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Branchenereignis: Vom 13. bis 15. März veranstaltete Linnenbecker seine traditionelle Hausmesse CeramVision.
Branchenereignis: Vom 13. bis 15. März veranstaltete Linnenbecker seine traditionelle Hausmesse CeramVision.

CeramVision 2025: Inspiration für den Fliesenaufbruch

TOP-Industriepartner: Die wichtigsten Linnenbecker-Lieferanten beteiligten sich wieder mit eigenen Messeständen an der Veranstaltung.

Top-Industriepartner: Die wichtigsten Linnenbecker-Lieferanten (hier Porcelanosa) beteiligten sich wieder mit eigenen Messeständen an der Veranstaltung.

Wie Linnenbecker-Geschäftsführer Julian Philipp Tintelnot betonte, sei es gerade in einer herausfordernden Zeit wie der momentanen wichtig, gemeinsam mit allen Branchenbeteiligten in einen schlagkräftigen Marktauftritt zu investieren. Als eines der wichtigsten Großhandelsunternehmen wolle Linnenbecker mit seiner Messe ein Forum bieten für den persönlichen Austausch und die gemeinsame Marktentwicklung, so der 46-jährige. Mit zahlreichen Maßnahmen und Initiativen, einer positiven Grundeinstellung und dem Bekenntnis eines vernetzten Vorgehens setzen Linnenbecker sowie seine Partner ein Signal für den Branchenaufschwung.

Visionäre Verkaufshilfen

In gewohnter Weise öffnete die CeramVision vom 13. bis 15. März ihre Pforten im ostwestfälischen A2-Forum in Rheda-Wiedenbrück – wieder in einer Halle mit 30 Messeständen und erneut besucht von mehr als 2.000 Fachbesuchern. Im Fokus standen dabei die Themen Digitalisierung und Kundenservice sowie Trends und Neuheiten aus Fliese, Bodenbelag, Werkzeug und Bauchemie.

So präsentierte Linnenbecker etwa ein gemeinsam mit Hauff und Spark Vision entwickeltes, besonders platzsparendes digitales Präsentationstool für den Point of Sale beim Verarbeiter und Fachhändler: Dabei stehen Fliesen-Produktbilder eines aus 1.500 Artikeln bestehenden Linnenbecker-Vertriebssortimentes in einer Datenbank zur Verfügung, die in ausgewählte Raumsituationen eingespielt werden können. Anhand von kleinen Musterfliesen, die rückseitig mit einem RFID-Tag (Radio Frequency Identification, Chip mit Produktinformationen) ausgestattet sind und dazu einem Sensor-Scannerfeld für die Produkterkennung lassen sich spielerisch leicht die vorausgewählten Materialien im Zusammenspiel sowie in ihrer Raumwirkung am Bildschirm veranschaulichen.

Umfassende Fliesenberatung auf kleinstem Raum: Karl-Sebastian Hauff (l.) erläutert Kerstin Geldmacher das neue digitale Präsentationssystem.

Fliesenberatung auf kleinstem Raum: Karl-Sebastian Hauff (l.) erläutert Kerstin Geldmacher das neue digitale Raumwelten-Präsentationssystem.

Linnenbecker stellte zudem seinen neuen Onlineshop mit deutlich verbessertem Produktfinder und Sortimentsüberblick vor, der in den Unternehmensauftritt integriert wurde. Dem Trend zur Digitalisierung kommt auch die Wohnfühlzuhause-Initiative von Linnenbecker mit dem Cross-Channel-Konzept, einer Kombination aus digitalen Raumwelten und der haptischen Materialpräsenz, entgegen.

Das Team Objekt & Architektur kümmert sich Standortübergreifend um die Projektakquise: (v.l.) Leiter Sven Engehausen, Objektberater Leon Jakovljevic und Außendienstlerin Jill Liske.

Das Team Objekt & Architektur kümmert sich Standortübergreifend um die Projektakquise: (v.l.) Leiter Sven Engehausen, Objektberater Leon Jakovljevic und Außendienstlerin Jill Liske.

Mit der derzeit ältesten Keramikmarke aus Deutschland am Start: Stefan Tenbrink und sein Geschäftsführer Patrick Schneider (r.) von der Ströher-Gruppe.

Mit der derzeit ältesten Keramikmarke aus Deutschland am Start: Stefan Tenbrink und sein Geschäftsführer Patrick Schneider (r.) von der Ströher-Gruppe.

Marke „Linnenbecker“ sichert Leistungsversprechen

Tintelnot zufolge ist es für ein Handelshaus in der Fliesenbranche grundsätzlich zu einer wichtigen Aufgabe geworden, ein marktgerechtes Sortiment zusammenzustellen, mit welchem dem Kunden ein Leistungsversprechen in puncto Bemusterung, Verfügbarkeit und Preis gegeben werden könne. Da Kontinuität und Stabilität nicht mehr bei jeder Herstellermarke gewährleistet sei, müsse sein Unternehmen daneben zunehmend verlässliche Eigenmarken positionieren. Ein Negativbeispiel hierfür aus Linnenbecker Sicht: die kurzfristige CeramVision-Absage von Villeroy & Boch.

