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Gewinner des Tile of Spain Architecture Awards

Auszeichnungen für Weinkeller, U-Bahn-Station und Nachbarschaftszentrum

Ende November kürte die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Architekt Iñaki Abalos die Gewinner des etablierten Architekturpreises. Der Sieg in der Kategorie Architektur ging in diesem Jahr an das Projekt „Bodega Mont-Ras“ in Baix Empordà, Girona. Den ersten Platz in der Kategorie Innenarchitektur konnte der Umbau von drei U-Bahn-Stationen in Barcelona für sich verzeichnen und das Siegerprojekt bei den Diplomarbeiten wurde ein Nachbarschaftszentrum und Touristenbüro in der Albaicin von Granada.

Für die Architekten Jorge Vidal und Victor Rahola stand die perfekte Symbiose von Weinkeller und Weinanbau im Vordergrund ihrer Arbeit

Kategorie Architektur

Die Architekten Jorge Vidal und Victor Rahola konnten die Jury mit ihrem außergewöhnlichen Projekt „Bodega Mont-Ras“ auf ganzer Linie überzeugen. Ausschlaggebend für den ersten Platz in der Kategorie Architektur war die perfekte Symbiose von Weinanbau und Weinkelter. Wobei beide Prozesse durch die Architektur erlebbar gemacht wurden. Die Anwendung des keramischen Materials unterstreicht dabei den industriellen und gleichzeitig rustikalen Charakter des Projekts. Lobend erwähnt wurden von der Jury den „Ausbau und Sanierung der Gon-Gar-Werkstätten“ von NUA Arquitectures und das „Hotel Santacreu auf der Insel Tabarca“ von Diego López Fuster + SUBARQUITECTURA.

Kategorie Innenarchitektur

Das Projekt „Drei U-Bahn-Stationen L9 von Barcelona“ des Architekturbüros Garcés-de Seta-Bonet Arquitectes besetzt in der Kategorie Innenarchitektur den ersten Platz. Die Jury beeindruckte vor allem der Kontrast, der sich aus der Verwendung von sauberen und puristischen Keramikböden in stark frekuentierten Bereichen im Zusammenspiel mit nackten unverputzten Wänden und Decken ergibt. Auch in dieser Kategorie fand die Jury zwei Einreichungen erwähnenswert: das Projekt „Can Picafort“ von Ted‘A arquitectes und die„Sanierung von Wohnungen in La Tallada d‘Empordà“ von ARQUITECTURA-G.

Kategorie Diplomarbeit

Den Sieg im Bereich „Diplomarbeit“ konnte der Student Rafael López-Toribio Moreno aus der Escuela Técnica Superior de Arquitectura de Granada für sich verbuchen. Seine eingereichte Arbeit „Un jardín de paisajes: recuperación del entorno de la Muralla Zirí en el Albaicín (Granada). Nuevo centro vecinal y oficina de turismo” konnte sich unter allen Einsendungen durchsetzen. Dazu gab die Jury in der Kategorie ebenfalls wieder Erwähnungen ab: Die Projekte „Recursos de barrio” von Laia Raventós Recasens und „Smithfield Abbey Campus” von Ricardo Fernández González stachen ebenso hervor wie das Projekt „Catálogo de ruinas estéticas” von Jorge Sánchez Bajo.

Weitere Informationen unter ww.tileofspain.de.

 

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