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Der Neubau steht auf einem Treppensockel aus Beton, der bei Open-Air-Konzerten vor dem großen Saalfenster als Tribüne für das Orchester dient
Foto: Bart van Hoek, Den Haag
Der Neubau steht auf einem Treppensockel aus Beton, der bei Open-Air-Konzerten vor dem großen Saalfenster als Tribüne für das Orchester dient Foto: Bart van Hoek, Den Haag

Smaragd im Park

Klassische Konzerte, House-Parties, Fashion Shows und Volleyball-Turniere: Im neuen Parksaal des Konzerthauses Musis Sacrum in Arnheim ist alles möglich. Die Vielfalt der Veranstaltungen spielt sich hinter einer sattgrün melierten Keramikfassade ab, die den Bau zur Erweiterung des Parks werden lässt.

Architekten: van Dongen-Koschuch architects and planners
Tragwerksplanung: VandeLaar

Kritik: Anneke Bokern
Fotos: Bart van Hoek

Sogar die Bars im Foyer, die sich in geschlossenem Zustand hinter Faltpaneelen aus Messing verbergen, sind in die Keramikwand integriert. Foto: Bart van Hoek, Den Haag

Musis Sacrum (Den Musen geweiht) ist ein alteingesessenes Konzerthaus in Arnheim und Heimat des Arnhem Philharmonic Orchestra. Das Stammhaus wurde 1847 in einem Park am Rande der Innenstadt errichtet und im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und erweitert. Mit seinem etwas plumpen Eklektizismus galt schon der Ursprungsbau nicht gerade als Schönheit, und die diversen Um- und Anbauten, darunter ein unter Sparzwängen entstandener Saal aus den 1970er Jahren auf der Parkseite, bewirkten auch keine Verbesserung. Die Wegeführung war unlogisch, die Akustik schlecht, das Dach leckte, und der gesamte Bau steckte voller Asbest.

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Den kompletten Bericht in der db deutsche bauzeitung lesen Sie hier

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