Restpostenverkauf: “Der Sellanizer funktioniert”

Ein Interview mit Frank Mäder, Geschäftsführer der C+S Service GmbH, zur neuen Abverkaufssoftware Sellanizer

Die Digitalagentur TrendView bietet mit dem Sellanizer eine Software an, um Abverkäufe bei Restposten und Lagerware online besser zu vermarkten und zu organisieren. Das Abverkaufstool ist bereits seit einigen Jahren erfolgreich in der Möbelbranche am Markt und wurde jetzt für den Baumarkt- und Fliesenhandel erweitert. Per App können Waren aus der Ausstellung sowie Restposten schnell und einfach mittels Tablet, Smartphone oder PC erfasst, kategorisiert und direkt online in verschiedenen Kanälen angeboten werden. 1200Grad unterhielt sich mit Frank Mäder, Geschäftsführer der C+S Service GmbH, in Verbund von über 90 Fliesenfachhandelsunternehmen, über seine ersten Erfahrungen mit der Software.

Seit wann arbeiten Sie mit der Software?

Wir befinden uns seit Frühjahr 2019 mit dem Sellanizer in der Testphase.

Wie haben Sie Ihre Restposten vorher vermarktet?

In der Regel durch Hinweise am PoS. Manchmal wurden alte Fliesen aber auch schlichtweg weggeworfen.

Manchmal wurden alte Fliesen aber auch schlichtweg weggeworfen.

Was hat Sie dazu bewogen mit der Software zu arbeiten?

Wir haben nach einer sinnvollen Lösung zur Verwertbarkeit von Restwarenbeständen, alten Kollektionen und Einzelstücken gesucht. Im Sinne der Nachhaltigkeit ist es für uns die optimale Lösung, mit dem Sellanizer diese Produkte vergünstigt auf dem Markt anzubieten statt diese wegzuwerfen.

Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit der Software?

Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Hochladen der Produktbilder ist es mittlerweile gut angelaufen. Das Restposten-Angebot auf der eigenen Website übersichtlich anzubieten, ist ein großer Pluspunkt des Tools. Auch die Bedienbarkeit der App ist sehr flexibel, was eine permanente Anpassung des jeweiligen Angebots ermöglicht.

Foto: Sellanizer

Welche Produktgruppen bieten Sie über Sellanizer an?

Darüber lässt sich im Prinzip alles anbieten, was schnell abverkauft werden soll. Derzeit sind es Fliesen, Natursteine, Terrassenplatten, Mosaike und Sockel. Aber auch ein Schamottstein zum Pizzabacken ist bei einem Kunden dabei.

Wie reagieren Ihre Kunden auf die Software?

Wir haben den Sellanizer derzeit testweise an verschiedenen Standorten platziert, um Erfahrungen zu sammeln. Die ersten Rückmeldungen unserer Partner waren durchweg positiv.

Welche Zugriffszahlen/ Anfragen verzeichnen Sie?

Das hängt stark vom jeweiligen Produkt und dem angebotenen Preis ab. Manches wird sehr stark nachgefragt und ist nach wenigen Tagen aus dem Lager, andere Produkte wiederum tun sich schwerer mit dem Abverkauf.

Können Sie beziffern, wie sich Ihr Restpostenverkauf seitdem entwickelt / verändert hat?

Der Umsatz im Restpostengeschäft läuft bei unseren Testpartnern besser als bei den übrigen Fachhändlern. Für uns ist dies ein eindeutiges Indiz, dass der Sellanizer funktioniert.

Der Umsatz im Restpostengeschäft läuft bei unseren Testpartnern besser als bei den übrigen Fachhändlern.

Was wünschen Sie sich noch als Verbesserung/ Ergänzungen für das System?

Wünschenswert wäre eine Anbindung an weitere attraktive Marktplatzmöglichkeiten.

Background Frank Mäder

Frank Mäder, 55 Jahre Diplom-Kommunikationsmanager Seit 2005 Geschäftsführer der C+S Service GmbH Ceramic+Stein (c+s) ist ein Verbund von über 90 Fliesenfachhandelsunternehmen, die gemeinsam erfolgreiche Fliesenkollektionen anbieten. Durch maßgeschneiderte Marketingmaßnahmen wird zur Erhöhung der Kundenfrequenz in den Verkaufsausstellungen der Fachhändler beigetragen.

Bei 1200Grad finden Sie seit 2019 ebenfalls unter der Rubrik Restposten einen Link zur Sellanizer Software. Auf den Seiten stellen diverse Händler und Verleger Ihre Restposten-Angebote ein.

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