Foto: Mosa

Mosa auf der Architect@Work in Stuttgart

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr bot die Architect@Work eine Plattform, um interessiertes Fachpublikum mit internationalen Ausstellern aus allen Bereichen der Baubranche zusammenzubringen. Vom 7. bis zum 8. Dezember gastierte die Fachmesse in Stuttgart und empfing ihre Besucher mit einer Vielzahl von Produkt- und Systeminnovationen, wie die des niederländischen Keramikherstellers Mosa. Mit dem Cradle to Cradle Silver zertifizierten Fassadensystem konnte das Unternehmen seine Expertise in Bezug auf nachhaltiges Bauen, innovative Keramiklösungen und modernes Design unter Beweis stellen.

Im Zentrum der Architect@Work stand auch in diesem Jahr wieder das kreative Zusammentreffen von Ausstellern und Fachpublikum getreu dem Credo „Architect meets innovation“. Zur Förderung der Kommunikation fanden daher nicht nur spannende Vorträge renommierter Architekten statt, auch der Messeaufbau war mit kleinen, gleichartigen Einheiten so gestaltet, dass der Kontakt mit den Besuchern direkt auf dem Stand stattfinden konnte. Auf diese Weise wurde ein zielgerichteter und fruchtbarer Austausch mit Designern, Ingenieuren und Architekten, aber auch mit Studierenden und Wissenschaftlern ermöglicht, der den Grundstein legt, über innovative Ideen zu diskutieren und diese weiterzudenken.

Ein ideales Umfeld also für den niederländischen Experten keramischer Fliesen, um seine zertifizierte Fassadensystem-Neuheit einem spezialisierten und offenen Publikum vorzustellen. Im Rahmen seines Messeauftritts in Stuttgart präsentierte Mosa vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung keramischer Fassaden, die auf die Grundsätze des Cradle to Cradle-Gedanken ausgerichtet sind. Jüngst wurden die hinterlüfteten Fassadenlösungen von Mosa mit dem Silver-Zertifikat ausgezeichnet und das verwendete Feinsteinzeug in den DGNB Navigator aufgenommen. Somit wirken Mosa-Fliesen im Zertifizierungsprozess für Gebäude positiv auf das Punktekonto.

Neuartig ist auch, dass es sich bei der präsentierten Fassade um die Auszeichnung einzelner Komponenten handelt, sondern um die einer Komplett-Lösung, welche die Umsetzung nachhaltiger Keramik-Fassaden mit möglichst geringem Informationsaufwand gestaltet: Die keramische Verkleidung wird von Mosa selbst hergestellt, Drittanbieter liefern die zugehörigen Edelstahl- und Aluminium-Unterkonstruktionen. Unter die Neu-Zertifizierung fallen somit außer den bisherigen Systemen niederländischer und belgischer Partner auch Produkte des deutschen Herstellers BWM aus Leinfelden-Echterdingen. Auf dieser Basis haben Architekten und Planer eine größere Auswahl an Profilsystemen und können darüber hinaus in Deutschland auf ein heimisches Produkt zurückgreifen.

In Stuttgart überzeugten Mosa in technischer Hinsicht durch ihre Zusammensetzung aus robusten, wetterbeständigen Keramik-Fliesen, die mit Hilfe von Aluminiumankern oder -klemmen mechanisch an Unterkonstruktionen aus Edelstahlprofilen befestigt werden. Nach dem Prinzip des „Design for Disassembly“ entsteht so eine Systemfassade, die beim Rückbau eines Gebäudes komplett rückstandsfrei demontiert und recycelt werden kann, da weder Klebstoff noch Zement für diese Art der Befestigung gebraucht werden. Dadurch werden Energieverbrauch sowie CO2-Fußabdruck der Baustoffe begrenzt und auch der von Gebäuden, in denen sie eingesetzt werden. In diesem Sinne stellt das neue Cradle to Cradle Silver-Zertifikat eine Fortführung der ganzheitlichen Nachhaltigkeitsbestrebungen Mosas dar – vom Design bis zum Herstellungsverfahren.

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