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Für die Sanierung seines Einfamilienhauses hat Roland Kemp großflächig auf die Fußbodenheizung Schlüter-Bekotec-Therm gesetzt. Fotos: Schlüter-Systems
Für die Sanierung seines Einfamilienhauses hat Roland Kemp großflächig auf die Fußbodenheizung Schlüter-Bekotec-Therm gesetzt. Fotos: Schlüter-Systems

Komplettsanierung für maximalen Wohnkomfort

Der staatlich anerkannte Erholungsort Hinsbeck ist ein Stadtteil von Nettetal und aufgrund seiner hügeligen Umgebung innerhalb der eher flachen Landschaft am Niederrhein als „Bergdorf“ bekannt. Dank seiner idyllischen Lage im Naturpark Maas-Schwalm-Nette bietet er sowohl Besuchern als auch Anwohnern viel Gelegenheit zur naturnahen Erholung und Entspannung.

Das 1968 erbaute Haus wurde komplett umgestaltet und modernisiert.

Komfortables und naturnahes Wohnen waren auch Roland Kemp, Inhaber des gleichnamigen Innenausbau-Betriebs, bei der Modernisierung seines Einfamilienhauses in Nettetal-Hinsbeck wichtig. Dafür hat er gemeinsam mit seinem Bruder und einem Freund zweieinhalb Jahre Eigenleistung in das 1968 gebaute Haus gesteckt und es von Grund auf saniert. „Bis auf wenige tragende Wände haben wir alles verändert, weil uns die ursprüngliche Aufteilung nicht gefallen hat und überhaupt nicht mehr zeitgemäß war“, erläutert Kemp.

Der Vorteil bei einer solchen Kernsanierung: Roland Kemp konnte alles nach seinen Vorstellungen gestalten. Ganz oben auf der Liste stand dabei eine Fußbodenheizung, die für komfortable Wärme sorgt und wenig Energie verbraucht – und das in Kombination mit unterschiedlichen Bodenbelägen. Denn während im Großteil des Hauses, etwa in der Küche, im Flur und in den Bädern, keramische Fliesen verlegt sind, hat sich Familie Kemp im Wohnzimmer für Eichenparkett entschieden. Kein Problem für das dünnschichtige Fußbodenheizungssystem Schlüter-Bekotec-Therm, das sowohl mit einem keramischen Oberbelag als auch mit alternativen Bodenbelägen seine Stärken ausspielen kann.

Von der ursprünglichen Aufteilung blieben nur die tragenden Wände übrig.

Niedrige Vorlauftemperaturen, hoher Wohnkomfort

„Wir kommen konstant mit Vorlauftemperaturen unter 30 °C aus – auch im Winter, wenn die Temperaturen besonders nachts deutlich unter 0 °C liegen“, betont Kemp. Dabei wurde bei der Sanierung des 57 Jahre alten Hauses ohne Außendämmung gearbeitet, wie der Bauherr erläutert: „Wir haben lediglich neue, dreifach verglaste Fenster eingebaut und das neu gedeckte Dach gedämmt.“

Die dünnschichtige und energiesparende Fußbodenheizung war ein essenzieller Bestandteil der Sanierung.

Die beeindruckende Effizienz ist eine Folge des dünnschichtigen Aufbaus von Bekotec-Therm. Mit mindestens 8 mm Estrich über der Noppenplatte ist die aufzuheizende Schicht deutlich niedriger als bei herkömmlichen Fußbodenheizungen. Die Wärme kommt also wesentlich schneller an der Oberfläche an und wird – bei einem Belag aus Keramik oder Naturstein – von der zum System gehörenden Verbundentkopplung Schlüter-Ditra besonders gleichmäßig über die ganze Fläche verteilt. Praktischer Nebeneffekt ist dabei, dass die Fliesen dauerhaft schön und schadensfrei bleiben, denn die Entkopplungsmatte neutralisiert die unterschiedlichen Bewegungen des Estrichs und der Keramik.

Dass Bekotec-Therm auch mit einem Parkettboden gut funktioniert, zeigt das Haus der Kemps deutlich. Unter dem 18 mm dicken Eichenparkett befindet sich eine nur rund 10 mm starke Estrichschicht. Und auch wenn die Entkopplungsmatte hier nicht zum Einsatz gekommen ist – die Wärme verteilt sich dennoch schnell und gleichmäßig im Wohnbereich. Dafür sorgen die intelligenten Stellantriebe Bekotec-Therm-EAHB, die permanent einen adaptiven hydraulischen Abgleich des Systems vornehmen. Sie vermeiden eine Unter- oder Überversorgung der Heizkreise, stellen gleichmäßige Raumtemperaturen her und sorgen so für zusätzliche Energieeinsparungen von bis zu 20 %. Zum Wohnkomfort tragen sie ebenfalls bei, betont Roland Kemp: „Dank der kurzen Reaktionszeit des Systems spürt man schnell, wenn die Raumtemperatur automatisch angepasst wird. Das ist wirklich angenehm.“

Im Badezimmer ist neben der wassergeführten Fußbodenheizung auch die elektrische Flächenheizung Ditra-Heat-E zum Einsatz gekommen.

