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Unverwüstlich – Keramikfassaden am Potsdamer Platz in Berlin

Terrakottakleid der Fassaden vermittelt mediterranes Flair

Gut 20 Jahre liegt die Eröffnung des Berliner Stadtquartiers südlich vom Potsdamer Platz zurück. Viel hat sich seither in der Gegend geändert, was sich hingegen kaum verändert hat, sind die Terrakottafassaden der Gebäude von Renzo Piano. Nahezu spurlos sind die Jahrzehnte an ihnen vorübergegangen.

Architekten: Renzo Piano mit Christoph Kohlbecker

Kritik: Bernhard Schulz
Fotos: Vincent Mosch; Bernhard Schulz

Je nach Tageszeit und Lichteinfall erscheinen die verwendeten Terrakotta-Elemente mal hell-beige oder sie leuchten, so wie hier, rot-orange in der Abendsonne (Aufnahme von 2018)
Foto: Bernhard Schulz, Berlin

Und überall: Terrakotta. Die wenigsten Passanten werden das Material allerdings als solches wahrnehmen, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Und auch wenn es in einer Farbpalette gehalten ist, die nicht eigentlich zu Berlin gehört, so kommt es einem nicht fremd und schon gar nicht fremdartig vor. Woran das liegen könnte, lässt sich einem Festaufsatz zur Eröffnung entnehmen. Dort hieß es über Renzo Piano, nachdem dessen italienische Prägung erwähnt worden war: »Das Terrakottakleid seiner Fassaden ist so robust und langlebig wie hierzulande üblich, dazu aber so luftig, dass es dem Potsdamer Platz ein mediterranes Flair gibt, das man in dieser Stadt bislang vergeblich suchte.«

Den kompletten Bericht in der db deutsche bauzeitung lesen Sie hier.

Um das sehr einheitliche Fassadenbild zu erzeugen, wurde ausschließlich mit der Baguette-Form gearbeitet. Wie eine Keramik-Jalousie, bei der einige Lammellen gekippt sind, stellt sich die Fassade dar (Aufnahme von 1989)
Foto: Copyright NBK Keramik, Foto: Vincent Mosch

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