Der separate Eigenmarkenstand mit den Marken Profis am Werk, Aventuro (zusammen mit Taxis), McTile (zusammen mit Bach, Croonen und Köbig) und Evolution (Objektsortiment) sowie dem „Versuchslabor“ Select in Werksverpackung signalisierte klar das Bestreben des Handelshauses, die eigene Marke zu forcieren.

Testballon: Im "Select"-Bereich des Eigenmarkenstandes zeigte Linnenbecker spezielle Sortimentsergänzungen wie die farbintensiven Lappato-Oberflächen der Serie Rusty.

Testballon: Im „Select“-Bereich des Eigenmarkenstandes zeigte Linnenbecker spezielle Sortimentsergänzungen wie die farbintensiven Lappato-Oberflächen der Serie Rusty.

Wie Linnenbecker-Prokurist Jörg Joppien erläuterte, dient das Select-Vertriebssortiment dem Test neuer Formate, Farben und Oberflächen – beispielsweise einer materialgleichen Formatpalette von 60 x 60 cm über 90 x 90 cm und 120 x 120 cm bis zu 160 x 160 cm in der Serie Carol Stone oder gewagten Farben sowie einer Lappato-Oberfläche in der Serie Rusty.

Eigenes Logistikkonzept für XXL-Megaformate

Da die Fliesenhersteller sich des Logistikproblems bei ihren Megaformaten nach Ansicht von Linnenbecker leider bis heute nicht hinreichend angenommen haben, hat das Unternehmen laut Tintelnot insgesamt 100 Einzelartikel im XXL-Format in jeweils vollen Holzkisten an sein Lager in Münster genommen und für diese Positionen ein eigenes Pfandkisten-Konzept erstellt. Mit einem eigens in die firmeneigenen LKW eingeschweißten Gerüst ist es möglich, selbst Einzelplatten innerhalb der Rundtour an die Standorte zu bringen. Für Kunden, die über keine eigene Lademöglichkeit der Riesenfliesen verfügen, stehen insgesamt zehn spezielle Anhänger zum Verleih bereit. Das Think Big-Vertriebssortiment an XXL-Fliesen aus dem Hause Linnenbecker ist in einem 108 Seiten starken Sonderkatalog zusammengefasst und verfügt mit www.thinkbig-fliesen.de über eine eigene Website.

Gleiches gilt für die Profis am Werk – mit www.profis-am-werk.de –, bei denen insbesondere ein Malerbedarf mit einem Farben- und Mikroterrazzo-Sortiment sowie befliesbare Duschboards neu sind und schließlich ein verbessertes TerWab-System 2.0 mit einer massiv verstärkten Konstruktion bei gleichzeitiger Gewichts- und Rohstoffeinsparung.

Neues von den Linnenbecker-Industriepartnern

Porcelaingres präsentierte an seinem Messestand eine Anwendung, der Cersaie-Neuheit Estro die auch für die Kundenausstellung bestellt werden kann: Norbert Bang (l.) von der deutschen Marke der italienischen Iris-Gruppe mit seiner Linnenbecker-Betreuerin und Kunde Ulf Rappelt von UR Fliesen Design.

Porcelaingres präsentierte an seinem Messestand eine Anwendung, der Cersaie-Neuheit Estro die auch für die Kundenausstellung bestellt werden kann: Norbert Bang (l.) von der deutschen Marke der italienischen Iris-Gruppe mit seiner Linnenbecker-Betreuerin und Kunde Ulf Rappelt von UR Fliesen Design.

Unter den zahlreichen Neuigkeiten der Industriepartner können an dieser Stelle nur folgende exemplarisch vorgestellt werden: Bauchemie-Spezialist Ardex stellte mit der S7 Plus W eine ab Mai erhältliche einkomponentige weiße zementäre Abdichtung vor, die sich nach einer erforderlichen Rezepturänderung nun perfekt auf der Flexbone-Abdichtungsbahn verkleben lässt. Ardex gibt dem System eine zehnjährige Gewährleistung. Ebenfalls neu ist der mineralische Feinspachtel auf Weißzement-Basis A 929, der aussieht wie das marktstärkste Ardex-Produkt A 828 und sich genauso gut von Q1 bis Q4 verarbeiten lässt wie diese Gipsspachelmasse. Der Clou bei dem Produkt ist allerdings sein hoher pH-Wert von 12 (zum Vergleich 8-9 bei A 828), der daher auch in Feuchträumen einsetzbar ist und Schimmelbildung vorbeugt. Ardex zeigte zudem noch seinen eigentlich nicht neuen, bei den Verarbeitern aber noch nicht durchgängig bekannten Pandomo Clay Feinputz auf Kalk-Lehmbasis. Dabei ist das Produkt geeignet, dem Fliesenleger verloren gegangene Flächen zurückzuerobern sowie einfach und anwendungssicher, werden doch die 18 Farben dieses Putzes fertig angemischt und daher „ready to use“ geliefert.

