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20 Jahre Potsdamer Platz, 20 Jahre Nachhaltigkeit

NBK Keramik prägt die Fassaden ganzer Straßenzüge durch seine Terrart-Keramik

Der Potsdamer Platz in Berlin – in Kombination mit dem Leipziger Platz als Zwillingsanlage – hat vom 18. Jahrhundert an die Mitte Berlins geprägt. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts steht diese Platzanlage als Synonym für urbanes Leben in Europa. Einwohner, Besucher, Geschäfte, Vergnügen und Verkehr finden sich in diesem hektischen und quirligen Zentrum moderner Stadtkultur.

Dies insbesondere im Bereich des Potsdamer Platzes, dessen Bedeutung immer mehr zunahm. Mit der Wende der 90er Jahre ergab sich der städtebauliche Auftrag zum Zusammenwachsen von Ost und West. Die Bedeutung dieses Ortes sollte wieder hergestellt werden, sein einmaliger, unverwechselbarer Charakter sollte ihm durch ein innovatives städtebauliches Konzept zurückgegeben werden. Dieses Fanal für Berliner Esprit, Dominanz der Metropole und städtebaulicher Meilenstein jährt sich in 2018 zum 20sten Mal mit seiner Fertigstellung. Ein guter Grund für NBK Keramik dies aufzugreifen, haben doch die Fassaden ganzer Straßenzüge durch die Terrart-Keramik, insbesondere durch das Format Baguette, ihre individuelle Prägung erhalten.

Wandplatten im Wechsel mit sogenannten Baguettes

Die Architekten Renzo Piano und Christoph Kohlbecker konnten in den Neunzigern in einem Zeitraum von rund acht Jahren mit ihrem Anteil an der Platzbebauung einen neuen Stadtteil mit entstehen lassen. Hierbei setzten sie zum einen auf Gebäude, die in ihren Dimensionen teils in die Höhe, teils in die Breite ragen, teilweise im spitzen Winkel verlaufen oder im Rund wie der Kinokomplex angeordnet sind. Die dynamische Silhouette der Straßenzüge erhält ihre einmalige Prägung durch die natürlichen Keramikfassaden des Fassadensystem Terrart-Keramik von NBK. Ausgelegt in erdigen, sandfarbenen Naturtönen greifen diese vorgehängten Fassaden in innovativer Interpretation die klassischen Berliner Steinfassaden auf. Die Bauten wirken mit ihren großformatigen Wandplatten im Wechsel mit sogenannten Baguettes – einer Serie keramischer Langstäbe – bei aller Größe doch filigran, mit ganz eigenem Charakter. Der Hersteller vom Niederrhein kreierte seine Baguettes (und ihren Namen) gerade zu der Zeit, als Renzo Piano an der Bebauung des Platzes beteiligt war. Den Architekten wurde so die Möglichkeit geschaffen, ihr Konzept, ihre Gebäude mit einer neuen, modernen, bisher nicht bekannten Keramikfassade heterogen zu gestalten. Transparente und geschlossene Flächen zeigen die enorme Flexibilität des Systems bei gleichzeitig hohem ästhetischem Anspruch. Bei aller Unterschiedlichkeit in den Fassaden erlebt der Betrachter noch nach 20 Jahren durch die naturfarbene Terrakotta als verbindende Klammer einen harmonischen Gesamteindruck. Eine Bildfolge von Fotos aus den Jahren 1998 (links) und 2018 (rechts) dokumentiert dies eindrucksvoll.

Zwei Jahrzehnte Potsdamer Platz weisen jedoch nicht nur auf die positive Annahme des Ensembles durch die Stadtbevölkerung und Besucher aus aller Welt hin … „der Ort hat das Wunder fröhlicher Normalität erreicht“ Renzo Piano…, sondern beweist auch einen weiteren Aspekt. Die Fotomotive mit 20 Jahren Abstand zeigen eine Nachhaltigkeit, die ihresgleichen sucht. Wohin man schaut, die Gebäude wirken heute so wie in den 90ern. Lediglich das Wachstum der Bäume oder veränderte Leuchtreklamen weisen auf das Fortschreiten der Zeit hin. Das Naturmaterial Keramik beweist mit seiner Temperatur-, Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit sein wertiges Aussehen noch nach vielen Jahren. Dies mit seinen ganzen 78.000 Quadratmetern, so viel wie ca. 109 Fußballfelder nach den Regeln von Fifa und Uefa (105x68m). Mit seiner nachgewiesenen Ökobilanz als natürlicher Baustoff, ressourcenschonend und widerstandsfähig, wird seine Nachhaltigkeit für Generationen durch die ISO 14025 belegt, die Schadstofffreiheit und Unbedenklichkeit dokumentiert. So hat der Potsdamer Platz beste Voraussetzungen, seine Attraktivität und architektonische Leuchtturmfunktion in der Mitte Berlins in die Zukunft zu tragen.

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