Florim hat seine 18. Nachhaltigkeitserklärung veröffentlicht und richtet den Bericht erstmals an den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) aus. Damit bereitet sich der italienische Keramikhersteller frühzeitig auf die Anforderungen der europäischen Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) vor.
Im Mittelpunkt des Berichts stehen die nachhaltige Unternehmensentwicklung, Investitionen in moderne Produktionsstandorte sowie der Ausbau der internationalen Präsenz. In den vergangenen fünf Jahren investierte Florim nach eigenen Angaben mehr als 300 Millionen Euro, davon allein 37 Millionen Euro im Jahr 2025. Zu den wichtigsten Projekten zählen die Modernisierung des Werks eins in Fiorano Modenese, die Neugestaltung der Florim Gallery sowie der Ausbau der Energieinfrastruktur mit zusätzlichen Photovoltaikanlagen und einem Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von fünf Megawattstunden.
Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Energie
Seit 2011 hat Florim rund 78 Millionen Euro in Nachhaltigkeitsprojekte investiert, davon etwa vier Millionen Euro im vergangenen Jahr. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam mit dem Keramikcluster Civita Castellana arbeitet das Unternehmen an Projekten zur Wiederverwertung von Materialien und zur effizienteren Nutzung von Ressourcen.
Florim produziert seit mehr als 60 Jahren keramische Oberflächen für Architektur, Bauwesen und Innenausbau. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 1.400 Mitarbeitende und erzielte im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 420 Millionen Euro. Als Benefit Corporation und B-Corp-zertifiziertes Unternehmen verfolgt Florim eine Unternehmensstrategie, die wirtschaftliche Entwicklung mit ökologischer und gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.



Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Energie

