Laminam, spezialisiert auf die Herstellung extrem dünner Keramikplatten im Großformat, beteiligt sich wieder an der Architektur-Messe architect@work, deren neuer Treffpunkt Wiesbaden ist.
Unter den Unternehmen, die weltweit höchste Qualität und Innovationskraft der italienischen Industrieverkörpern, zeichnet sich die Marke Laminam durch die Fähigkeit aus, Spitzentechnologie und Kreativität in einem Wachstumsprozess zu vereinen, in dem die einzige Konstante die fortwährende Suche nach neuen möglichen Horizonten für Keramikmaterialien darstellt.
Mit dieser Gesinnung nimmt Laminam an der Messe teil und ist eines der ersten Unternehmen, das in der Lage ist, in Deutschland die eigenen Materialien für die Verkleidung von Gebäudefassadenanzubieten; dies dank der Verwendung von 2 innovativen zertifizierten Montagesystemen: Verklebung mit strukturellen Klebern, geeignet für die Platten mit 5mm Stärke und die verdeckte, mechanische Verankerungfür die Oberflächen mit 12mm Stärke.
Das Laminam System zur Verklebung mit strukturellen Klebern (Sika-Tack System) ermöglicht es, Keramikplatten von 1000x3000mm bis 1620x3240mm mit einer Stärke von 5mm für Fassaden zu verwenden. Das Verkleben der Platte erfolgt sowohl in vertikaler als auch in horizontaler Richtung. Bei der Verwendung geeigneter Strukturkleber können diese direkt auf eine Universalunterkonstruktion aus Metall geklebt werden und ermöglichen somit eine freie Flächengestaltung sowie eine rasche Verlegung auf der Baustelle.
Neben dem System der Verklebung bietet Laminam eine zweite Installationsmöglichkeit. Geeignet für Oberflächen mit einer Stärke von 12mm im Format 1620x3240mm, handelt es sich um das System der unsichtbaren mechanischen Befestigung, bei dem die Platten an der Rückseite mithilfe von Keil-Hinterschnittankern angebracht werden. Auch diese Haken sind für den deutschen Markt mit der Europäischen Zertifizierung ETA 16/0317 von Keil versehen. Hier kommen Verankerungen zum Einsatz, die in einer speziellen Bohrung auf der Rückseite angebracht sind und zur Befestigung der Platte auf der Metallunterstruktur dienen. Auch dieses System bietet große Freiheit beim Verlegen, da die Platten sowohl vertikal als auch horizontal ausgerichtet werden können, wobei sich die Vorzüge eines Systems mit unsichtbarer Befestigung mit denen einer vollkommen mechanischen Methode vereinen.
Mit mehr als 140 Oberflächen bietet Laminam bei Großformatplatten eine beeindruckende Produkt-Palette, die von Jahr zu Jahr erneuert wird, um der wachsenden Marktnachfrage gerecht zu werden.
Background Laminam S.p.A.
Laminam ist auf die Herstellung von extrem dünnen Keramikplatten im Großformat für Architektur , Innenarchitektur, Design und Einrichtungen spezialisiertund nach eigenen Angaben das erste Unternehmen, welches den Produktionsprozess industrialisiert hat. Laminam wurde im Jahr 2001 von Ing. Franco Stefani gegründet, der dieses Produkt aus der Taufe gehoben, die zugrundeliegende Technologie patentiert und die Anwendungsmöglichkeiten entwickelt hat.
Heute stellt das Unternehmen mit Hilfe von hochmodernen Anlagen der System-Gruppe, der es angehört, eigene Keramikoberflächen her. Das Hauptwerk befindet sich in Italien, in Fiorano Modenese, außerdem wurden zwei neue Betriebsstätten eröffnet, mit denen die Produktionsleistung verdreifacht wurde. Das Werk in Borgotaro (Provinz Parma) fertigt ausschließlich Platten der Größe 1620x 3240mm. Das andere hingegen liegt in Russland, im Industriepark Vorsino in der Nähe von Moskau, hier werden ausschließlich Platten der Größe 1000x3000mm hergestellt.
Mit einem Gesamtumsatz von ca. 85 Mio. im Jahr 2017 und einem Wachstum von 30 % exportiert das Unternehmen seine Produkte nach Europa, Nordamerika, die Golfstaaten, Russland und den fernen Osten und verfügt über eine Vertriebsnetz auf allen fünf Kontinenten. Laminam hat u.a. eine Kooperation mit dem japanischen Großunternehmen Toto Ltd., dank dessen man die photokatalytische Behandlung Hydrotect, die den Platten eine Luftreinigungs- und Selbstreinigungsfunktion verleiht, anbieten kann.





