In Oberbozen, Südtirol, hat das Architekturbüro NOA ein Hotel realisiert, das Gegensätze feinsinnig miteinander verbindet. Das Hotel Aeon setzt auf modernes Design und erzählt mit Blick bis zu den Meraner Alpen und den Dolomiten zeitgleich die Geschichte des benachbarten Lobis-Hofes weiter. In den Bädern vertraut die Bauherren-Familie Ramoser auf designorientierte, luxuriöse und wassersparende Produkte von Grohe.

Foto: AlexFilz . Noa architects . AEON

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Vergangenheit und Gegenwart architektonisch vereint
Der 550 Jahre alte Lobis-Hof auf einem Hochplateau oberhalb von Bozen diente der Familie Ramoser und dem Südtiroler Architekturbüro NOA als Inspirationsquelle. Der 2021 fertiggestellte Hotelneubau schreibt die Geschichte des historischen Ensembles aus Gasthof, Wohnhaus und Stadel fort: Zwei freistehende Gebäude nehmen in Form und Anordnung Bezug auf den Bestand und fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. „Die sanfte Topografie und das Spiel von offenen wie geschützten Außenräumen bedingten die Disposition der einzelnen Baukörper“, erläutert Christian Rottensteiner, NOA-Partner und Projektleiter.
Ein Gebäude beherbergt Lobby, Bar, Bistro und Spa-Bereich, das andere 15 Zimmer und Suiten. In den Hotelbädern können die Gäste Wasser auf seine schönste Art erleben: als großzügigen Regenguss aus der quadratischen Grohe Rainshower Kopfbrause. Stilvoll ergänzt wird die Kopfbrause durch den ebenfalls eckigen Unterputz-Thermostat Grohtherm, der für maximalen Komfort bei allen Wassereinstellungen sorgt. Ein weiteres Highlight des Hotels: Beide Gebäude verbindet ein unterirdischer Korridor unter einem künstlich angelegten Hügel.
Im Erdgeschoss des gemeinschaftlich genutzten Gebäudes öffnet sich ein fließender, multifunktionaler Raum mit Lounge, offenem Kamin, Panoramastube, Bar und Lesebereich mit Hängesofas. Großformatige Fenster verbinden den Raum mit der Landschaft. Ein überdachter Infinity-Pool, ein Meditationsraum, eine Dachterrasse mit Whirlpool, ein Dampfbad und eine Sauna bilden den Spa-Bereich.

Foto: AlexFilz . Noa architects . AEON
Stilvolles Ambiente und luxuriöses Flair
Die Juniorsuiten verfügen über einen offenen Grundriss mit freistehendem Waschtisch, offener Dusche, Wohn- und Schlafbereich sowie großem Balkon oder Terrasse – im Erdgeschoss sogar mit privatem Whirlpool. Die Ecksuiten bieten ein zusätzliches Wohnzimmer mit hängendem Doppelbett und Panoramablick zu zwei Seiten. Die Galerie-Suite erweitert den Raum in die Vertikale: Eine Treppe führt auf ein Wohnpodest unter dem Dach mit Blick in den Sternenhimmel.

Foto: AlexFilz . Noa architects . AEON
Architektur im Dialog mit der Natur
Nord- und Südseiten der Gebäude erscheinen durch vorgesetzte Lamellenstrukturen als homogene Hülle, während sich Ost- und Westseiten dynamisch zur Landschaft öffnen. Abgeschrägte Wandflächen, trapezförmige Fenster und Glasbrüstungen erzeugen ein wechselndes Fassadenbild. D
as Holz stammt aus dem familieneigenen Wald, die Formensprache greift traditionelle Stadel-Architektur auf: Flach geneigte Satteldächer und aussteifende Schrägen verbinden regionale Bautraditionen mit zeitgenössischen Akzenten. „Vertikale und Linearität sind Leitmotive zweier stark kontrastierender Gestaltungsansätze – manchmal entsteht das Gefühl, zwischen den Welten zu schweben“, so Rottensteiner.





