„Wer seine Kooperationsaufgaben schnell und sicher erfüllen will, benötigt effektive Prozess-Abläufe. Um dies auch zukünftig zu gewährleisten, werden wir unsere Organisationsstruktur weiter verbessern.“ Mit diesen Worten wies Hartmut Möller, Geschäftsführer für die Ware, bereits in seiner Rede zu „Zukunft und Chancen im Baufachhandel“ auf der Ordentlichen Gesellschafterversammlung der Eurobaustoff in Frankfurt auf personelle Veränderungen im Großhandel hin. Kompakte Warenbereiche, wie es sie im Einzelhandel unter der Leitung von Dieter Jäger, in der Fliese unter Klaus Kühn sowie im Bereich Holz und Bauelemente unter Michael Thürmer gibt, sieht die Kooperation in Größe und Struktur als ideale Organisations-Einheit.
Dieses Modell wird nun auch auf den Großhandel übertragen. Bis dato bestand er aus sieben Fachbereichen, von denen nun fünf in drei „neue“ Bereiche übergehen werden. Die Fachbereiche Tiefbau und Galabau bleiben zunächst wie gehabt. Eine Umstrukturierung zu einem späteren Zeitpunkt ist aber geplant.
Die Veränderungen in der Organisationsstruktur führten zu drei personellen Veränderungen:
Volkmar Debus ist seit dem 1. Juli 2016 Bereichsleiter Dach&Fassade/Baumetalle bei der Eurobaustoff Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Bad Nauheim. Der 49-jährige kam bereits im Jahr 2005 zur Kooperation und leitete von Anfang an den Fachbereich Dach&Fassade. Der nun integrierte Fachbereich Baumetalle wird weiterhin von Oliver Oehler verantwortet.
Jürgen Engels ist seit dem 1. Juli 2016 Bereichsleiter Trockenbau und Dämmstoffe. Der 41-jährige kam vor 18 Jahren nach seiner Ausbildung zum Baustoff-Kaufmann zur Kooperation. Bereits seit 2003 leitete er den Fachbereich Trockenbau/Dämmstoffe.
Mario Mühlbauer ist seit dem 1. Juli 2016 Bereichsleiter Hochbau. Dazu wurden die Fachbereiche beziehungsweise Produktsegmente Putze, WDVS, Bauchemie, Bindemittel und Rohbau-/Wandbaustoffe zusammengefasst. Der 46-jährige ist bereits über 15 Jahre in der Kooperation tätig und leitete in den letzten neun Jahren den Fachbereich Putze/WDVS.
„Mit den nunmehr sieben starken Warenbereichen werden wir unsere Position bei den Lieferanten weiter stärken können“, fasst Hartmut Möller das Ziel dieser Neuorganisation zusammen. „Wir wollen unsere Interessen in der gesamten Baubranche deutlicher artikulieren und unsere Leistung mehr in den Fokus stellen“. Der Geschäftsführer sieht aber auch einen Nutzen bei den Gesellschaftern: „Je schneller und schlagkräftiger wir in der Zentrale sind, desto individueller können wir das Geschäft unserer Gesellschafter vor Ort unterstützen.“





