Heinz Leibundgut, Finanzvorstand der Uzin Utz AG. Foto: Uzin Utz

Uzin Utz AG vermeldet ein mehr als solides 3. Quartal

Trotz andauernder Materialengpässe sowie steigender Energie- und Rohstoffpreise

Die Uzin Utz AG hat im dritten Quartal 2021 ihre erfolgreiche Geschäftsentwicklung fortgesetzt. Das Umsatzwachstum des Konzerns stieg in den ersten neun Monaten des Jahres um 15,1 % auf 329,8 Mio. Euro und liegt damit 43,4 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau (286,5 Mio. Euro). Mit 39,3 Mio. Euro liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zum 30. September mit einer Steigerung in Höhe von 50,2 % ebenfalls deutlich über Vorjahr (26,1 Mio. Euro).

Trotz der massiven Preissteigerungen bei Energie- und Rohstoffkosten und der knappen Verfügbarkeit von Frachtraum vermeldet Uzin Utz ein mehr solides 3. Quartal. Laut Heinz Leibundgut, Finanzvorstand bei Uzin Utz, bleibt die Gesamtsituation dennoch angespannt: „Leider mussten wir in den letzten Monaten erleben, dass das globale Gleichgewicht in Bezug auf intakte Abläufe sowie Liefer- und Versorgungsketten durch verschiedenste Ursachen massiv gestört wurde. Die anhaltenden Folgen der Coronapandemie und weitere nicht kalkulierbare Einflüsse führten zu großen Versorgungsproblemen, von denen auch wir nicht verschont blieben“, so Leibundgut.

Konsequente Beschleunigung der zentralen Strategiethemen

Gleichzeitig hat das Unternehmen substanzielle Fortschritte bei der Umsetzung der Strategie Passion 2025 erzielt und erreichte in den letzten Monaten weiter Meilensteine. Eines der jüngsten Beispiele ist die Einführung des Biomass-Balance-Verfahrens. Seit Mai 2021 verwendet der Ulmer Komplettanbieter für Bodensysteme biomassebasierte Bindemittel und reduziert damit die CO2-Emissionen rohstoffseitig um circa 3.000 Tonnen pro Jahr. Möglich macht dies der Biomassenbilanz-Ansatz (Biomass Balance, BMB). Außerdem werden verstärkt nachhaltige Verpackungssysteme in den Fokus der Aktivitäten gerückt.

Die Reduktion der CO2-Emissionen bleibt eine der wichtigsten Prioritäten für Uzin Utz. Das absolute Reduktionsziel für klimaschädliche Emissionen aus Scope 1 und 2 liegt bis 2025 bei 25 %. „Insbesondere der Wandel hin zu einer klimapositiven Zukunft ist wichtiger denn je – auch für unsere Kunden. Daher werden wir weiterhin intensiv daran arbeiten, unsere Initiativen in diesen Bereichen konsequent nach vorne zu treiben“, so Leibundgut.

Ausblick

Uzin Utz geht für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2021 davon aus, dass das Ergebnis im vierten Quartal durch die weiter steigenden Preise bei Rohstoffen und Fracht belastet sein wird. „Dennoch bleiben wir trotz der Herausforderungen zuversichtlich, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen und am Ende des Geschäftsjahres über dem Vorjahresniveau zu liegen. Die Baubranche zeigt sich robust und die Nachfrage nach neuen Wohnungen und Häusern bleibt weiterhin hoch“, so Leibundgut abschließend.

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