Die Team Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Umsatz von 4,7 Mrd. Euro und einem EBITDA von 126,3 Mio. Euro abgeschlossen. Die Ergebnisse stellten die Vorstände Kevin Lorenzen und Raimund Hackenberger am 20. Mai 2026 auf der Hauptversammlung in Flensburg vor.
„Trotz eines herausfordernden Marktumfelds konnten wir unser Geschäft stabil entwickeln und unsere wirtschaftliche Basis weiter stärken. Das zeigt die Widerstandsfähigkeit unseres Kerngeschäfts“, sagte Kevin Lorenzen, Vorstandsvorsitzender der Team Gruppe.
Grundlage für weiteres Wachstum
Mit dem gruppenweiten Transformationsprogramm „ReGen“ hat die Team Gruppe 2025 wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe weiter auszubauen, Prozesse effizienter zu gestalten und die Organisation gezielt auf veränderte Marktbedingungen auszurichten.
Im Mittelpunkt stehen vereinfachte Strukturen, schnellere Entscheidungswege sowie eine stärkere Bündelung von Einkauf und Logistik. Darüber hinaus investiert team konsequent in digitale Tools und Systeme sowie die Prozessoptimierung im Kerngeschäft. Effiziente Abläufe, klare Governance-Strukturen und eine moderne Systemlandschaft sollen die Zusammenarbeit verbessern, Synergien nutzen und Kosten senken.
Funktionale Organisationsstruktur
Ein zentraler Schritt war 2025 die Einführung einer neuen funktionalen Organisationsstruktur in den jeweiligen Sparten mit definierten Verantwortlichkeiten und agilen Entscheidungsprozessen. Damit schafft die Gruppe die Grundlage für profitables Wachstum und Investitionen in moderne Technologien und nachhaltige Infrastruktur.
„Mit ReGen reduzieren wir Komplexität, stärken unsere Strukturen und erhöhen unsere Handlungsfähigkeit im Markt. Gleichzeitig gehen wir bewusst in Vorleistung und investieren in den kommenden zwei Jahren gezielt in die Weiterentwicklung des Unternehmens – insbesondere in neue Funktionen und Rollen sowie in die Digitalisierung und den Ausbau unserer bestehenden Infrastruktur. Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld ist es entscheidend, unser Unternehmen konsequent weiterzuentwickeln und zukunftsorientiert sowie modern aufzustellen“, so Kevin Lorenzen.
Gleichzeitig war das Geschäftsjahr von erheblichem Gegenwind geprägt. Volatile Märkte, anhaltender Preisdruck, verhaltene Nachfrage und geopolitische Unsicherheiten belasteten die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in nahezu allen Geschäftsbereichen.
Bau: erste Anzeichen einer Stabilisierung
Team bau erzielte einen Umsatz von 761 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 40,0 Mio. Euro.
Die deutsche Bauwirtschaft zeigte im zweiten Halbjahr 2025 erste Hinweise auf eine mögliche Stabilisierung. Dennoch blieb die Bautätigkeit insgesamt gedämpft. Besonders der Markt für Einfamilienhäuser stand weiterhin unter Druck. Im sozialen Wohnungsbau waren hingegen erste Erholungstendenzen erkennbar. Das Segment der Mehrfamilienhäuser entwickelte sich weiterhin sehr schwach, während sich der Gewerbebau vergleichsweise stabil zeigte.
Positiv wirkten sich erste Effekte des Transformationsprogramms ReGen aus – unter anderem durch Optimierungen bei den Einkaufsprozessen und der Sortimentssteuerung. Der Wechsel von einer regionalen zu einer funktionalen Struktur schafft klare Verantwortlichkeiten und erweiterte Steuerungsinstrumente für die gesamte Sparte. Im Fokus standen außerdem die erfolgreiche Projektierung und Umsetzung zahlreicher Tiefbauprojekte.
Ausblick auf 2026
Für das Jahr 2026 liegt der Fokus auf der konsequenten Umsetzung des Transformationsprogramms ReGen sowie dem weiteren Ausbau digitaler Kompetenzen und effizienter Unternehmensstrukturen.
„Wir erwarten kurzfristig keine grundlegende Entspannung der Marktbedingungen. Umso wichtiger ist es, die Weiterentwicklung unseres Unternehmens aus eigener Kraft konsequent voranzutreiben. Im Mittelpunkt steht dabei die gezielte Ausschöpfung des bestehenden Kundenpotenzials, die Etablierung schlanker Strukturen sowie der weitere Ausbau digitaler Lösungen. Gleichzeitig werden die Bereiche Einkauf, Pricing sowie Lager- und Logistikstrukturen weiter optimiert, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken“, sagte Kevin Lorenzen.





