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Mit den Smart Tiles präsentiert die italienische Romani Gruppe das Ergebnis von 4 Jahren Forschung und Entwicklung und einer Investition von 10 Millionen Euro. Die Fliesen können über Sensoren mit Domotik-Systemen kommunizieren. Die elektronische Mikrokarte mit MEMS-Sensoren in einem speziellen Gehäuse auf der Rückseite der Fliese erheben Daten, die über Cloud erfasst werden und so in Systeme der Gebäudeplanung und -steuerung integriert werden. Format 120x120  Die Smart Tiles der Gruppo Romani werden auf Anfrage im Format 120×120 cm produziert und erfüllen die Norm UNI EN 14411. Smart Tiles überwachen sich selbst Als Anwendungsbereich sieht der italienische Hersteller zur Zeit hauptsächlich hinterlüftete Fassaden und Doppelböden und hat diesbezüglich zwei Industriepatente für Italien und Europa angemeldet. Die Funktion der Sensoren liegt in der integrierten Überwachung von entsprechend programmierten Parametern. Fassaden Bei der Anwendung in hinterlüfteten Wänden können beispielsweise Temperatur, Feuchtigkeit, Betauungsgrad, Erschütterungen oder Verformungen durch Erdbeben erfasst werden. Doppelböden Ein anderer Sensortyp, der bei der Verlegung von Doppelböden eingesetzt wird, kann Überlastungen anzeigen, die Verkehrsbelastung überprüfen und den Perimeteralarm einschalten. Weiterhin ist die Kommunikation mit dem Beleuchtungssystem möglich, um bei Bedarf die Beleuchtung auf Bodenhöhe einzuschalten. Revolution 5.0 mit Smart Tiles Giorgio Romani, Präsident der Romani Gruppe „Wir erleben heute die Revolution 5.0", erklärt Giorgio Romani, Präsident der Gruppo Romani, "und diese Erfindung führt unsere Gruppe zur Erforschung neuer Anwendungsbereiche für Keramikplatten. Die Hauptanwendung, an der wir gearbeitet haben, war die Verkleidung von hinterlüfteten Fassaden in Wohn- und Geschäftsgebäuden. Die Fähigkeit, Informationen über strukturelle und umweltrelevante Parameter zu übermitteln, könnte den Ansatz in Bezug auf die Sicherheit und den Schutz der Gebäude umwälzen und eine einzigartige Lösung mit einem hohen Mehrwert bieten.“ Hier sehen Sie ein Videointerview von 1200Grad mit Giorgio Romani vor der Cersaie 2023. Das italienische Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung (Mise) finanzierte das Projekt aufgrund der Kohärenz gegenüber Investitionslogiken im Rahmen einer nachhaltigen Forschung und Entwicklung. Dabei sind technische Partner wie Sacmi, Iprel, CNR, Trebax und Studio-IOT mit einbezogen. 1200Grad berichtete u.a. hier über die Romani Gruppe. Romani Gruppe produziert Smart Tiles
Gruppo Romani Foto: Firma

Romani Gruppe investiert rund 8 Millionen Euro in Energieeffizienz

„Die Energiekrise der letzten Monate hat uns nicht aufgehalten“, kommentierte Giorgio Romani, Vorstandsvorsitzender der Romani Gruppe, „und wir setzen unser Geschäft fort, indem wir die Produktionskapazität unserer Werke optimal nutzen. Wir haben das Jahr 2021 mit einem konsolidierten Umsatz von über 130 Millionen Euro abgeschlossen, während das erste Quartal 2022 sowohl nach Wert als auch beim Auftragsbestand ein Wachstum von über 25 % verzeichnete.“

Investitionen an drei Produktionsstandorten

Gleichzeitig beschleunigen die immer weiter steigenden Energiekosten zwangsweise die Investitionen in energiesparende Maßnahmen und ökologische Nachhaltigkeit. Mit einer Investition von rund acht Millionen Euro an den Standorten Rubiera, Roteglia und Casalgrande zielt die Romani-Gruppe auf eine Verbesserung der Energieeffizienz ihrer Produktionsanlagen ab. Damit stellte sich der italienische Hersteller von keramischen Belägen der Instabilität der internationalen Situation.

Nach Inbetriebnahme der neuen Anlage für Energierückgewinnung aus dem Produktionsprozess soll das Werk in Rubiera nach Angaben des Unternehmens den kompletten Strombedarf erzeugen.

Gasturbine

Neue Gas-Turbine Romani Gruppe Foto: Firma

Dabei handelt es sich um eine Gas-Turbine mit einer jährlichen Kapazität von ca. 35 Millionen Kilowattstunden und einer Fotovoltaik-Anlage mit einer Jahresleistung von zwei Millionen Kilowattstunden, die im September betriebsbereit sein soll. Die Anlage ist aus der Zusammenarbeit zwischen der Romani-Gruppe, Cefla und Sacmi hervorgegangen.

Weitere Photovoltaikanlagen sollen im Juni und Juli am Produktionsstandort Roteglia auf einer Fläche auf von etwa 10.000 Quadratmetern auf dem Dach des Produktionsgebäudes und am Standort Casalgrande für Logistik, Verwaltung und Vertrieb ans Netz gehen. Dadurch soll der Energieverbrauch in Roteglia um 15% und in Casalgrande um 60% gesenkt werden.

Umwelt schonen bei voller Auslastung

„Das Engagement des Unternehmens, immer umweltfreundlichere Keramik herzustellen, wurde vor langer Zeit auf den Weg gebracht“– erklären die Brüder Giorgio und Paolo Romani, Präsident und Geschäftsführer der Romani Gruppe – „und wir halten daran fest. Das internationale Szenario drängt uns, Energieunabhängigkeit mit dem ursprünglichen Ziel zu verbinden. Nachhaltigkeit bedeutet heute, sowohl die Umwelt zu respektieren als auch voll ausgelastet zu sein und den Verbrauch mit allen Strategien zu begrenzen, die uns die technologische Innovation bietet.“

Kampagne „Tiles for Life“

Mit der Kampagne „Tiles for Life“ legt der Hersteller Wert darauf, neben dem Umweltschutz auch für ein besseres Verständnis des tatsächlichen Rohstoff- und Energieverbrauch der Keramikindustrie zu sensibilisieren.

Zur Romani Gruppe gehören die Marken Serenissima, Cir, Cerasarda, Cercom, Islatiles. Anlässlich der Cersaie 2021 war die Übernahme von Ceramica Verde 1999 angekündigt worden. 1200Grad berichtete hier. In einem Videointerview hier besprach Oscar Galloni, Verkaufsleiter der Romani Group mit 1200Grad di Messeneuheiten.

www.grupporomanispa.com

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