Reinigung mit Salzsäure

Risiken und Gesundheitsgefahren

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Bei der Reinigung nach dem Verlegen werden oft Salzsäure bzw. Chlorwasserstoffsäure eingesetzt, um Rückstände von Zement und Fugenmörtel zu beseitigen. Derartige Reiniger kommen auch zur Entfernung von Kalkablagerungen zum Einsatz und sind handelsüblich.

Flugrost als Folge einer Reinigung mit aggressiver Säure. Foto: Fila
Flugrost als Folge einer Reinigung mit aggressiver Säure. Foto: Fila

Flugrost

Dabei ist gröβte Vorsicht geboten, denn Unkenntnis in Bezug auf die Eigenschaften dieser Reiniger können zu irreparablen Schäden an Belägen und Metallelementen führen.
Aufgrund der stark korrosiven Eigenschaften ist vom Einsatz von Zementschleierentfernern mit Salzsäure in jedem Fall abzuraten: Denn durch die Salzsäure besteht nicht nur Gefahr, die Oberflächen zu beschädigen, sondern sie greift auch die Metallprofile auf nicht wieder gut zu machende Art und Weise an. Besonders betroffen sind dabei Profile und andere Elemente aus Edelstahl, Aluminium und Messing.

Bei Salzsäure handelt es sich um eine stark flüchtige Substanz. Daher verbreiten sich ihre Dünste während der Anwendung in der Luft. Sie verursachen nicht nur an der zu reinigenden Oberfläche, sondern auch an allen in der Umgebung vorhandenen metallischen Elementen Schäden, wie zum Beispiel Einlegearbeiten, Dunstabzugshauben usw. Ein Stichwort dazu: Flugrost!

Gesundheitsrisiken

Darüber hinaus reizt Salzsäure die Atemwege stark und kann bei ungewolltem Hautkontakt schwere Verbrennungen verursachen.
Durch Mischung mit anderen Substanzen kann es außerdem zu Reaktionen kommen, durch die andere, schädliche Substanzen entstehen. Der häufigste Fall ist eine durch das Mischen von Salzsäure mit Bleichmitteln verursachte Chlorvergiftung.

Gepufferte Säure ohne schädliche Dämpfe

Säureschaden auf Feinsteinzeug mit Metalleffekt durch Salzsäure. Foto: Fila
Säureschaden auf Feinsteinzeug mit Metalleffekt durch Salzsäure. Foto: Fila

Für die Reinigung der Fußböden nach dem Verlegen ist daher der Einsatz einer innovativen Säure, wie Deterdek pro empfehlenswert: sie beschädigt weder Oberflächen noch Metallteile.

Eine gepufferte Säure wie Deterdek pro schont Metall, Umwelt und Anwender. Gepuffert bedeutet, dass der Reiniger keine schädlichen Dämpfe entwickelt und vor allem auch für den Anwender sicher ist. Eine derartige moderne Säure hat eine doppelte Funktion: Sie entfernt besonders wirksam nicht nur Zementfugenmörtel sondern gleichzeitig auch Mörtelzusatzmittel-Rückstände.

Nach Auskunft des Herstellers FILA Solutions handelt es sich bei Deterdek pro Eco Advanced Formula um einen Zementschleierentferner, der zu 98% aus biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen besteht.
Darüberhinaus ist der professionelle Bauabschlussreiniger auch frei von Phosphaten, die u.a. Algenvermehrung in Gewässern verursachen.

Die zertifiziert nachhaltigen Fila Solutions sind seit längerer Zeit unterwegs auf der “Green Road“, ein zukunftsweisendes Konzept, hinter dem weit mehr steckt als die Entwicklung umweltschonender Produkte und Lösungen.

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