Das Dortmunder Unternehmen hat nach einem Bericht der dpa Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet. Nach eigenen Angaben hat das Amtsgericht Essen dem Insolvenzantrag stattgegeben.
Die Baumarktkette betreibt bundesweit 68 Baumärkte, vor allem im Rhein-Ruhr-Gebiet und in Berlin. Alle Standorte und auch der Online-Shop sollen geöffnet bleiben.
Die 2.900 Mitarbeitenden bei Hellweg sollen in den kommenden drei Monaten Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit bekommen. Zwei Rechtsanwälte wurden laut dem Unternehmen als Sanierungsexperten in die Geschäftsführung berufen.
Nach einem Umsatz von rund 850 Millionen Euro im Jahr 2022 setzte die Hellweg-Gruppe 2023 nur noch 672 Millionen Euro um. Bereits im vergangenen Jahr leitete die Geschäftsführung eine Restrukturierung ein und baute Stellen ab.





