Demografie: Wandel der Strukturen in deutschen Großstädten

Seit 2010 wächst die Bevölkerung in den meisten deutschen Großstädten so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Vor allem in den Innenstädten wohnen heute deutlich mehr Menschen als vor zehn Jahren. Grund dafür ist vor allem die Zuwanderung aus dem In- und Ausland. Das Bevölkerungswachstum beeinflusst die gesamte demografische Struktur der Stadtbevölkerung.

Die sich abzeichnenden Veränderungen in der Bevölkerung lassen die Großstädte derzeit vergleichsweise jung dastehen, dabei werden sie weiblicher und individualisierter. Die Änderungen der Bevölkerungsstruktur erfordern nicht nur wegen Zahl und Charakteristik der Menschen, sondern auch wegen der damit Hand in Hand gehenden veränderten Ansprüche an städtische Infrastruktur, eine hohe Flexibilität der Stadtentwicklung und Stadtplanung samt fehlerfreundlicher, variabler Konzepte.

Um einen Überblick über kleinräumige Veränderungen zu geben, beschreibt das Heft auf Grundlage des Datenkatalogs der “Innerstädtischen Raumbeobachtung – IRB” Altersklassen-, Geschlechter- und Haushaltestrukturen. Ansprechpartnerin: Nadine Körner-Blätgen (nadine.koerner@bbr.bund.de), kostenfrei zu beziehen bei gabriele.bohm@bbr.bund.de, Stichwort:BBSR-Analysen KOMPAKT 04/2016, ISSN2193-5017,ISBN978-3-87994-647-1.

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