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Nadelstreifenoptik und vertikale Fensterbänder mildern das recht gedrungene Volumen. Entsprechend dem Gelände ist das Haus in Split-Level aufgeteilt. Fotos: Roman Keller, Meier Hug
Nadelstreifenoptik und vertikale Fensterbänder mildern das recht gedrungene Volumen. Entsprechend dem Gelände ist das Haus in Split-Level aufgeteilt. Fotos: Roman Keller, Meier Hug

Oberfläche mit Tiefe – Seniorenwohnungen in Wil (CH)

»Kachelofen!« Diesen Spitznamen hatte der Neubau bereits kurz nach seiner Fertigstellung bekommen. Und, in der Tat, erinnert die grüne Keramikfassade an einen gemütlichen Ofen. Bei genauem Hinsehen entwickeln Fassade und Baukörper allerdings eine sehr feine, fast schon flirrende Materialität – die sich auch ins Innere zieht.

Architekten: Michael Meier und Marius Hug Architekten
Tragwerksplanung: Kielholz + Partner
Kritik: Dagmar Ruhnau
Fotos: Roman Keller, Meier Hug

Die Fensterbänder zeigen sich zurückhaltend und unterstreichen so die massive Wirkung der Wandscheiben.

Zunächst ist das Gebäude ganz unauffällig: Das Grün der Keramikfassade entspricht vollkommen dem Farbton des Laubs der umgebenden Bäume. Der Eindruck ändert sich jedoch, wenn man direkt vor dem Bau steht. Durch den Blick vom Fuß des Hangs nach oben wirkt er recht wuchtig, und das dunkle Grün kontrastiert stark mit den hellen Fassaden des Umfelds, Sichtbeton, Putz und Schindeln. Zu diesem Effekt trägt auch bei, dass für die Baustelle mehr Bäume gefällt wurden als vorgesehen, sodass das Konzept der Architekten, den dreifingrigen Bau in die Lichtungen ragen und mit den Bäumen verschmelzen zu lassen, kaum noch zu erkennen ist.
…

Den kompletten Bericht in der db deutsche bauzeitung lesen Sie  hier.

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