Stefan Thurn überraschend verstorben

BDB-Präsident und Köbig Geschäftsführer erlag einem Krebsleiden

Der deutsche Baustoff-Fachhandel trauert um eine große Persönlichkeit. Stefan Thurn, der geschäftsführende Gesellschafter des Mainzer Baubedarfsspezialisten J.N. Köbig GmbH, ist tot. Wie das Unternehmen mitteilte, verstarb der 57-Jährige am 26. August nach „kurzer, sehr schwerer Krankheit“.

1996 übernahmen Stefan Thurn und sein Bruder Markus Thurn (56) das Zepter bei dem Großhändler für Baustoffe, Produkte des Garten- und Landschaftsbaus, Fliesen und Haustechnik (Sanitär/Heizung). Beide repräsentieren die fünfte Generation des mittlerweile 130 Jahre alten Familienunternehmens. Mit Millioneninvestitionen im hohen zweistelligen Bereich modernisierten die Thurn-Brüder den Vollsortimenter von Grund auf. Köbig ist heute an 13 Standorten in Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen vertreten. Mit rund 600 Mitarbeitern wurde 2019 ein Umsatz von rund 165 Millionen Euro erzielt.

Stefan Thurn verantwortete bis zuletzt die umsatzstärkste Köbig-Geschäftssparte Baustoffe. Hier besaß er eine hohe Kompetenz, die er auch in den Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (aktuell rund 840 Mitglieder) einbrachte. Seit der Vereinsgründung 2008 war Thurn deren Präsident.

Die von ihm mitbetriebene Zukunftsausrichtung von Köbig liegt nunmehr ausschließlich in den Händen von Markus Thurn. In der Geschäftsführung wird er von Isolde Keck (64) unterstützt.

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