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Geschäftsführer Martin Röhlich: Fotos: Röhlich
Geschäftsführer Martin Röhlich am neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens: Fotos: Röhlich

Fliesen Röhlich baut Unternehmensgruppe für das Fliesenhandwerk auf

Fliesen Röhlich  öffnet sich für andere Fliesenlegerbetriebe und baut gemeinsam mit erfahrenen Unternehmern eine Unternehmensgruppe auf. Ziel ist es, Betrieben bei Nachfolge, Wachstum und Professionalisierung langfristig zur Seite zu stehen. Martin Röhlich bleibt an der Spitze des Familienunternehmens.

Wenn in diesen Monaten Millionen Reisende durch das neue Terminal 3 des Frankfurter Flughafens gehen, laufen sie über die Arbeit der Röhlich Crew. Bei einem der größten Infrastrukturprojekte Europas hat Fliesen Röhlich die Natursteinarbeiten ausgeführt. Es ist das jüngste Beispiel einer langen Reihe anspruchsvoller Projekte: von der Bergstation der Zugspitzbahn auf Deutschlands höchster Baustelle über die BMW Welt in München bis zur Therme Oberstdorf und der denkmalgeschützten Kaiserburg Nürnberg.

Nun geht das Unternehmen den nächsten Entwicklungsschritt. Fliesen Röhlich öffnet seine Strukturen und Erfahrungen für andere Betriebe und baut eine Unternehmensgruppe auf, die Fliesenlegerbetrieben neue Zukunftsperspektiven bieten soll. Unterstützt wird dieser Weg künftig von einem Kreis erfahrener Unternehmer und Unternehmerfamilien, die sich als Wachstumspartner beteiligen. Martin Röhlich bleibt Gesellschafter und wird die Gruppe weiterhin langfristig operativ führen.

Unternehmensnachfolge im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt steht dabei eine Herausforderung, die viele Handwerksbetriebe beschäftigt: die Unternehmensnachfolge. Zahlreiche erfolgreiche Fliesenlegerbetriebe stehen in den kommenden Jahren vor der Frage, wie ihr Lebenswerk fortgeführt werden kann. Genau hier möchte Fliesen Röhlich eine Lösung anbieten.

Das große Wachstum von Fliesen Röhlich entstand aus eigener Kraft: durch konsequente Ausbildung, professionelle Strukturen, die eigene Röhlich Academy und die Überzeugung, Verantwortung dort zu verankern, wo Leistung entsteht.

„Als ich im Jahr 2000 in den Betrieb meines Vaters eingetreten bin, waren wir 25 Mitarbeitende. Heute arbeiten wir an Projekten wie dem Frankfurter Flughafen. Diese Entwicklung verdanken wir starken Menschen und starken Strukturen. Genau diese Erfahrung möchten wir künftig mit anderen Betrieben teilen“, sagt Martin Röhlich.

Blick auf die Röhlich UnternehmenszentraleFotos: Fliesen Röhlich

Blick auf die Röhlich UnternehmenszentraleFotos: Fliesen Röhlich

Zusätzliche Erfahrung, Zeit und Kapital

Die neuen Gesellschafter bringen zusätzliche Erfahrung, Zeit und Kapital mit, um Themen voranzutreiben, die neben dem Tagesgeschäft oft zu kurz kommen. Dazu zählen die Weiterentwicklung digitaler Prozesse, der sinnvolle Einsatz künstlicher Intelligenz, neue Standorte sowie der Aufbau der Fliesen-Röhlich-Gruppe.

Ziel ist es, erfolgreiche Fliesenlegerbetriebe langfristig zu stärken und ihre Zukunft zu sichern. Die Identität der Betriebe, ihre Mitarbeitenden, ihre regionale Verwurzelung und ihre gewachsenen Kundenbeziehungen bleiben dabei erhalten.

Gleichzeitig erhalten die Unternehmen Zugang zu Strukturen und Ressourcen, die im Handwerksalltag allein oft nur schwer aufgebaut werden können. Dazu gehören insbesondere eine professionelle kaufmännische Organisation mit Unterstützung in den Bereichen Controlling, Finanz- und Rechnungswesen, Personalwesen, Digitalisierung und Unternehmenssteuerung. Ergänzt wird dies durch gemeinsame Einkaufsstrukturen, die Aus- und Weiterbildung in der Röhlich Academy sowie die Möglichkeit, an anspruchsvollen Großprojekten mitzuwirken.

Erfolgreichen Betrieben eine Zukunft geben

Was bei Fliesen Röhlich über Jahrzehnte hinweg erfolgreich gewachsen ist, soll künftig auch anderen Betrieben offenstehen.

„Viele hervorragende Fliesenlegerbetriebe stehen heute vor der Nachfolgefrage. Es wäre schade, wenn dieses Wissen, diese Erfahrung und diese Mannschaften verloren gingen. Wir möchten dazu beitragen, dass erfolgreiche Betriebe eine Zukunft haben und ihre Geschichte weitergeschrieben werden kann“, so Martin Röhlich.

Die Fliesen-Röhlich-Gruppe wird in den kommenden Jahren gezielt Betriebe aufnehmen, deren Inhaber eine Nachfolge suchen oder die für ihre nächste Wachstumsphase einen starken Partner benötigen.

„Wer einen Fliesenlegerbetrieb führt und über die Zukunft seines Unternehmens nachdenkt, soll mit uns ins Gespräch kommen. Wir sprechen von Handwerker zu Handwerker. Ob und wie ein Betrieb zu uns passt, klären wir gemeinsam und individuell“, sagt Martin Röhlich.

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