Fotot: SKS / Gutjahr

Fußbodenheizung für den Robinson Club Fleesensee

In renovierten Bädern wurde Fußbodenheizung mit dem Gutjahr-System eingebaut

Deutschlands einziger, im Jahr 2000 eröffnete Robinson Club liegt mitten in der idyllischen Natur der Mecklenburgischen Seenplatte auf einem 66 000 Quadratkilometer großem Gelände am Rande des Müritz-Nationalparks. Der Fleesensee mit seinem Naturstrand und dem Yachthafen ist nur 2,5 Kilometer entfernt. Im 19. Jahr seines Bestehens wurde es nach Einschätzung der Betreiber Zeit für ein Update. Und es musste schnell gehen: Zeitvorgabe: drei Monate, die Aufgabe: Lobby und Bar wurden umgestaltet, der Fitnessbereich vergrößert und die Flure bekamen ein abgestimmtes Farb- und Lichtkonzept. Die größten Veränderungen gab es in den Gästezimmern: Hier wurden sowohl die Einrichtungen als auch die Bäder komplett erneuert. So wurden die 201 Gästebädern mit einer neuen Fußbodenheizung ausgestattet.

Die Betreiber des Robinson Clubs Fleesensee hatten ehrgeizige Pläne. Im der kommenden Saison 2020 sollten alle Feriengäste ein komplett renoviertes Urlaubsdomizil vorfinden, einschließlich runderneuerter Badezimmer. Die Renovierung wurde termingerecht abgeschlossen, die Bäder strahlten in neuem Glanz, das Problem aber waren die Gäste, die Pandemie bedingt ausblieben, bzw. erst gar nicht kommen durften. Zwar öffnete der Club als einer der ersten des Konzern Mitte Mai nach dem ersten Lockdown wieder, aber Ende Oktober war erneut Schluss. Dort, wo sich sonst die Feriengäste vergnügen, rückten also im Herbst 2019 über 100 Handwerker der unterschiedlichsten Gewerke an. Um den Gästen schon am Morgen ein wohliges Gefühl zu vermitteln, wünschte sich der Betreiber Fußbodenheizungen in allen 201 Bädern. René Neue vom Fliesenlegerbetrieb Uwe Neue Ofenbau aus Waren (Müritz) schlug dafür eine elektrische Fußbodenheizung vor. Eine solche Heizung lasse sich gut und schnell einbauen, so seine Erfahrung.

Entkopplung inklusive

Der Aufbau der Gutjahr-Systems Therm-E. Foto: SKS / Gutjahr

Aber auch die technischen Vorteile passten gut in das Sanierungskonzept. Denn in den Badezimmern gab es überall noch alten Estrich und damit einen kritischen Untergrund. „In solchen Fällen empfiehlt es sich, eine Entkopplung unter den keramischen Fliesen einzubauen, um nicht nach kurzer Zeit Schäden zu haben“. Die Fußbodenheizung seiner Wahl, das Gutjahr-System „IndorTec Therm-E“ erledigt das sozusagen gleich mit. Das heißt, sie ist Heizung, Entkopplung und Abdichtung in einem, und das mit einer äußerst flachen Aufbauhöhe von nur 6 Millimetern.

Der Fliesenleger musste die Trägermatte also nur auf dem vorbereiteten Untergrund ausrollen und zuschneiden. Dann wird sie mit Klebemörtel vollflächig verklebt. Da die Matte direkt plan liegt, geht das schnell und einfach, ähnlich wie bei einer „klassischen“ Entkopplungsmatte. Die Heizkabel werden dann in die „Knochen“ der Matte eingeclipst. Die radiale Kabelführung verhindert dabei, dass die Kabel beschädigt werden oder ein Hitzestau entsteht. Da die Kabel bei jeder Länge immer denselben Querschnitt haben, rasten sie schnell und präzise ein. Für René Neues Fliesenleger-Team (insgesamt waren rund 40 Mitarbeiter vor Ort) folgten die „normalen“ Verlegearbeiten. Die neuen Fliesen wurden frisch in frisch direkt auf der Fußbodenheizung verlegt. Ein Vorteil dieser Dünnschicht-Heizsysteme ist die schnelle Reaktion. Die Bäder werden schnell warm, weil sie ohne träge reagierende Speichermasse auskommen. Die elektrische Dünnschicht-Fußbodenheizung „Gutjahr IndorTec Therm-E“ wurde sozusagen im Eiltempo in den Gästebädern von Deutschlands einzigem Robinson Club Fleesensee eingebaut, die Heizung, Entkopplung und Abdichtung in einem System umfasst.

Die Badezimmer erstrahlen im neuen Glanz. Foto: SKS / Robinsonclub Fleesensee

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