2. Halbjahr aus. Wilbrand: „Wir sind grundsätzlich überzeugt, dass Bauinvestitionen in Neubauprojekte und Konsumausgaben für Renovierungs- und Sanierungsvorhaben auch weiterhin ausgeweitet werden.“

„Wir müssen den Kunden und die Produktanforderungen von heute und morgen immer „neu denken“ und in unseren Strategien und Aktivitäten in den Vordergrund stellen.“*

Neben den Geschäftszahlen präsentierte das Unternehmen in Potsdam traditionell auch einige interessante Objekte, die mit Sopro-Produkten realisiert wurden. Dazu zählt die Bahnhofspassagen Potsdam, ein Einkaufszentrum direkt im Bahnhof. Hier wird in Nachtarbeit der Boden mit großformatigen Keramikplatten erneuert(siehe getrennter Bericht hier).
Außerdem stand eine Besichtigung der Schwörer Gruppe auf dem Programm (siehe getrennter Bericht hier). Die Schwörer Bauindustrie als Unternehmensbereich der SchwörerHaus GmbH & Co. KG entwickelt, fertigt und liefert hochwertige Fertigbadlösungen für Hotels, Seniorenresidenzen, Wohnungsbauten und Studentenappartements. Die Ausstattung der Bäder erfolgt mit mehreren Sopro Produkten.
*Zitate im Text von Sopro Geschäftführer Andreas Wilbrand

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