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Beliebter Medizin- und Gesundheitscampus

Sanitärprodukte von Ideal Standard unterstützen Komfort und Hygiene im Potsdamer St. Josefs-Krankenhaus

Die Ursprünge des St. Josefs-Krankenhauses Potsdam reichen bis ins Jahr 1861 zurück. Bis heute ist seine Historie gekennzeichnet von einer steten Weiterentwicklung des Leistungsangebots sowie An- und Umbauten. Bedeutendste Veränderungen in der jüngsten Geschichte sind die Einbindung in den Unternehmensverbund der Gesellschaften der Alexianerbrüder und der Ausbau des Standortes zu einem zentralen Medizin- und Gesundheitscampus in drei Bauabschnitten.

Im Juli 2016 wurde als zweiter Bauabschnitt ein dreigeschossiger Neubau mit einem Investitionsvolumen von 23 Millionen Euro eröffnet. Das Haus mit 104 Betten hebt den Aufenthaltskomfort für Patienten, die ausschließlich in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht sind. Zu der verbesserten Aufenthaltsqualität in den Standardpatientenzimmern und der Unterstützung der Krankenhaushygiene tragen Armaturen und Keramikprodukte von Ideal Standard mit ihren Innovationen bei.

Gezielt auf Patienten und Mitarbeiterbedürfnisse eingehen

Im August 2018 besiegelten die Alexianer als Betreiber des St. Josefs-Krankenhauses und das Evangelische Zentrum für Altersmedizin eine strategische Partnerschaft für die Versorgung älterer Menschen in der Region Potsdam unter einem gemeinsamen Dach. Hintergrund ist, dass in wenigen Jahren ein Fünftel der Potsdamer über 65 Jahre alt sein wird. Dieser Trend fiel neben einer Reihe weiterer Anforderungen bereits bei der Planung der Neubauausstattung ins Gewicht. „Unser Krankenhaus ist in Potsdam und der Region sehr beliebt. Charakteristisch ist in unserer Patientenstruktur trotz eines sinkenden Durchschnittsalters ein bedeutender Anteil über 75-jähriger, oft auch dementer Patienten“, berichtet Marco Gutzschebauch, in der Geschäftsführung zuständig als Leiter Organisation, Projekte, Patientenmanagement. So kam es bei der Ausstattung der Standardpatientenzimmer auch darauf an, spezifische Bedürfnisse von Patienten in einem breiten Altersspektrum hinsichtlich Ergonomie, Sicherheit und Komfort der Zimmerausstattung zu bedienen und die Zimmer im Hinblick auf die Pflegekräfte als einen angenehmen Arbeitsort zu gestalten. Ein Faktor, der, so Gutzschebauch, z. B. in barrierefreien Duschen und unterfahrbaren Waschbecken zum Tragen komme, sowie in speziellen Zimmern, die für besonders schwere Patienten ausgelegt sind. „Die Bäder sind barrierefrei. Im großzügig freien Raum ist die Anordnung der Einrichtungselemente so gewählt, dass man mit einem Rollstuhl und einer Begleitperson dort bequem agieren kann. Das ist auch wichtig für die Pflegekräfte. Die Anordnung der verbauten Einrichtungselemente soll Pflegende etwa bei der Körperpflege der Patienten unterstützen“, so Gutzschebauch. Im Bereich der Sanitärkeramik kamen unterfahrbare Waschbecken der Serie Contour 21 und der mit hohem Gewicht belastbare spülrandlose WC-Tiefspüler aus der Serie Contour 21 zum Einsatz. Darüber hinaus wurden Patientenbäder mit Cube Waschtischen der Serie Connect ausgestattet.

