Bei Victoria Ceramics Spain, zu dessen Markenportfolio unter anderem Keraben und Saloni gehören, setzt sich der laufende Transformationsprozess fort. Erst kürzlich wurde ein Sozialplan verabschiedet, der den Abbau von 69 Stellen in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung vorsieht. Bereits Mitte März hatte das Unternehmen die Ernennung von Francisco Carvajal zum CEO des gesamten Keramikgeschäfts der Gruppe bekanntgegeben. Carvajal, der zuvor die italienischen Gesellschaften der Gruppe leitete, übernahm damit die Nachfolge von José Luis Llacuna.
Nun übernimmt Francisco Carvajal zusätzliche Verantwortung innerhalb des britischen Konzerns Victoria PLC. Das international tätige Unternehmen ist neben keramischen Fliesen auch in den Bereichen Teppichboden, Kunstrasen und Vinylbeläge aktiv. Wie Victoria PLC mitteilt, wird der bisherige Group CEO Philippe Hamers zum 30. Juni aus dem Unternehmen ausscheiden, nachdem er seinen Rücktritt angekündigt hatte.
Neue Führungsstruktur bei Victoria PLC
Mit dem Ausscheiden von Hamers stellt der Konzern seine Führungsstruktur neu auf. Künftig sollen die wesentlichen Geschäftsbereiche direkt von ihren jeweiligen Managementteams geführt werden. Dazu zählt auch der Keramikbereich, der seit Februar 2026 unter der Leitung von Francisco Carvajal steht.
Unterstützt wird die neue Struktur von Roberto Moreno, Chief Operating Officer von Victoria PLC, der weiterhin die Geschäftsbereiche Teppichboden und Nordamerika verantwortet, sowie von Steve Byrne, Geschäftsführer des britischen Bodenbelagsgeschäfts. Nach Angaben des Unternehmens soll die stärkere direkte Verantwortung der einzelnen Geschäftsbereiche die operative Umsetzung verbessern und den Fokus auf interne Optimierungsmaßnahmen, die Generierung von Cashflow sowie den weiteren Schuldenabbau stärken.
Victoria-CEO Geoff Wilding bezeichnete die neue Organisationsstruktur als Spiegelbild der unterschiedlichen Anforderungen der wichtigsten Geschäftsbereiche. Gleichzeitig schaffe sie klare Verantwortlichkeiten mit dem Ziel, langfristig zusätzlichen Wert für die Aktionäre zu generieren.





