Kann sich über ein weiteres gutes Geschäftsjahr freuen: Oxiegen-Geschäftsführer Philipp Overkott. Foto: Oxiegen

Oxiegen: Umsatzsteigerung um stattliche 18 Prozent

Geschäftsführer Philipp Overkott zum Verlauf des Geschäftsjahres 2021

Herr Overkott, wie beurteilen Sie den Verlauf des Geschäftsjahres 2021?

PO: Wir sind sehr zufrieden. Obwohl das Jahr 2021 wahrlich kein leichtes war, konnten wir trotz mancher widrigen Umstände unseren Umsatz um stattliche 18% steigern. Damit gehören wir zu den wachstumsstärksten Unternehmen in unserem Markt.

Worauf führen Sie den positiven Jahresverlauf zurück?

Philipp Overkott: Maßgebend war und ist das Vertrauen unserer Kunden in die Qualität unserer Produkte und die Kompetenz unserer technischen Berater vor Ort.

Damit gehören wir zu den wachstumsstärksten Unternehmen in unserem Markt.

Was waren die wesentlichsten Wachstumstreiber?

Philipp Overkott: In erster Linie das Produktportfolio rund um die Abdichtung gefolgt von den im neuen Mörtelwerk produzierten bauchemischen Produkten, mit denen wir unser Marktangebot komplettiert haben. Zudem hat sich 2021 der Anteil des über den Baustofffachhandel abgewickelten Geschäfts spürbar erhöht.

Sie sprachen von widrigen Umständen, mit denen Ihr Unternehmen 2021 zu kämpfen hatte. Welche meinen Sie damit?

Philipp Overkott: Nun, in erster Linie sind damit die Rohstoffverknappung und die damit einhergehenden Preissteigerungen bei Vormaterialien gemeint. Wenn auf einmal zugesagte Liefertermine nach hinten verschoben werden oder bestellte Waren gar nicht geliefert wird, dann bereitet das einem schon so manch schlaflose Nacht. Nicht zu vergessen ist zudem die Corona-Problematik, die auch bei uns zu mehreren personellen Ausfällen geführt hat. Angesichts der geschilderten Problematiken sind wir, wie auch unsere Mitbewerber, zu Preisanhebungen gezwungen gewesen.

Blick auf den Oxiegen Produktionsstandort.

Wie haben Ihre Kunden diese Erhöhungen aufgenommen?

Philipp Overkott: Mit Verständnis angesichts der allgemein bekannten kritischen Situation in der Branche. Bei uns kam noch hinzu, dass wir zunächst alle Stellschrauben für Produktivitätssteigerungen und Prozessoptimierungen ausgeschöpft haben, um die Kostensteigerungen zumindest teilweise aufzufangen. So konnten wir die Erhöhungen in einem vergleichsweise niedrigen einstelligen Bereich halten.

Wir haben alle Stellschrauben für Produktivitätssteigerungen und Prozessoptimierungen ausgeschöpft, um die Kostensteigerungen zumindest teilweise aufzufangen.

Wie sieht Ihr Ausblick auf das neue Jahr aus?

Philipp Overkott: Ich bin vorsichtig optimistisch. Wenn uns die Pandemie nicht noch einen dicken Strich durch die Rechnung macht, was man ja leider angesichts leidvoller Erfahrungen nicht ausschließen kann, und auch die Rohstoffmärkte in ein ruhigeres Fahrwasser zurücksteuern, sollte unserer Branche ein weiteres Wachstumsjahr bevorstehen.

 

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