Das Traumbad im eigenen Zuhause

Die Kerdi-Line-Vario-Linienentwässerung im Trendline-Farbton Creme passt perfekt zu den Fliesen sowie zu weiteren Komponenten in der gleichen Beschichtung.

Komfort und Behaglichkeit standen auch bei der Renovierung des Elternbads im Fokus – dabei hat Kemp ebenfalls auf Systemlösungen aus Iserlohn vertraut. Während Bekotec-Therm auch hier als Heizkörper am Boden dient, kommt an der Wand, die den Waschplatz von der Dusche trennt, die elektrische Flächenheizung Ditra-Heat-E zum Einsatz. Sie sorgt auf der einen Seite für die schnelle Trocknung der Handtücher und bringt auf der anderen Seite angenehme Wärme in den Duschbereich.

Die Fliesenkanten hat Kemp mit Schlüter-Jolly in der Trendline-Farbe strukturbeschichtet Creme (TSC) ausgeführt. Das elegante Profil verfügt über eine schmale Sichtfläche und sorgt für einen zuverlässigen Schutz der Fliesenkanten vor Beschädigungen durch mechanische Einwirkungen – und passt farblich perfekt zu den verlegten Fliesen. Dieses Farbkonzept setzt sich in der Dusche fort. Dort bietet das cremefarbene Schlüter-Shelf-E eine praktische Ablagefläche und harmoniert perfekt mit der Linienentwässerung – in diesem Fall Kerdi-Line-Vario im Cove-Design in derselben Farbe.

Das System bietet nicht nur in der Gestaltung ein hohes Maß an Funktionalität und Flexibilität: Der Ablauf lässt sich je nach Situation auf der Baustelle um 360 Grad drehen, und dank der hohen Strömungsgeschwindigkeit wird ein zuverlässiger Selbstreinigungseffekt erzielt. Das Entwässerungsprofil kann individuell gekürzt und so optimal an die Breite der Duschfläche angepasst werden. „Das System ist wirklich durchdacht und lässt sich gut verarbeiten und an die Gegebenheiten auf der Baustelle anpassen“, zeigt sich Kemp überzeugt. Einen besonderen Akzent setzt die Integration eines raumhohen Liprotec-LLPM-Profils mit warmweißem Licht in der Nähe des Duscheinstiegs.

Die Kapillarunterbrechung Kerdi-Cid verhindert zuverlässig, dass Feuchtigkeit ins benachbarten Schlafzimmer gelangen kann.

Inspiriert zu dieser Gestaltung aus einer Hand hat Kemp übrigens ein Besuch im Schlüter-Truck im Rahmen der WorkBox on Tour. „Ich hatte eigentlich vor, mich noch weiter über die Fußbodenheizung zu informieren – im persönlichen Gespräch hat mir Fachberater Marcel Jütten die Möglichkeiten für die individuelle Badgestaltung vorgestellt, und dabei ist dann schnell die Idee gewachsen, für unser Bad ebenfalls auf die Komponenten von Schlüter-Systems zu setzen.“

Abgedichtet hat Kemp den Raum mit dem zuverlässigen Schlüter-Kerdi-System. Mit Kerdi-Cid hat er zudem effizient verhindert, dass unter dem Fliesenbelag Feuchtigkeit aus dem Bad ins benachbarte Schlafzimmer gelangen kann. Das zweiteilige Set funktioniert als zuverlässige Kapillarunterbrechung im Bereich der Türschwelle und kann dabei je nach Bedarf individuell gekürzt werden. Die normkonforme Lösung nach DIN 18534 verfügt über ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP).

Nicht nur im Bad kann sich das Ergebnis der Sanierung sehen lassen: Roland Kemp hat aus dem einstöckigen Haus mit Baujahr 1968 ein modernes Zuhause geschaffen, das mit wenig Energieverbrauch und viel Wohnkomfort überzeugt. Der Strom kommt bereits aus einer PV-Anlage auf dem Dach, und mit der geplanten Installation einer Wärmepumpe für den Betrieb der Fußbodenheizung wird das Haus zudem in Kürze noch nachhaltiger und fitter für die Zukunft.

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