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Gute Noten für die erste Expo-K Messe in Köln

Schmidt-Rudersdorf Hausmesse feiert erfolgreiche Premiere

Unsere VIDEO-NEWS zu diesem Thema (Interview mit Henning Schmidt und Frank Mäder zur neuen Schmidt-Rudersdorf Hausmesse Expo-k in Köln.):

Eine überaus erfolgreiche Messe-Premiere feierte die neue Hausmesse Expo-K des Handelshauses Schmidt-Rudersdorf. Das im Nordrhein-Westfalen ansässige Unternehmen mit insgesamt 10 Niederlassungen entlang der Rheinschiene organisiert zwar schon seit Jahrzehnten Hausmessen an seinen diversen Standorten, doch ein gebündelter Event über zwei Tage war Neuland.

Wie Henning Schmidt, Geschäftsführer Vertrieb, gegenüber 1200Grad erläuterte, trug man sich bereits eit längerem mit den Gedanken, die alten Hausmessen auf ein neues Level zu heben, um so Kunden von allen Standorten gezielt anzusprechen. 2017 begannen die Vorplanungen. Veranstaltungsort und Halle waren die beiden schwierigsten Fragen, die es zu beantworten galt. Die Wahl fiel schließlich auf die Expost Eventhalle im Zentrum von Köln, einer ehemaligen Post-Bahnhalle, die schon seit geraumer Zeit als Eventlocation genutzt wird. Die hübsche alte Backsteinfassade und die moderne Innenausstattung boten zusammen mit der zentralen Lage alle Vorraussetzungen, nach denen Schmidt-Ruderdorf suchte. Und schließlich leitete man von dem Namen Expost dann auch die Bezeichnung für die neue Messe Expo-K ab. Wobei das K nicht nur für Keramik steht, sondern auch für Köln und Kamine, denn auf der Messe wurden neben Fliesen auch Kachelöfen und das passende Zubehör präsentiert.

Die schöne alte Posthalle im Herzen Köln bot eine ausgezeichnete Location für die neue Hausmesse.

53 Aussteller aus den Bereichen Fliesen, Bauchemie, Werkzeuge etc.

Auf insgesamt 4000 qm zeigte Schmidt-Rudersdorf in der 1. Etage der Halle einen Querschnitt durch sein Sortiment. „Anfangs dachten wir noch, dass wir mit 2000 qm auskommen könnten. Doch jetzt sind wir eigentlich froh, dass wir soviel Platz haben“, so Henning Schmidt. Die Halle war gut gefüllt mit insgesamt 53 Ausstellern aus den Bereichen Fliesen, Bauchemie, Werkzeuge, Kamine, Versicherungen, der Innung etc. Zudem gab es eine Catering Fläche, Platz für die Kinder zum Spielen, ein Cafe-Bar usw.

Köln hat zudem den großen Vorteil, das es nicht nur gut zu erreichen ist, sondern für die Kunden auch einen Anreiz hat, den eventuell freien Samstag mit Familie zusammen in Köln zu verbringen und dabei nicht nur auf der Expo-K nach neuen Fliesen zu stöbern, sondern den Besuch gleich mit einem Abstecher in die Domstadt abzurunden. Jedenfalls sind von den über 3.000 Kunden, die Schmidt-Rudersdorf über diverse Kanäle im Vorfeld der Messe angesprochen hat, fast 1300 Anmeldungen eingegangen. Im Vergleich zu den ca. 300 Teilnehmern, die Schmidt-Ruderdorf ansonsten bei den Standort-Messen begrüßen konnten, also eine ganz erheblich Steigerung.

Blick in den Cateringbereich

Dafür galt es auch betriebsintern im Vorfeld einen enormen Organisationsaufwand zu stemmen. Sehr hilfreich erwies sich in diesem Zusammengenhang dafür das Tochterunternehmen ceramic-stein, in dem Schmidt-Rudersdorf seit über 20 Jahren seine Marketingaktivitäten für die Kunden bündelt. Geschäftsführer Frank Mäder und sein Team hatten zwar mit der Orga einer solchen Hausmesse bislang ebenfalls keine großen Erfahrungen, waren aber hilfreiche Ansprechpartner bei der Umsetzung und Durchführung der Expo-K.

Wie bei allen Hausmessen des Handels so gab es auch in Köln spezielle Messeangebote für die Kundschaft, die man im Vorfeld mit der Industrie abgesprochen hatte. Eine Messemüdigkeit in Bezug auf die immer zahlreicher werdenden Hausmessen kann Henning Schmidt bei seinen Lieferanten nicht feststellen. „Das Feedback bei unseren Partnern war eindeutig so, dass man uns darin bestärkt hat, den Event lieber größer und professioneller aufzuziehen.“

Dennoch findet man es wichtig, sich mit der Expo-K nicht zu übernehmen und hat deshalb erst mal einen zweijährigen Messe-Rhythmus eingeplant. Dann will man auch den Termin anders wählen, denn in 2019 kollidierte die Expo-K terminlich mit dem Ende der Cevisama in Valencia. „Das war zwar unglücklich“, so räumte Hennig Schmidt ein, „ aber zum Glück nur für wenige unserer Aussteller und Besucher ein echtes Termin Problem.“

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