Anwendungsbereiche von Keramikplatten für Fassaden

Produktpalette von Casalgrande Padana mit innovativen Lösungen

Dank innovativer Verkleidungssysteme lassen sich keramische Werkstoffe mit hohen funktionellen Eigenschaften verlegen und gleichzeitig die thermohygrometrische Leistung der verkleideten Wände erhöhen.

Hinterlüftete Wände

Bei einer hinterlüfteten Wand handelt es sich um ein „trocken“ installiertes Bausystem, das aus einer Verkleidung besteht, die mit Hilfe von mechanischen Aufhängungs- und Befestigungsvorrichtungen am Gebäude angebracht wird. Bei diesem System entsteht ein ausreichend großer Hohlraum, in den eine Wärmedämmplatte in Kontakt mit der Gebäudewand eingesetzt und eine Kammer für die Luftzirkulation nach oben (Kamineffekt) geschaffen werden kann. Durch die hinterlüftete Wand wird das Gebäude vor Witterungseinflüssen und Schadstoffen geschützt, was sich auch positiv auf die Wärme- und Schallisolierung auswirkt. Zudem ist die hinterlüftete Wand eine der wirksamsten Außenverkleidungstechnologien, da sie die Bausubstanz schützt, Energieeinsparungen ermöglicht, Wärmebrücken eliminiert, die Oberflächenkondensation verhindert, das Erscheinungsbild der Fassade verbessert und ihre optischen und technischen Eigenschaften im Laufe der Zeit bewahrt.

Mit den großformatigen Abmessungen und der umfangreichen Auswahl an Keramikplatten von Casalgrande Padana, die in verschiedenen Formaten, Farbgebungen und Texturen erhältlich sind und alle sowohl mit frei liegenden (sichtbaren) als auch verborgenen (nicht sichtbaren) mechanischen Einhakungen versehen werden können, lassen sich über vertikale, geneigte und gekrümmte Oberflächen großräumige Flächen schaffen, mit denen der jeweilige Architekt seine Gestaltungsidee frei zum Ausdruck bringen kann. Die Anwendungsbereiche reichen von öffentlichen Gebäuden, Einkaufs- und Gewerbezentren über Industriekomplexe bis hin zum Wohnungsbau. Sowohl bei Neubauten als auch bei der Sanierung und Restaurierung des vorhandenen Baubestandes bietet die hinterlüftete Wand mit Feinsteinzeugplatten von Casalgrande Padana ohne Zweifel einen wirtschaftlich und ästhetisch äußerst interessanten Lösungsansatz.

Fassadenverkleidungen mit verklebten Keramikplatten

Bei diesem Verkleidungssystem werden die Feinsteinzeugplatten direkt auf die Stahlbetonstruktur mit Sicherheitshaken zwischen dem Klebstoff und der Platte angebracht. Casalgrande Padana bietet zwei Systeme an: eines mit sichtbaren und das andere mit verborgenen Sicherheitshaken. Beim ersten System wird die Doppelauftragstechnik verwendet, um die Keramikplatten direkt auf den Träger zu kleben. Dazu werden zwischen den Platten und der Wand Metallplatten mit sichtbaren Haken mechanisch mit Expansionsdübeln und Nägeln befestigt. Bei dem System mit verborgenen Sicherheitshaken werden hingegen auf der Rückseite der Keramikplatten spezielle Aussparungen angebracht, in die die Metallsicherheitshaken eingelassen werden.

Beispiel einer Fassadenverkleidung an einem Wohngebäude, Les Jardins Gabriel (Asnières-sur-Seine, Frankreich), Diamante R20. Foto: Casalgrande Padana

Gebäudehüllensysteme mit Platten geringer Stärke

Bei der „Hüllendämmung“ werden Wärmedämmplatten auf die Außenwände aufgebracht, wodurch eine einzige, homogene Beschichtung entsteht. Mit diesem System können die Energieeffizienz des Gebäudes verbessert und Wärmebrücken beseitigt werden, die für Wärmeverlust, Kondensation und örtlich begrenzten Schimmelpilzbefall verantwortlich sind. Die Verwendung von Keramikplatten mit einer auf nur 4,9 mm reduzierten Stärke gewährleistet bei der „Hüllendämmung“ im Außenbereich zahlreiche Vorteile und Vorzüge, unter denen folgende hervorzuheben sind: problemloses Handhaben, Bearbeiten, Zuschneiden und Bohren des Keramikmaterials, die für keramische Oberflächen typische einfache Reinigung und Wartung, die Verringerung der Gewichtsbelastung auf die tragende Struktur und die Eindämmung von Umweltbelastungen dank des sparsamen Einsatzes von Rohstoffen und Energieressourcen im Produktionsprozess.

Der Selbstreinigungsprozess der Fassaden: Bios Self Cleaning

Die Feinsteinzeugplatten von Casalgrande Padana Bios Self-Cleaning, mit denen belüftete Fassadenverkleidungen und Gebäudehüllen realisiert werden, kombinieren selbstreinigende Eigenschaften mit der Verminderung von NOx-Emissionen (Oxide und Stickstoffgemische, die zu den Hauptschadstoffen im städtischen Raum gehören). Bios Self-Cleaning ergänzt die bekannten optischen und leistungstechnischen Eigenschaften von Keramikverkleidungen aus Feinsteinzeug um die drastische Reduzierung der Reinigungs- und Wartungsarbeiten an den Oberflächen, wodurch erhebliche Einsparungen in wirtschaftlicher Hinsicht garantiert werden und die Qualität und das Aussehen des jeweiligen Bauwerks erhalten bleiben. Die durch Bios Self-Cleaning erzielte Verminderung der NOx-Emissionen ist ein bemerkenswerter Beitrag zur Verbesserung der Umweltqualität im städtischen Raum. Das verdeutlicht allein die Tatsache, dass eine 150 m² große Fassadenverkleidung mit Bios Self-Cleaning so viel Luft reinigt, wie ein Wald von der Größe eines Fußballfeldes oder die von elf Autos über den Tag verteilt ausgestoßenen Stickoxide (NOx) beseitigt.

Limpha Arborea Gelsomino Helix. Foto: Casalgrande Padana

Die überragenden technischen Eigenschaften wie Frostbeständigkeit, Wasserabweisung, hohe Biegefestigkeit, Widerstandsfähigkeit gegen chemische Substanzen, Witterungseinflüsse und Schadstoffe, verbunden mit einer eleganten und raffinierten Ästhetik, bieten Architekten innovative architektonische und technische Lösungen bei der Verkleidung von Fassaden neuer oder zu sanierender Gebäude, sowohl mit der traditionellen Verlegung mit Klebstoff als auch mit den neueren sogenannten Hüllendämmungen.

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