Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige
Neue Wehrhahn-Linie, U72, Station „Kirchplatz“,
Konzept „Spur X“, Künstlerin Enne Haehnle
Orangeroter Vollprofilrundstahl windet sich zu Poesie, Worten
auf großformatigen, glasierten Keramikplatten von NBK mit hohem Weißgrad. Foto: NBK
Neue Wehrhahn-Linie, U72, Station „Kirchplatz“, Konzept „Spur X“, Künstlerin Enne Haehnle Orangeroter Vollprofilrundstahl windet sich zu Poesie, Worten auf großformatigen, glasierten Keramikplatten von NBK mit hohem Weißgrad. Foto: NBK

Große Keramik-Kunst in der U72

Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt, bundesweit bekannt für außergewöhnliche Architektur im Stadtraum wie Medienhafen, Kö-Bogen oder Dreischeibenhaus, fügt diesem Anspruch eine weitere Facette zu. Die neue Wehrhahn-Linie, in der Nachbarstadt Ratingen beginnend, verläuft ab Station Wehrhahn unterirdisch. Als U72 durchfährt sie große Teile der Innenstadt mit Bahnhöfen, die mit exzellentem künstlerischen Anspruch gestaltet sind: Visitenkarten Düsseldorfs für Fahrgäste und Besucher, die den Bogen von der Architektur bis zur Kunst spannen.

NBK Keramik, ein Hersteller für vorgehängte, hinterlüftete Keramikfassaden im Außenbereich konnte sein Know-how nun auch in der Innengestaltung von zwei Bahnhöfen der U72 einbringen. Die Keramikelemente tragen zur Erfüllung künstlerischer Ideen bei. Ebenfalls werden die technischen Ansprüche aus der Sog- und Windlast erfüllt sowie die Unempfindlichkeit vor äußeren Einflüssen.

Gang mit Interferenzatlas, 45 großformatige Keramikplatten von NBK, kupferfarbene Variationen von Schallplattenrillen eingebrannt. Foto: NBK

Gang mit Interferenzatlas, 45 großformatige Keramikplatten von NBK, kupferfarbene Variationen von Schallplattenrillen eingebrannt. Foto: NBK

Im Rahmen der Gestaltung dieser unterirdischen Welt wurden Künstler von Anfang an einbezogen: So für die Station „Heinrich-Heine-Allee“ mit dem Konzept „Drei Modellräume“ von Ralf Brög und für den U-Bahnhof „Kirchplatz“ mit der Installation „Spur X“ der Künstlerin Enne Haehnle. Als Architekten zeichneten die netzwerkarchitekten aus Darmstadt verantwortlich.

Konzeptionelle Verbindung zum Opernhaus

Mit dem unterirdischen Bahnhof – benannt nach dem Dichter Heinrich Heine, mit Düsseldorfer Wurzeln, in der Nähe von Altstadt und Königsallee positioniert –wird eine konzeptionelle Verbindung zum unweit gelegenen Opernhaus und dem kulturellen Leben der Stadt vollzogen. Der Künstler Ralf Brög hat es verstanden, diesen Raum visuell und akustisch als Aufführungsorte mit Klang und Soundbeiträgen erlebbar zu machen. Die Zugänge zum U-Bahnhof erfahren die Fahrgäste als drei Kunsträume, modellhaft an ein Theater, ein Labor und ein Auditorium angelehnt. Die akustische Dimension wird in eine grafische Dimension überführt, wie zum Beispiel am Gang mit dem Interferenzatlas dargestellt. Auf 45 großformatigen glänzend weißen Keramikplatten des niederrheinischen Herstellers NBK Keramik finden sich in drei Reihen kupferfarbene Variationen von Schallplattenrillen, eine musikalische Typologie aufnehmend. Die Interferenzen – optische Phänomene der Übertragung von Wellen – bilden eine eigene Rasterwelt, eingebrannt über eine Trägerfolie, die nach drei Brandstufen unlösbar mit der Keramikplatte verschmilzt, wobei die Folie verglüht.

Großformatige, tiefrote Keramikplatten von NBK, erinnern an einen Theatervorhang. Foto: NBK

Großformatige, tiefrote Keramikplatten von NBK, erinnern an einen Theatervorhang. Foto: NBK

Die Nähe zum Theater und zur Oper wird zudem über eine tiefrote Keramikwand betont, die dem Verlauf einer Rolltreppe folgend durchaus als Theatervorhang gesehen werden kann. Dies wird noch betont durch die großen, rechteckigen und glänzenden Keramikplatten, die durch die Aneinanderreihung von horizontalen und vertikalen Sektoren den „Faltenwurf“ eines Vorhangs aufnehmen.

Eine ebenfalls bemerkenswerte künstlerische Leistung bieten Kunst und Keramik am U-Bahnhof „Kirchplatz“ in der südlichen Innenstadt im Stadtteil Bilk. Hier setzt die Künstlerin Enne Haehnle auf einen streng geometrisch angeordneten Behang mit Keramikelementen von NBK, der sich die Teilungslinien aufnehmend an der Decke fortsetzt. Die großformatigen glasierten Keramikplatten mit hohem Weißgrad bilden die ideale Trägerfläche der Kunstinstallation „Spur X“. Hierbei windet sich Vollprofilrundstahl mit Durchmesser von zwei Zentimetern über einige Zwischenstufen leuchtend mit orangerotem Farbpulver beschichtet in Auf- und Abschwüngen wie eine Drahtskulptur an Wänden und Decken entlang.

Diese eindrucksvolle farbige Körperlichkeit wird von der Künstlerin genutzt, um eigene Poesie, Worte zu formen, sie aufzulösen in Passagen von Strecken, Bögen, Konturen hin zu neuen Wortsprengseln. Je nach Perspektive erschließen sich dem Betrachter diese Schreibübungen oder man folgt den auslaufenden Windungen bis zum nächsten Wort. Die Fahrgäste entdecken und erleben an diesem U-Bahnhof „orangerote Texte in einer weißen Keramikwelt“

Anzeige

Anzeige:

Beliebteste Beiträge

Stellenangebote

Logo mit quadratsichen Hintergrund
Logo-Sopro-1200Grad-Stellenanzeigen-1320x743px

Stellengesuche

Bildschirmfoto 2026-09-02 um 07.26
ChatGPT Image 26

Nachfolgerbörse

Bildschirmfoto 2026-06-23 um 09.47
Anzeige: