Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der zweiten Abfülllinie am Standort Fridolfing-Kaltenbrunn setzt Otto ein Zeichen für technologischen Fortschritt und Produktionsqualität „Made in Germany“. Die neue Anlage vereint modernste Automatisierungs-, Misch- und Abfülltechnologien, erhöht die Produktionsmenge und setzt gleichzeitig Kapazitäten frei für die Herstellung kundenspezifischer Produkte. Damit stärkt das oberbayerische Familienunternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit – auch auf internationalen Märkten.
Nach der Erweiterung der Anlagenstruktur am Otto Standort Kaltenbrunn werden ab sofort zwei Abfülllinien parallel betrieben. Dieser strategisch bedeutsame Schritt senkt nicht nur die Abhängigkeit von einer einzelnen Linie, sondern erhöht auch deutlich die Produktionskapazität. Die neue Fertigungslinie ist speziell für Standardprodukte ausgelegt; aktuell werden hier das Premium-Sanitär-Silikon Ottoseal S 100 und das Sanitär-Silikon Ottoseal S 105 gefertigt – zwei Dichtstoffe, die sich durch ihre große Farbvielfalt auszeichnen.
Das zentrale Element der Anlagenarchitektur ist eine neue Einfärbe-Technologie: Erstmals lassen sich die Produkte vollautomatisch auf Basis der Otto Farben produzieren, indem die gewünschte Farbe direkt inline erzeugt und unmittelbar an der Abfülllinie eingefärbt wird. So können Farbwünsche schnell und zuverlässig in gewohnt hoher Qualität erfüllt werden. Gleichzeitig schafft die Automatisierung an anderer Stelle Freiräume, um kundenspezifische Produkte und Sonderlösungen umzusetzen.
Mehr Effizienz, weniger Emissionen
Auch bei Prozessqualität und Nachhaltigkeit setzt die zweite Abfülllinie neue Maßstäbe: Die hohe Redundanz sorgt für maximale Versorgungssicherheit in Lieferketten. Ressourcenschonende Prozesse mit hoher Energieeffizienz, geringerem Reinigungsmittelbedarf und deutlich reduzierten Emissionen unterstützen die Nachhaltigkeitsziele. Digitale, reproduzierbare Abläufe sorgen für gleichbleibende Qualität. Nicht zuletzt ermöglicht es die hohe Flexibilität, schnell auf individuelle Anforderungen zu reagieren. Die neue Produktionslinie erhöht nicht nur die Kapazität, sondern liefert auch eine bessere, noch konsistentere Produktqualität. Gleichzeitig reduziert sie Abfälle und Emissionen – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, von dem am Ende alle Beteiligten profitieren.





