Verlegung ‚Fliese auf Fliese‘ mit PCI-Produktsystem

Hochwertige Systemprodukte bieten Verarbeitern Sicherheit

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Ein Fliesenbelag im Autohaus muss viel aushalten: hohe mechanische Belastungen im Ausstellungsbereich ebenso wie starke Temperaturunterschiede durch Sonneneinstrahlung. Wenn es schnell gehen muss und daher Fliese auf Fliese verlegt wird, stellen sich zusätzliche Herausforderungen. Hochwertige Systemprodukte und professionelles Vorgehen bieten Verarbeitern Sicherheit.

Im A.M.T. Autohaus im unterfränkischen Erlenbach sollte ein neuer Fliesenbelag in einem Teilbereich des Showrooms auf dem bestehenden Keramikbelag verlegt werden. Für die beauftragte Schrank-Fliesen war es bereits das fünfte Autohaus mit dieser Anforderung. Fliese auf Fliese zu verlegen erfordert zunächst die genaue Prüfung des Untergrunds. Sind unterschiedliche Untergründe vorhanden? Ist der alte Fliesenbelag intakt und fachgerecht verlegt oder weist er Schäden oder Hohllagen auf? Ebenso ist zu prüfen, ob es einen Versatz gibt, also Höhenunterschiede durch Estrichfelder, und Fugen dadurch gerissen sind. Und nicht zuletzt müssen Verarbeiter auch klären, wie sich Bewegungsfugen verlagern lassen, wenn alter und neuer Fliesenbelag nicht dasselbe Format haben, so wie es z.B. im A.M.T. Autohaus der Fall war. Dort sollten auf die 30 x 60 Zentimeter großen Fliesen neue 60 x 60-Zentimeter-Fliesen verlegt werden.

Prüfung des Bestandsbodens

Wie schon zuvor wandte sich Volker Schrank, Inhaber des Fliesenlegermeisterbetriebs, an PCI-Fachberater Peter Scharf und PCI-Anwendungstechniker Richard Rast für eine Aufbauempfehlung. „Wir mussten den Bestandsboden genau unter die Lupe nehmen. Und genau das bietet die PCI-Anwendungstechnik mit ihrem Beratungsangebot. Das macht die Zusammenarbeit für mich so wertvoll. Auf den empfohlenen Aufbau und die Produktauswahl kann ich mich verlassen. Erst kürzlich habe ich mich in einem der Autohäuser vor Ort davon überzeugt: die Fliesen liegen genauso, wie wir sie vor über fünf Jahren eingebaut haben. Ohne eine einzige schadhafte Stelle. Deshalb bin ich absolut systemtreu”, erzählt Volker Schrank. Nach dem gemeinsamen Vor-Ort-Termin im Autohaus in Erlenbach erhielt er die Aufbauempfehlung mit den passenden Produkten und Hinweisen zur Vorgehensweise.

Entsprechend der PCI-Aufbauempfehlung kam PCI Pecilastic E zur Entkopplung zum Einsatz. Foto: PCI
Entsprechend der PCI-Aufbauempfehlung kam PCI Pecilastic E zur Entkopplung zum Einsatz. Foto: PCI

Untergrund entkoppeln

Voraussetzung für die sichere Fliesenverlegung ist immer, dass der Untergrund sauber, fettfrei, fest, tragfähig und frei von haftungsmindernden Oberflächenschichten vorliegt. Den so vorbereiteten Untergrund grundierten die Handwerker mit PCI Gisogrund 404, einer Spezialgrundierung für saugende und nicht saugende Untergründe wie etwa keramische Fliesen. Auf die getrocknete Grundierung folgte die Entkopplungsmatte PCI Pecilastic E, die Spannungen, Untergrundverformungen und Temperaturschwankungen ausgleicht. Pecilastic E nimmt die Bewegungen aus den Fugen auf und verlagert diese – und verfügt damit über alle erforderlichen Eigenschaften für die nachfolgende Fliesenverlegung im Autohaus. Praktisch ist zudem die einfache und schnelle Verarbeitung: Die Entkopplungsbahn ist gebrauchsfertig und wird direkt auf den Untergrund aufgeklebt. Das Abdecken der Stöße erfolgt mit einem Krepp- bzw. Klebeband. Nach ausreichender Erhärtung des Klebers können die Handwerker die Fliesen darauf verlegen, im A.M.T. Autohaus war das nach rund zwei Tagen der Fall.

Ausreichend viele Fugen

Für das Verkleben von  Pecilastic E verwendeten die Handwerker denselben Kleber wie für das Verlegen der Feinsteinzeugfliesen: Flexmörtel S1 Flott. Obwohl der fließfähige Verlegemörtel das Buttering-Floating-Verfahren ersetzt, wendeten sie das kombinierte Verfahren nach DIN 18157-1 im Autohaus an, um die Haftung der großformatigen Fliesen zu verbessern. Das ist bei Fliesen mit einer Größe von über 0,25 Quadratmeter erforderlich. Für ein sicheres Arbeitsergebnis empfahlen die Anwendungstechniker, Bewegungsfugen im Abstand von maximal 5 – 6 Metern einzuplanen, um der thermischen Längenausdehnung der Keramik Rechnung zu tragen. Das machten die zu erwartende Sonneneinstrahlung und die relativ dunkle Fliesenfarbe erforderlich. Die Fugen mit etwa vier Millimetern Breite verfugten die Handwerker mit  FT Megafug. Der zementäre Fugenmörtel lässt sich aufgrund seiner geschmeidigen Konsistenz leicht verarbeiten und ist wie Flexmörtel S1 Flott sehr emissionsfrei nach GEV-EMICODE EC 1 PLUS. Weil der mit  FT Megafug verfugte Fliesenbelag bereits nach zwei Stunden begehbar ist, konnten die Dehn- und Anschlussfugen zügig mit  Silcofug E elastisch geschlossen und die Arbeiten abgeschlossen werden.

Bewährte Zusammenarbeit

„Wieder hat sich die Zusammenarbeit mit der PCI bestens bewährt. Das Ergebnis ist einwandfrei und wir konnten das Projekt schnell und problemlos ausführen”, sagt Volker Schrank rückblickend. „Auch wenn ich die Vorgehensweise und Produktauswahl für die Anforderung ‘Fliese auf Fliese’ inzwischen ausreichend kenne, werde ich auch beim nächsten Projekt Peter Scharf und Richard Rast dazu holen. Im Detail ist jeder Altbelag anders. Die fachkundige Einschätzung und die Aufbauempfehlung geben mir Sicherheit.”

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