Präsentierten drei Ardex-Neuheiten: Christian Schürmann, Lothar Heck und Peter Erpenbeck (v. l.).

Präsentierten drei Ardex-Neuheiten: Christian Schürmann, Lothar Heck und Peter Erpenbeck (v. l.).

Der zur ItalCer-Gruppe gehörende italienische Feinsteinzeug-Hersteller La Fabbrica Ava zeigte neben seiner Linnenbecker-Erfolgsserie HoneyWood – Holzoptikfliese in einem Farbton mit fünf verschiedenen Holzoptiken – zwei neue Kollektionen, die nach Marktanfragen eingeführt wurden. Zum einen handelt es sich um die neue Sandstein-Serie Velaris in vier Farbtönen und vier modularen Formaten (8,8 mm) sowie einem sechs Millimeter dünnen Slab-Format (120 x 280 cm) und einer zwei Zentimeter starken Outdoor-Fliese (60 x 120 cm). Besonderes Highlight: die Dekorfliese Colonna (60 x 120 cm) mit ihren konkaven Wellen.

La Fabbrica Ava zeigte bewährte und neu aufgelegte Serien: die neue Kollektion DeepStone (links) und die eingelagerte Erfolgskollektion HoneyWood.

Neuvorstellung: Spannende Dekorfliese (rechts im Bild) der Sandstein-Kollektion Velaris des italienischen Industriepartners La Fabbrica Ava.

La Fabbrica Ava zeigte bewährte und neu aufgelegte Serien: die neue Kollektion DeepStone (links) und die eingelagerte Erfolgskollektion HoneyWood.

La Fabbrica Ava zeigte bewährte und neu aufgelegte Serien: die neue Kollektion DeepStone (links) und die eingelagerte Erfolgskollektion HoneyWood.

Die zweite neue Serie, Deep Stone – inspiriert von Schiefer – verfügt ebenfalls über vier Farben, jeweils mit der neuen Materic Touch-Oberfläche, die dem Material eine zusätzliche Schicht Authentizität verleiht, indem sie die natürliche grafische Bewegung des Steins unterstreicht. Dieser Effekt betont jede Ader sowie Schattierung und erzeugt einen außergewöhnlich realistischen visuellen Eindruck. Auch bei Deep Stone gibt es neben den drei modularen 8,8 mm-Formaten ein sechs Millimeter dünnes Slab-Format (120 x 280 cm) und verschiedene Dekorfliesen.

Lob für den Veranstalter: Ildiko Andecs (2. v. r.), hier mit Handelsvertreter Michael Jamann (r.) und Kunden war begeistert von der Linnenbecker-Innovationskraft.

Lob für den Veranstalter: Ildiko Andecs (2. v. r.), hier mit Handelsvertreter Michael Jamann (r.) und Kunden war begeistert von der Linnenbecker-Innovationskraft.

Eine neue Maßnahme kam bei den Ausstellern besonders gut an: Stellvertretend für die Industriepartner äußerte sich Ildiko Andacs, Area Managerin bei dem spanischen Hersteller Wow lobend über das neue Hausmesse-Format, am Vorabend der Veranstaltung mit dem gesamten Vertriebsteam einen Rundgang durch die Ausstellung zu unternehmen, bei dem jeweils ein Mitarbeiter seinen Kolleginnen und Kollegen das Programm der ausgestellten Marke präsentiert. „Das Besondere an Linnenbecker ist, dass sie immer wieder neue Ideen haben und innovativ wirken“, so Ildiko Andacs.

Traten ohne das Konzernlogo der Panaria-Gruppe an: die deutschen marken Steuler Design, Kerateam und NordCeram.

Traten ohne das Konzernlogo der Panaria-Gruppe an: die deutschen Marken Steuler Design, Kerateam und NordCeram.

Trotz schwieriger Marktlage mit eigenem Messestrand auf der CeramVision: das Team von Agrob Buchtal in Kundengesprächen.

Trotz schwieriger Marktlage mit eigenem Messestrand auf der CeramVision: das Team von Agrob Buchtal in Kundengesprächen.

Gute besuchte Live-Darbietungen: Die Anwendungstechniker der Sopro zogen die Messebesucher mit Verlegevorführungen in ihren Bann.

Gute besuchte Live-Darbietungen: Die Anwendungstechniker der Sopro zogen die Messebesucher mit Verlegevorführungen in ihren Bann.

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