Die Sika Deutschland stellt am Standort Stuttgart die Produktion von Bodenbeschichtungen vollständig auf ein Epoxidharz mit biobasiertem Kohlenstoffanteil um. Diese leistungsfähigen Materialien senken den CO2-Fußabdruck und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen. Die Grundierung Sikafloor‑150 Plus sowie die Verlaufsbeschichtung und Versiegelung Sikafloor‑264 Plus nutzen bereits die verbesserte Rezeptur. Die Auslieferung erfolgt in Weißblech-Hobbocks aus bluemint Steel.
Sikas verbessertes Epoxidharzproduktportfolio ist nicht nur nachhaltiger als fossile Alternativen, sondern auch sicherer für die Anwender. Durch die gezielte Produktoptimierung und den Einsatz zukunftsweisender Materialien bietet es ein hohes Maß an Zuverlässigkeit.
Moderne Rohstofflösung für ausgewählte Produkte
Traditionell hat sich die Bauindustrie stark auf fossile Epoxidharze verlassen. Sika geht nun bewusst zu Alternativen mit biobasiertem Epichlorhydrin (EPI) als Ausgangsstoff über. Das für die Epichlorhydrin-Synthese verwendete biobasierte Glycerin ist ein Nebenprodukt der Biodieselproduktion und wird beispielsweise aus Pflanzenölen oder Altfetten gewonnen. Das resultierende Harz enthält einen biogenen Kohlenstoffanteil von 28%, der nach den Normen DIN EN 16640 / ASTM Test Methode D6866 durch externe Prüflabore nachgewiesen ist. Diese Umstellung bietet höchste Leistungsfähigkeit, verringert die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen und trägt aktiv zum Ziel der CO2-Reduktion bei.

Sika wird Bodenbeschichtungen in Stuttgart künftig mit einem Epoxidharz herstellen, das einen biobasierten Anteil von 28% enthält, darunter die Verlaufsbeschichtung und Versiegelung Sikafloor-264 Plus.
Nachhaltigkeit beginnt beim Material – Verpackung aus Sekundärstahl
Sika kooperiert mit dem Verpackungshersteller Muhr & Söhne GmbH & Co. KG sowie der thyssenkrupp Rasselstein GmbH und setzt Weißblech-Hobbocks mit bluemint Steel ein. Bei den bluemint Steel-Verpackungen verwendet man – anders als bei den herkömmlichen Weißblech-Gebinden – Sekundärstahl in der Produktion. Darüber hinaus gehört Verpackungsstahl mit einer Recyclingquote von rund 82% zu der am meisten recycelten Verpackung in Europa. Im Vergleich zu üblichen Verpackungsmaterialien bieten die Hobbocks aus bluemint Steel nicht nur weniger Treibhausgasemissionen und mehr Zirkularität, sondern auch gleiche Qualität bei identischen Verpackungseigenschaften und gleichbleibendem Preis.





