Akku-System CAS weiter auf Erfolgskurs

32 Partner und 300 Maschinen sorgen für breites Anwendungsspektrum

Das weltweit erste und größte markenübergreifende Akkusystem Cordless Alliance System (CAS) zieht nach vier Jahren eine Zwischenbilanz: Die Allianz sieht sich als weltweite Nummer 1 bei Anwendungsvielfalt und Kundennutzen, bleibt weiter auf Wachstumskurs, will noch nachhaltiger werden und erweitert laufend ihr Programm. Die Zahl der CAS-Partner liegt aktuell bei 32, in 2023 sollen es mehr als 50 sein. Aber: „Wir sind noch lange nicht am Ziel“, sagt Henning Jansen, CEO des CAS-Initiators Metabo.

Mehr als 300 Maschinen, 32 Marken, 1 Akku – die aktuelle Formel des weltweit ersten und größten markenübergreifenden Akkusystems CAS ist beeindruckend. Sechs Marken haben sich allein in diesem Jahr der vom Nürtinger Elektrowerkzeug-Hersteller Metabo initiierten Akku-Allianz angeschlossen, im Laufe des Jahres sollen weitere folgen.

Die neuen Partner präsentierte CAS in einer digitalen Pressekonferenz Anfang April. Von Holzhandwerk über SHK bis hin zu Metall – CAS verstärkt sein Angebot in sämtlichen Gewerken. „Innerhalb von vier Jahren hat sich die Zahl der CAS-Maschinen fast verdreifacht auf rund 300“, erklärt Henning Jansen, CEO von Metabo. „Und die Zahl der Marken haben wir sogar mehr als verdreifacht. Mit CAS als erste Akku-Allianz weltweit haben wir unsere Vision einer hersteller- und markenübergreifenden Akkutechnologie in den Markt gebracht und ausgebaut. Unsere Allianz ist und bleibt das Original – wir bieten mit Abstand das breiteste Programm an Spezialmaschinen für maximale Produktivität beim Arbeiten und sind die klare Nummer eins beim Kundennutzen“, sagt Jansen.

Geballte Verstärkung für verschiedene Gewerke

Mit seinen neuen Partnern wird CAS dieser Prämisse noch besser gerecht. „Alle unsere Partner sind auf ihrem Gebiet absolute Spitze“, erklärt Thomas Zeller, Leiter des CAS-Partnerprogramms bei Metabo. „Das Spektrum von CAS ist so breit wie das von Industrie und Handwerk. Mit unseren jüngsten Neuzugängen haben wir Verstärkung für mehrere Anwendungsbereiche bekommen.“

Verstärkung für das SHK-Angebot gibt es gleich doppelt: Der Spezialist für TV-Inspektionstechnik RICO ergänzt das Akkusystem um eine Schiebekamera, und das französische Unternehmen Virax stattet seine Biegemaschine Eurostem mit CAS-Akkupacks aus. Ein gewaltiges Plus an Sichtbarkeit bringt der neue Partner Engelbert Strauss der Akku-Allianz. Europas führender Hersteller für Berufsbekleidung und Arbeitsschutz sowie Anbieter von Hand- und Elektrowerkzeugen steigt mit drei Akku-Schraubern ein, die sich als klassische Allrounder für Arbeitseinsätze in fast allen Gewerken eignen. Auch beim Koffersystem setzt Engelbert Strauss auf Kompatibilität – die Strauss-Boxen passen auf das metaBOX-System von Metabo. Der Experte für Kabelmanagementlösungen HellermannTyton bietet mit seinem automatischen Akku-Kabelbündelwerkzeug ein Gerät, das überall dort viel Arbeit spart, wo Kabel verlegt und angeschlossen werden.

Kooperation als Gebot der Stunde

Die stetig wachsende Zahl von Marken sei aber längst nicht alles, was CAS ausmache, so Jansen. „Kooperation ist vor allem im Mittelstand ein Gebot der Stunde. Das Sharing-Prinzip ist ein wichtiger Bestandteil dessen, wofür CAS im Kern steht.“

„CAS erleichtert nicht nur Anwendern die Arbeit, auch die CAS-Partner profitieren von der Akku-Gemeinschaft. Wir versammeln mit CAS die besten Spezialisten unter einem gemeinsamen technologischen Dach. Da liegt es auf der Hand, Synergien zu nutzen und Know-how auszutauschen. Wir sehen Kooperation als klaren Wettbewerbsfaktor für mittelständische Unternehmen“, betont der Metabo-Chef.

