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PCI Werk in Hamm. Foto: PCI
PCI Werk in Hamm. Foto: PCI

PCI schließt das Werk Hamm im zweiten Halbjahr 2026

Wie schon verschiedene Lokalmedien, wie z.B. der Westfälische Anzeiger, berichtet haben, schließt der Bauchemie-Produzent PCI im 2. Halbjahr 2026 sein Werk in Hamm. Damit fallen 105 Arbeitsplätze weg. Das Unternehmen ist seit 1992 an der Uentroper Kranstraße ansässig und hatte den Standort noch in den vergangenen Jahren ausgebaut. Hintergrund der beabsichtigten Schließung ist eine Produktionsverlagerung innerhalb der Unternehmensgruppe, wie der Mutterkonzern Sika auf Anfrage von 1200Grad bestätigte. Das bisherige Produktionsvolumen aus Hamm sowie die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Trostberg können künftig an anderen Standorten der Sika-Gruppe realisiert werden, heißt es dazu weiter.

Die Mitarbeitenden sind im Dezember 2025 hierüber informiert worden. Sika Deutschland CH AG & Co KG und ihre Tochtergesellschaften sind bestrebt, die in Aussicht genommene Maßnahme so sozialverträglich wie möglich umzusetzen. Daher wurden Verhandlungen mit den Mitbestimmungsgremien über den Abschluss eines Interessenausgleichs und Sozialplans aufgenommen.

Im Zuge der in Aussicht genommenen Maßnahmen werden in Rosendahl (Sika Deutschland CH AG & Co KG) und auch in Augsburg (PCI Augsburg GmbH) Arbeitsplätze aufgebaut. Wie viele genau, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitgeteilt werden.

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