Welche Produkte für die Zimmerausstattung gewählt und wie sie im Raum angeordnet wurden, das wurde anhand eines Musterzimmers und unter Einbeziehung von Pflegekräften und der Fachschwester für Hygiene praktisch ausprobiert. Bei der Auswahl der Armaturen spielten, so Gutzschebauch auch Sicherheitsaspekte und eine einfache Bedienbarkeit eine große Rolle: „Wir haben Szenarien bedacht, in denen sich Patienten, die nicht mehr über ausreichende Standsicherheit verfügen, sich zusätzlich an Waschtischarmaturen und den Brausethermostaten festhalten.“ Hier zahlt sich die Cool-Boody Technologie von Ideal Standard aus. Sie verhindert, dass sich die Gehäuse außen aufheizen. Eingebaut wurden in den Standard- und Schwertlastzimmern Ceraplus Brausethermostate sowie Ceraplus Armaturen. Im Hinblick insbesondere auf ältere Patienten und Diabetiker, deren Temperaturempfindung auf der Haut eingeschränkt sein kann, ist der Verbrühschutz der Armaturen wichtig. Das Produktdesign soll, so Gutzschebauch, nicht nur eine gewisse Wertigkeit vermitteln, sondern im Hinblick insbesondere auf demente Patienten auch einfach zu bedienen sein: „Wir haben uns hier daran orientiert, was den meisten Patienten auch aus Privatwohnungen vertraut sein dürfte. Technisch anspruchsvolle Bedienlösungen wie Sensorsteuerungen haben wir bewusst ausgeklammert.“

Die Patientenzimmer mit angeschlossenem Bad. Foto: Ideal Standard

Alltagspraktische und hygienefachliche Aspekte

Hygieneschwester Kristiane Leutert, die alltagspraktische und fachliche Aspekte in die Auswahlkommission mit einbrachte, verweist auf weitere Anforderungen im Detail. Der Verbrühschutz sollte abgeschaltet werden können. Dies sei zum Beispiel nötig, wenn bei Bedarf zusätzlicher Desinfektionen, über 50 Grad Celsius heißes Wasser durch die Armatur gespült werden muss. Weitere hilfreiche Details für das Hygienemanagement seien der einfache Ausbau der Perlatoren, um die Bildung von Aerosolen zu vermeiden und Flexibilität bei den Montagemöglichkeiten, z. B. an der Wand zwischen den Desinfektionsspendern. Auch müssen bei Bedarf Adapter und Sterilfilter aufgesetzt werden können. Dass Keramiken eine besonders glatte Oberfläche aufweisen, auf welcher sich keine Pfützen bilden und Keime sich in Kratzern festsetzen können, sowie dass Armaturen über mehrere Jahre teils aggressiven Desinfektionsmitteln standhalten müssen, das sei, so Leutert, eine Selbstverständlichkeit.

Foto: Ideal Standard

Dass Sanitärprodukte solche Selbstverständlichkeiten durchaus nicht immer mitbringen, weiß Waltraud Singula, Projektleiterin bei dem Berliner Ingenieurbüro techlogis GmbH. techlogis plant herstellerneutral unter anderem Krankenhäuser und schlug dem St. Josefs neben anderen auch Produkte von Ideal Standard vor. „Es sind überzeugende Produkte, die etwas aushalten, gut zu bedienen und vor allem für den Kunden bezahlbar sind“, kommentiert Singula, die darüber hinaus von Herstellern eine langfristige Verfügbarkeit zum Reparaturaustausch erwartet. Und nicht zuletzt müssen, wie Kristiane Leutert, erklärt, Sanitärprodukte neben Hygienevorschriften auf Landes- und Bundesebene auch Empfehlungen des Robert Koch Institutes erfüllen, nach denen sich das Hygienemanagement des St. Josefs auch richte. Am Ende tragen Krankenhausbäder im Gesamteindruck auch zum Wohlbefinden der Patienten bei, wie Kristiane Leutert weiß: „Bei unseren Patienten ist das St. Josefs sehr beliebt. Den Neubau finden sie sehr schön gelungen. Jedes Zimmer hat seine eigene Nasszelle. Dass die Duschen auch barrierefrei sind und Ablageplätze haben, das wird sehr positiv gesehen.“ Dabei wird es nicht bleiben. Das St. JosefsKrankenhaus Potsdam treibt den Ausbau seines Standortes zu einem zentralen Medizin- und Gesundheitscampus weiter voran. Seit Anfang Mai 2018 fließen rund 15 Millionen Euro in die Sanierung des denkmalgeschützten Hauptgebäudes, das Josefshaus.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.idealstandard.de.

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