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Schlank, auskragend, vertikal: Keramikelemente ganz neu gesehen

NBK: Keramikfassaden mit Profil schaffen neue Erlebniswelten

Eine Gebäudehülle mit Keramikelementen ist immer etwas Besonderes. Formenvielfalt, Materialstruktur, farbige Oberflächenbeschichtung, ein Dreiklang, der kreative und individuelle Architekturkonzepte geradezu herausfordert und ihnen in jeder Weise entspricht. Die Formensprache mehr und mehr vertikal profilierter, auskragender Elemente findet dabei immer mehr Beachtung. Diese kreative Strömung, man kann sogar von einem Trend sprechen, verschafft dem Betrachter ganz neue Eindrücke und bietet dem Architekten eine neuartige, individuelle Ausgestaltung seiner Konzepte. Die auskragenden Formen plus darauf abgestimmte Glasuren lassen extravagante Anmutungswelten entstehen, zudem eine neue Lebendigkeit durch das Spiel von Licht und Schatten je nach Lichteinfall und Standort.

Außerdem greift das überwiegend im Langformat angelegte Keramikelement hierbei verstärkt die vertikale Befestigung auf, was die bisher übliche horizontale Art der Aufhängung systemgerecht ergänzt. Anhand von zwei Objekten (Haus der Musik, Innsbruck, und Bibliotheek Deventer), deren Fassaden mit NBK Keramikelementen realisiert wurden, lässt sich der „vertikale, profilierte“ Trend erfahrbar machen, ergänzt um die horizontale Befestigung beim UTM, Toronto.

Haus der Musik in Innsbruck: ein „Leuchtturm der Kultur“

Mit dem multifunktionalen Komplex „Haus der Musik“ in der Tiroler Landeshauptstadt erhält die städtische Szene von Darbietungen und Lehre von Musik über Kammerspiele bis hin zu Bibliothek und Veranstaltungsräumen einen wahren Leuchtturm der Kultur, mit einer Strahlkraft für die ganze Region. Eingebunden in das Ensemble von Landestheater, Hofgarten, Kongresshaus, Hofburg, Völkerkunstmuseum und Universität erfolgten Identifikation und Aufwertung des großen Komplexes an diesem prominenten Platz. Maßgeblich trägt hierzu die Fassadenkeramik mit vertikal strukturierten Keramikelementen bei, die mit ihrer speziellen dunklen Glasur – rötlich-bräunlich, bei Schatten schwarz wirkend – extravagante Anmutungswelten ermöglicht. Die auskragende Form, ausgelegt als Langformat, schafft ein Farbenspiel, ein Erlebnis von Licht und Schatten, das eine neue Lebendigkeit ermöglicht, die Kommunikation mit Bevölkerung und Publikum unterstützt. Doch der spannenden Effekte je nach Lichtsituation nicht genug, transparente Flächen mit Keramikstäben als Lamellen angelegt und großformatige Fensterflächen, dazu geschlossene Flächen, setzen den Hell-Dunkel-Kontrast fort. Dieser wird noch durch das monumental wirkende Treppenhaus im Inneren gesteigert. Hier sorgen die hochaufragenden Seitenwände in der dunklen Keramik, korrespondierend zum Weiß des Bodens und gegenläufiger Treppen für ein Erlebnis der außergewöhnlichen Art. Ausgeleuchtet durch ein Lichtkonzept, das besonders durch ein streng strukturiertes Glasdach den Eindruck eines Lichthofs erzeugt. Das von Erich Stolz in ARGE mit Dietrich/Untertrifaller realisierte Objekt lässt sich so als ein herausragendes Architekturkonzept erleben.

Bibliotheek in Deventer: keramische Fassadenflächen in vertikaler Ausrichtung

Die Bibliotheek im niederländischen Deventer besticht durch die Symbiose von keramischen Fassadenflächen in vertikaler Ausrichtung und darauf abgestimmten Fensterflächen, weiteren vertikalen Fensterbändern sowie den Baukörper öffnenden großformatigen Glasstrukturen mit Profilsystem.

Der von Bierman Henket Architecten konzipierte Zweckbau im niederländischen Deventer besticht durch seine Symbiose von keramischen Fassadenflächen in vertikaler Ausrichtung und darauf abgestimmten Fensterflächen, weiteren vertikalen Fensterbändern sowie den Baukörper öffnenden großformatigen Glasstrukturen mit Profilsystem. Die geschlossenen Flächen der Keramikfassade mit auskragenden Formen ähnlich Langstäben bilden die Basis für eine natürliche Anmutung von Naturoberfläche und gekämmter Textur in einem Beige-Ton, die bei aller Lebendigkeit doch Harmonie und Leichtigkeit ausstrahlen. Durch den auskragenden Querschnitt ergeben sich zudem Farbnuancen und Schattenspiele, die Farbwelten eröffnen, obwohl der Grundton beige bleibt. So zeigt sich je nach Standort ein faszinierendes Wechselspiel von Licht und Schatten, das in seiner Ausrichtung Charme und vollendete Harmonie zeigt.

UTM Deerfield in Toronto: exklusive Formensprache mit Keramik

An der University of Toronto Mississauga (UTM), der zweitgrößten Einheit an der größten Universität Kanadas, konnte NBK Keramik im Ausbau der Erweiterungsphase – kurz 2. Phase genannt – einen weiteren Beleg für die exklusive Formensprache profilierter Fassadenkeramik aufzeigen. Die Exponate an der Fassade des Gebäudekomplexes bestechen durch die strenge, diesmal waagerechte Profilierung der Elemente. Die Auskragungen bauen sich rechtwinkelig auf, mit jeweils Absenkungen in dreifacher Breite. Auch hier ergeben sich durch lange, unterschiedlich vertikale, breite Fensterbänder neuartige Erlebniswelten zwischen geschlossener Fassade und transparenten Öffnungen. Die spezielle Glasur, die an korrodierten Stahl erinnert, wertet die Keramikfassade zusätzlich auf und zeigt eine Exklusivität, die den Anspruch der Universität stützt.

Die Exponate an der Fassade der Universität in Toronto bestechen durch die strenge, diesmal waagerechte Profilierung der Elemente.

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