Maximaler Kundennutzen

CAS bietet Anwendern die doppelte Freiheit – sie können ohne störende Kabel arbeiten und zugleich aus mehr als 300 Maschinen von 32 Herstellern wählen. Dabei ist der Kundennutzen maximal: Nur ein Akku und Ladegerät sind nötig, um die gesamte Vielfalt zu nutzen. Das gilt zum Beispiel für den Elektriker bei einer Schaltschrankmontage: Für Licht sorgt die Leuchte von SCANGRIP. Mit den Cembre Akku-Maschinen quetscht er Kabelschuhe und schneidet Kabel. Zum Kabelschrumpfen greift er auf das Heißluftgerät von Steinel zurück, und um einzelne Elemente zu befestigen, nimmt er den Akku-Bohrschrauber von Metabo. Verschiedene Gewerke, viele Geräte, aber nur ein Akku und ein Ladegerät – das ist nicht nur praktisch, sondern spart auch Zeit und Geld. „Durch CAS sind einfach deutlich weniger Akkus im Umlauf. Und das zahlt auch auf die Nachhaltigkeit des Systems ein“, erklärt Jansen. Bekanntester Parnter aus dem Bereich Fliesenverarbeitung dürfte der Hersteller Collomix sein.

Ein nachhaltiges System noch nachhaltiger machen

Denn gibt es weniger Akkupacks und werden sie optimal genutzt, dann bedeutet das weniger Rohstoff- und Energieverbrauch und das wiederum schont die Ressourcen. „Im Vergleich zum parallelen Einsatz mehrerer unterschiedlicher, nicht kompatibler Akkusysteme spart CAS fast zwei Drittel an Akkupacks ein“, rechnet Jansen vor.

„Nehmen wir zum Beispiel eine Zimmerei mit 20 Mitarbeitern, die vom Bohrschrauber bis zum Nagler rund 70 verschiedene Maschinen nutzen. Addiert man die Zahl der erforderlichen Akkupacks, kommt man ohne CAS auf knapp 130, aber mit CAS auf nur rund 50 Stück.“ Da durch CAS deutlich weniger Akkupacks im Einsatz sind, lässt sich der Verbrauch verschiedener Rohstoffe extrem reduzieren. „So können wir innerhalb der CAS-Community zum Beispiel jährlich 20.400 Tonnen Treibhausgase einsparen. Auch bei Graphit, Kupfer, Lithium oder Cobalt reduzieren wir den Bedarf drastisch“, sagt Jansen.

„Nachhaltigkeit ist unser Antrieb. Mit CAS vermeiden wir bereits heute im großen Umfang die Verschwendung von Ressourcen und entlasten die Umwelt. Das wollen wir noch weiter ausbauen. Innerhalb der nächsten drei Jahre rechnen wir mit einer Verdopplung der heute bekannten jährlichen Einsparungen. Denn zum einen werden unsere aktuellen Partner ihr CAS-Programm weiter ausbauen und zum anderen werden eine ganze Reihe an neuen Partnern dazustoßen. Das wiederum führt dazu, dass CAS noch attraktiver wird und noch mehr Anwender auf CAS setzen werden. Die logische Konsequenz: Es sind noch weniger Akkupacks im Umlauf.“

Unter den Top 3 der Akkusysteme

Für die Zukunft nennt Jansen klare Ziele: „Wir sind heute schon das größte markenübergreifende Akkusystem, und wir bleiben auf Wachstumskurs. In verschiedenen europäischen Ländern wie Dänemark, Frankreich, Schweiz, Italien, Niederlande oder Polen sind wir mit CAS bereits präsent. Viele unserer CAS-Partner sind zudem auch in den USA aktiv, wie HellermannTyton. Unsere Präsenz wollen wir international noch weiter ausbauen.“

Die Allianz will bis Jahresende bei 35 Partnern sein, im nächsten Jahr rechnet sie mit 50 oder mehr Partnern. Mit Blick auf die künftige CAS-Entwicklung zeigt sich der Metabo-Chef ebenso optimistisch wie selbstbewusst: „Wir sind jetzt schon die Nummer eins bei der Anwendungsvielfalt und beim Kundennutzen. Unser klares Ziel ist: CAS wird in den nächsten Jahren eines der drei wichtigsten Akkusysteme für professionelle Anwender weltweit sein – und wir sind auf einem sehr guten Weg dahin.“

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