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Orange und Magenta strahlen um die Wette

PCI eröffnete hochmodernes Lieferzentrum in Hamm-Uentrop

Mit Investitionen im zweistelligen Millionenbereich setzt die PCI Augsburg ein starkes Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft: Der Hersteller bauchemischer Produkte hat seine Standorte in Hamm und Wittenberg deutlich ausgebaut. Zugleich schafft das führende Unternehmen im Bereich Bauchemie mit Hauptsitz in Augsburg an beiden Standorten neue Arbeitsplätze. „Unsere Kunden werden dank der umfassenden Investitionen in den Ausbau der logistischen Einrichtungen und Produktionsanlagen von einem noch zuverlässigeren Lieferservice profitieren“, sagte Marc C. Köppe, Vorsitzender der Geschäftsführung PCI Gruppe, im Pressegespräch am Rande der feierlichen Eröffnung des neuen Lieferzentrums am Mittwoch dieser Woche.

Das PCI-Werk im Gewerbegebiet Hamm-Uentrop nahm bereits 1992 mit 58 Beschäftigten seinen Betrieb auf. Heute sind dort über 120 Mitarbeiter mit der Produktion und Transportlogistik von zementären Produkten – darunter Fliesenkleber, Fugenmörtel, Bodenausgleichsmassen und Reparaturmörtel – beschäftigt. Mit der Investition werde sich die Anzahl der Beschäftigten an allen Standorten nochmals deutlich erhöhen, so Köppe. Nach der Rückgabe des von Henkel geleasten Standortes in Unna Ende 2019 werden die neu entstandenen Arbeitsplätze bevorzugt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Unna angeboten.

Die Investitionen im zweistelligen Millionenbereich umfassen sowohl logistische Einrichtungen als auch Produktionsanlagen. Das hochmoderne Lagergebäude mit rund 4300 Quadratmeter Fläche und zusätzlich 4900 Palettenstellplätzen ist nach dem neuesten Stand der Technik errichtet. Über automatische Palettenförderanlagen ist es mit dem bestehenden Transportsystem verbunden.

Mit den zweistelligen Millioneninvestitionen in Neu- und Erweiterungsbauten werde die PCI ihre Produktions- und Logistikstandorte in Hamm und Wittenberg stärken und ihren Wachstumskurs untermauern, ergänzte Holger Sommer, Director Business Management Floor Laying Europe. Der Ausbau der Werke stelle einen weiteren bedeutenden Meilenstein im Rahmen der Übernahme des westeuropäischen Bauchemiegeschäfts von Henkel im Januar 2017 dar, das unter den Handelsmarken Thomsit und der einlizensierten Marke Ceresit betrieben wird. „Seither verfolgt die PCI die Integration beider Handelsmarken konsequent weiter“, so Holger Sommer. Als Teil des Unternehmensbereichs Bauchemie der BASF ist die PCI Augsburg führend im Bereich der Fliesenverlegewerkstoffe für Fachbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen bietet außerdem Produktsysteme für Abdichtung, Betonschutz und ‑instandsetzung sowie ein Komplettsortiment für den Bodenleger-Bereich an. Die Gruppe beschäftigt europaweit über 1200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2017 einen Umsatz von über 300 Millionen € netto.

Marc C. Köppe: „Wir sind von unseren eigenen Stärken überzeugt und haben mit unseren jüngsten Investitionen ein klares Zeichen für unser Bekenntnis zum Produktionsstandort Deutschland gesetzt.“

Mit seinen neuen, technisch hochmodernen Lieferzentren werde das Unternehmen noch besser, sicherer und flexibler auf die Wünsche seiner Kunden reagieren und seine bekannt hohe Lieferzuverlässigkeit weiter ausbauen. „Hiermit bereiten wir den Weg für weiteres Wachstum, wie auch den weiteren Ausbau unseres Premium-Lieferservices“, erklärte Alexander Magg, bei PCI verantwortlich für das Marketing und die Anwendungstechnik. „Mit den Investitionen in den Ausbau unserer Standorte, wie auch in zusätzliches Personal und in unsere Marken PCI und Thomsit, rüsten wir uns für eine erfolgreiche Zukunft.“ Aufgrund des strategischen Dreiecks ihrer Standorte mit Augsburg im Süden, Wittenberg im Osten und Hamm im Nord-Westen kann die PCI ihre Kunden in Deutschland, in Teilen von Österreich und der Schweiz zuverlässig und schnell innerhalb von 24 Stunden beliefern.

