Erste Wolken am Himmel der Architekten

Am strahlend blauen Himmel der deutschen Architekten ist eine erste weiße Wolke aufgetaucht. Das ifo Geschäftsklima für freischaffende Architekten hat  sich im zweiten Quartal geringfügig abgekühlt. Gut die Hälfte der befragten Architekten beurteilt ihre momentane Geschäftslage als gut, nicht einmal jeder zehnte hält sie für schlecht. Eine weitere Verbesserung ihrer Geschäfte im Verlauf der nächsten sechs Monate erwarten noch 17 Prozent, im Vorquartal waren es 20 Prozent.  Nur 8 Prozent waren skeptisch bei ihren Erwartungen.

Im ersten Quartal 2017 konnten nur noch 52 Prozent der Befragten neue Verträge abschließen, das ist der niedrigste Wert seit knapp fünf Jahren.  Gleichwohl wiesen die Architekten am Anfang des zweiten Quartals einen Auftragsbestand von 7,3 Monaten auf, der höchste Wert seit Beginn dieser Umfrage. Das heißt, die geringeren Auftragseingänge dürften sich letztlich nicht als Einbruch, sondern als mehr oder weniger normale Reaktion auf die enorme Auftragsspitze im Vorquartal herausstellen.

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