Klinker auf dem Dach, keramische Beläge mit Fußbodenheizung auf der Dachterrasse, denkmalgerechte Sanierungen mit moderner Drainagetechnik – drei Projekte zeigen, wie unsichtbare Systeme von Gutjahr sichtbar machen, was Architektur leisten kann: gestalterische Freiheit ohne funktionale Kompromisse.
Mut zur monolithischen Idee
Ein Ensemble aus sieben Baukörpern, kein Übergang zwischen Fassade und Dach, alles aus einem Guss. Das Pfarrzentrum mit Kita St. Konrad in Neuss überzeugt durch ein durchgängiges Materialkonzept – Klinker bis aufs Dach. Der Clou: Die Dachflächen wurden wie Terrassen konstruiert – auf Stahlbeton, EPS-Dämmung und Bitumenabdichtung. Die kapillarpassive Flächendrainage AquaDrain HU-EK von Gutjahr sorgt als zweite Entwässerungsebene für eine dauerhaft trockene Konstruktion. Gemeinsam mit dem Trass-Drainagemörtel von tubag entstand ein System, das aus dem Garten- und Landschaftsbau „zweckentfremdet“ wurde – mit großem Erfolg.
„Es ist eine Einheit entstanden.“ Paul Böhm, Architekt des Projekts St. Konrad, über die architektonische Gestaltung
Das Ergebnis: preisgekrönt mit dem Kita-Preis NRW 2020 und längst Vorbild für andere Dachkonzepte.

Rathaus Brühl. Foto: Gutjahr
Tradition trifft Innovation
Wie gelingt es, Geschichte zu bewahren und zugleich architektonisch neu zu interpretieren? Beim Brühler Rathaus entschieden sich die Planer für Klinkersteine statt klassischer Ziegel – ein starkes visuelles Statement und technisch anspruchsvoll. Unter der markanten Oberfläche kommt erneut AquaDrain Hu-Ek zum Einsatz, kombiniert mit Drainagemörtel von tubag. Die Lösung verhindert Staunässe, Frostschäden und Ausblühungen – und sorgt dafür, dass die Sonderfarbe „Rathaus Brühl“ über Jahrzehnte ihre Brillanz behält.
„Unsichtbar, aber entscheidend – Technik, die Gestaltung schützt.“ Stephan Brings, Gutjahr-Fachberater, über die Sanierung des Brühler Rathauses
So wird aus einer Sanierung ein Statement: für Qualität, Materialehrlichkeit und modernes Bauen im historischen Kontext.

Adelindis Therme Kommunikationssauna-Dachpool. Foto: Gutjahr
Technik für Atmosphäre
Sauna, Pool, Dachgarten – und das alles auf einer beheizten Dachterrasse? Das Neubauprojekt der Adelindis Therme zeigte, dass selbst komplexe Konstruktionen mit dem richtigen Systemaufbau dauerhaft funktionieren können. Die Kombination aus AquaDrain EK, AquaDrain SR und Flex-Drainrosten sorgt für eine zweistufige Entwässerung, die Feuchteschäden konsequent verhindert. Selbst bei Frost-Tau-Wechseln bleibt der Aufbau stabil – eine Voraussetzung für Sicherheit und Komfort im Außenbereich.
„Architektur funktioniert nur, wenn Technik und Ästhetik sich gegenseitig stärken.“ Stefan Marko, Gutjahr-Gebietsleiter, über die Anforderungen des Projekts
Die wasserdurchlässige Konstruktion mit integrierter Fußbodenheizung macht die Dachterrasse zu einem architektonischen Highlight – technisch präzise, gestalterisch konsequent.
Unsichtbare Technik, sichtbarer Mehrwert
Ob Klinkerfassade, Naturstein oder Keramik – Gutjahr-Systeme schaffen die Grundlage, damit architektonische Ideen Bestand haben. Sie geben Gestaltern Freiheit, Materialien mutig einzusetzen, und sichern gleichzeitig die Bauqualität über Jahrzehnte. So wird aus Technik ein Gestaltungspartner – und aus Entwässerung ein Designelement.
Infobox: Verwendete Systeme
· AquaDrain HU-EK: Kapillarpassive Flächendrainage für Dächer und Terrassen
· AquaDrain EK: Flächendrainage für Beläge auf Drainmörtel
· AquaDrain SR / FLEX-Drainroste: Rinnen- und Rostsysteme für barrierefreie Übergänge
· tubag Trass-Drainagemörtel: Wasserdurchlässiger, frostbeständiger Mörtel
Zu den Projekten:
KITA Neuss
Rathaus Brühl
Therme Bad Buchau