Auf Kundenwünsche flexibel und schneller reagieren

Holger Sommer: „Das PCI-Orange und das Thomsit-Magenta entwickeln ihre Strahlkraft nun unter einem gemeinsamen Dach.“

Das neue, rund 4300 Quadratmeter große Lagergebäude in Hamm mit zusätzlich 4900 Palettenstellplätzen, bietet Platz für das gesamte Produktportfolio der PCI Gruppe. Die am bisherigen von Henkel geleasten Produktionsstandort in Unna hergestellten Thomsit-Produkte werden ab Mitte 2019 ebenfalls in Hamm und Wittenberg produziert. Dafür erweitert das Unternehmen derzeit die Produktionsanlagen an beiden Standorten. Um den Lieferservice weiter zu optimieren, wurde das Lieferzentrum in Hamm mit einem großzügigen neuen Verladehof mit vier LKW-Rampen ausgestattet.

Über automatische Palettenförderanlagen sind die Lagerhallen in Hamm und Wittenberg mit dem bestehenden innerbetrieblichen Transportsystem verbunden. Hochmodern ist auch die eingesetzte digitale Technik bei der Steuerung der Lagerverwaltung: Diese erfolgt automatisiert über Barcodes an den Lagerplätzen und an den Produktpaletten. Auf diese Weise können die Lagerplätze hoch effizient genutzt und gleichzeitig die Lagerbestände transparent dargestellt werden. Bereits beim Bau der neuen Lagergebäude hat der Hersteller zudem seinen hohen Anspruch an Nachhaltigkeit Rechnung getragen: Da in der Lagerhalle wassergefährdende Stoffe lagern, hat das Unternehmen besonderen Wert auf Einhaltung der Anforderungen aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) gelegt.

Näher an die Kunden herangerückt

Alexander Magg: „Mit den Investitionen in den Ausbau unserer Standorte, wie auch in zusätzliches Personal und in unsere Marken PCI und Thomsit, rüsten wir uns für eine erfolgreiche Zukunft.“

„Hinter uns liegt ein gutes Jahr, sowohl für unsere gesamte Branche im allgemeinen als auch für uns als PCI“, sagte Marc C. Köppe. Das Unternehmen verzeichne das dritte Jahr in Folge ein Wachstum im leicht zweistelligen Bereich und man entwickele sich deutlich besser als der Markt. Ein großes Problem sieht Köppe im Fachkräftemangel. „Es gibt derzeit zu wenige Hände, die den Boom am Bau verarbeiten können.“ Ein weiterer Wermutstropfen seien die gestiegenen Rohstoffkosten, auf die man reagieren müsse. Aber alles in allem: „Es geht sehr gut voran. Und wir sind sehr zuversichtlich, dass es in den nächsten Jahren auf diesem Niveau weitergehen wird“, so Köppe. „Wir sind sehr gut aufgestellt, um die an uns herangetragenen Anforderungen zu erfüllen. Mit den jüngsten Investitionen rücken wir noch näher an unsere Kunden heran.“

„Mit Thomsit sind wir voll auf Kurs“, so Holger Sommer. Die Premium-Marke für das Fachhandwerk sei nun vollständig in das logistische Konzept innerhalb der PCI-Strukturen eingebunden. „Das PCI-Orange und das Thomsit-Magenta entwickeln ihre Strahlkraft nun unter einem gemeinsamen Dach. Wir werden unsere Dynamik weiter intensivieren, davon können sich unsere Kunden bereits zu Beginn des kommenden Jahres auf der BAU in München überzeugen“, verspricht Holger Sommer.

 

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