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Eurobaustoff erreicht Jahresergebnis 2017 bereits Ende November

Neuzugänge haben die Umsatzentwicklung deutlich mitgeprägt

Die Eurobaustoff Zentrale in Bad Nauheim meldet dass sie ihr Einkaufsvolumen aus dem Jahre 2017 in Höhe von 6,106 Mrd. EUR überschritten hat und nun an den letzten rund 19 Arbeitstagen im Fachhandel gemeinsam mit ihren Gesellschafterhäusern ein kräftiges Plus herausarbeiten will – sofern das Wetter auch im Dezember noch baufreundlich bleibt.

„Eine Ergebnis-Verbesserung für 2018 hatten wir eingeplant“, bestätigte Dr. Eckard Kern, Vorsitzender der Eurobaustoff Geschäftsführung, gegenüber der Presse am letzten November-Donnerstag. „Dass wir dies aber schon einen Monat vor Ablauf des Jahres erreichen würden, konnten wir nicht planen. Umso mehr freut uns die jetzige Entwicklung.“

War dieses Einkaufsplus schon nicht in der Planung berücksichtigt, rechnete nach Ende des ersten Quartals erst recht keiner an „große Sprünge“. Denn es war ein Quartal der Wechselbäder: ein hervorragender Januar mit absoluten Spitzenwerten, ein normal durchwachsener Februar und anschließend ein eiskalter, schneereicher März mit zweistelligen Minuszahlen. Auch im zweiten Quartal erwischte es die Branche, aber auch die Eurobaustoff heftig mit einem Umsatzeinbruch im Mai, dessen Ursache heute noch gesucht wird.

„Sicherlich haben wir das Jahr 2018 wie üblich konservativ geplant“, gesteht Dr. Kern. „Aber zu Jahresbeginn verließen ein großer Trockenbauhändler im Osten, zwei Baustoff- und ein Holzhändler in Österreich unsere Kooperation. Parallel wechselten ein Holz- und ein Tiefbauspezialist aus Bayern zur Eurobaustoff. Wie sich solche Veränderungen im Einkaufsvolumen dann auswirken, lässt sich schlecht planen, vor allem im ersten Jahr.“

Die Neuzugänge haben die Umsatzentwicklung dann doch deutlich mitgeprägt, was sich vor allem in den einzelnen Warenbereichen signifikant darstellen lässt. Für das Umsatzwachstum in der Kooperation sind sie aber nur zu einem geringeren Anteil verantwortlich.

„Für mich ist bei diesem Wachstum entscheidend, dass er von unseren Gesellschafterhäusern verursacht wurde. Sie machen in diesem Jahr einen hervorragenden Job vielen Widrigkeiten zum Trotz : trotz Logistikproblemen bei der Industrie, Fachkräftemangel in den eigenen Reihen und beim Handwerk. Hinzu kommt ihr Engagement im Bereich Digitalisierung, in dem viele Arbeiten erledigt werden müssen. Das kostet Zeit und Ressourcen und läuft neben dem Tagesgeschäft.“

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